SOLIDpower kooperiert mit Microsoft

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Oben die BZ-Geräte – darunter die Server, © SOLIDpower

Bislang war SOLIDpower mit seinen Hochtemperaturbrennstoffzellen hauptsächlich in der Energieversorgung von Wohn- und Gewerbeimmobilien unterwegs. Seit neustem hat das italienisch-deutsche Unternehmen jedoch einen zusätzlichen Fokus: die Informationstechnologie – genauer gesagt die Energieversorgung von Servern. Prominenter Kooperationspartner ist der IT-Konzern Microsoft

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Förderung für effiziente Brennstoffzellen-Heizgeräte

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© ASUE

Rund 40 % der Endenergie wird in Deutschland im Gebäudesektor verbraucht. Etwa 85 % davon entfallen auf die Heizung sowie die Warmwasseraufbereitung. Allerdings sind immer noch viele Heizkessel sowohl im privaten als auch im gewerblichen und öffentlichen Sektor veraltet. Durch die Installation effizienter Brennstoffzellen-Heiztechnik könnte viel Energie eingespart und gleichzeitig der CO2-Ausstoß reduziert werden

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CFC-Übernahme war eine Win-win-Situation

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Guido Gummert (Quelle: SOLIDpower)

Das deutsch-australische Unternehmen Ceramic Fuel Cells stand kurz vor der Schließung: Zunächst hatte die australische Mutterfirma Ceramic Fuel Cells Limited und dann auch die deutsche Tochterfirma Ceramic Fuel Cells GmbH Insolvenzverfahren eröffnet. Doch dann kam SOLIDpower S.p.A. als Retter in der Not. Das deutsch-italienische Unternehmen mit Sitz in Mezzolombardo, Südtirol, das lange Zeit im Stillen werkelte, verpflichtete zunächst mit Guido Gummert einen langjährigen Branchenkenner und präsentierte anschließend auf der Hannover Messe 2015 seine Pläne, innerhalb kurzer Zeit eine aktive Rolle auf dem europäischen Markt für Brennstoffzellen-Heizgeräte spielen zu wollen. Dann überraschte es im Juli 2015 mit der Meldung, das Geschäft der Ceramic Fuel Cells GmbH (CFC) zu übernehmen. Ausreichend Gründe für HZwei, um mit dem Geschäftsführer von der SOLIDpower GmbH, Guido Gummert, zu sprechen.

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Ceramic Fuel Cells gewinnt GreenTec Awards

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Frank Obernitz, CFC-Geschäftsführer (2. v. l.), Andreas Ballhausen, Mitglied der CFC-Geschäftsführung (2. v. r.), mit den Laudatoren Sarah Wiener und Boris Schucht (Quelle: CFC)
Frank Obernitz, CFC-Geschäftsführer (2. v. l.), Andreas Ballhausen, Mitglied der CFC-Geschäftsführung (2. v. r.), mit den Laudatoren Sarah Wiener und Boris Schucht (Quelle: CFC)

Das deutsch-australische Unternehmen Ceramic Fuel Cells GmbH (CFC) hat die diesjährigen GreenTec Awards in der Kategorie „Energie“ gewonnen. Am 30. August 2013 erhielt der Hersteller von marktreifen erdgasbetriebenen Brennstoffzellen-Mikrokraftwerken in Berlin vor 800 Gästen die Auszeichnung für seine BlueGEN-Anlagen. Die Jury zeichnete insbesondere den hohen Innovationsgeist von Ceramic Fuel Cells aus.

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NRW fördert Brennstoffzellen-Heizgeräte

Brennstoffzellen-I-Logo-AlternativeJetzt gibt es sie: Stationäre Brennstoffzellengeräte, die Strom und Wärme erzeugen und zudem für den Endkunden bezahlbar sind. Das Angebot der neu gegründeten Brennstoffzellen-Initiative Heinsberg ist zwar räumlich begrenzt, so dass nur wenige potentielle Kunden in den Genuss der speziellen Fördermaßnahmen kommen, aber zumindest regional gibt es jetzt einen Markt. Damit erhöht sich weiter der Druck auf den Bund, auch überregional angemessene Fördermaßnahmen zur Einführung von BZ-Heizgeräten umzusetzen.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte brauchen Unterstützung

Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen
Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen

Es könnte so schön sein: Die ersten Brennstoffzellenheizgeräte sind endlich auf dem Markt. Das Ziel, auf das die gesamte Branche seit Jahren hingearbeitet hat, scheint somit erreicht zu sein. Aber von Freude oder gar Erleichterung ist weit und breit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Jetzt, nachdem Millionenbeträge in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diese modernen Kraftwärmekopplungsgeräte geflossen sind, ruft die Industrie nach einer Anschlussfinanzierung für die Markteinführung. Zunächst musste die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) jedoch den Unmut von Staatssekretär Rainer Bomba über sich ergehen lassen, denn der zeigte sich gar nicht begeistert von dem bisher Erreichten und las der deutschen Heizgerätebranche mal wieder gehörig die Leviten.

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Ceramic Fuel Cells mit Problemen

Frank Obernitz, CFC Deutschland, Bundesumweltminister Peter Altmaier, Dr. Roman Dudenhausen und Jeffrey Harding, Ceramic Fuel Cells (v.l.) mit BlueGen-Gerät

Während in Deutschland und auch in Großbritannien die Anstrengungen für die Vermarktung der BlueGen-Geräte intensiviert werden, beschäftigte sich die CFCL-Geschäftsführung in Australien im Herbst 2012 mit sich selbst: Kurz nach der Veröffentlichung des Finanzberichts zum dritten Quartal gab das Unternehmen eine Änderung in der Firmenleitung bekannt. Neuer Geschäftsführer ist seit dem 13. November Robert Kennett, vorheriges Mitglied des Aufsichtsrates. Der Energiefachmann, der meist kurz „Bob” gerufen wird, zählt seit dem Jahr 2006 zum Team der Australier und löst Brendan Dow als Geschäftsführer ab.

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Brennstoffzellen-BKHW für das Eigenheim

CFCLBrennstoffzellen im Blockheizkraftwerk (BKHW) sind erst seit kurzer Zeit für das Eigenheim erhältlich. Mit diesen Geräten stellt man seinen eigenen Strom her, als Nebenprodukt entsteht Wärme und zusätzlich reduziert man die monatlichen Kosten des eigenen Energiebedarfs. Die elektrische Energie, die über eine Brennstoffzelle im BKHW produziert wird, ist Gleichstrom. Ein angeschlossener Wechseltrichter wandelt ihn in Wechselstrom um, so dass er für das Stromnetz genutzt werden kann. Die resultierende Wärme, die durch die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff entstanden ist, wird abgekoppelt, um mit ihr den Haushalt zu heizen und Warmwasser aufzubereiten.

Brennstoffzellen sind bereits seit mehreren Jahren in Luft- und Raumfahrt aufgrund ihrer hohen Energieausbeute bei gleichzeitig niedriger Schadstoffemission im Einsatz. Außerdem gib es mittlerweile ein wachsendes Feld, in dem Brennstoffzellen im Blockheizkraftwerk eingesetzt werden können.

Zurzeit ist sie allerdings für Otto-Normalverbraucher noch zu teuer, um damit sein Einfamilienhaus zu heizen. Da die Technik noch nicht allzu lange im Fokus der Entwickler steht, werden entsprechende Geräte nur in kleinen Stückzahlen angefertigt, wodurch die Preise alles andere als marktfähig sind. Alleine für die Brennstoffzelle werden zurzeit fast 40.000 € fällig, die Kosten für den Brennwertkessel sind hier nicht eingeschlossen, sondern müssen addiert werden.

Kosten spart man allerdings bei der Wartung, da diese nur selten anfällt. Brennstoffzellen-BHKW haben aber hohe elektrische Wirkungsgrade, die bis zu 60 Prozent reichen – die Energieausbeute ist daher sehr groß. Verbrennungsmotoren haben zum Vergleich einen Wirkungsgrad von etwa 25 Prozent. Auch Verluste, die durch den Transport im Stromnetz entstehen können, bleiben bei diesem Verfahren aus. Da die Leistung außerdem gut regelbar ist, sind sie dennoch für den Hausgebrauch lohnenswert, da man durch die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme die individuellen Kosten für Energie deutlich senken kann. Interessant wird diese Methode in einigen Jahren, wenn aufgrund verbesserter Produktion, Technik und gesteigerter Nachfrage die Preise sinken.

Bis dahin müssen die Hersteller anhand von Pilotprojekten weitere Erfahrungen in Punkto Betriebnahme sammeln. Generell kann man aber schon jetzt sagen, dass ein Brennstoffzellen-BHKW in gut gedämmten Einfamilienhäusern durchgehend im Einsatz sein kann. Damit die entstandene Wärme allerdings abgeführt werden kann, ist ein Warmwasserbedarf von mehreren Hundert Litern täglich notwendig. Eine Familie mit zwei bis drei Kindern sollte diese Anforderung aber erfüllen.

Autor: E. Rossow, Bild: CFCL / Bluegen