Bloom Energy – langfristiges Wachstum bei 30 % p.a.

Eine Analystenkonferenz der Investmentbank J. P. Morgan mit dem CEO von Bloom Energy, K. R. Sridhar, am 26. Mai 2021 hat einen Ausblick geliefert, der besser nicht sein kann. Auf die Frage des Analysten, welches Wachstum das Unternehmen anstrebe, ob dies im Bereich von 20 bis 25 % p. a. liegen könne, entgegnete der Vorstandschef und Gründer: „Eher 30 % p. a. – und dies über einen sehr langen Zeitraum.“ Seine Begründung liegt in der ausgereiften Technologie des Unternehmens, seiner IP, den Märkten und Anwendungen und der Wettbewerbssituation wie auch dem firmeneigenen Know-how und der Erfahrung.

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Bloom – 25 Prozent Unternehmenswachstum angepeilt

Bloom, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15. März 2021, © www.wallstreet-online.de

Der Umsatz im vierten Quartal 2020 zog um 16,8 Prozent auf 249,4 Mio. US-$ an und erreichte damit 794,2 Mio. US-$ für das Gesamtjahr. Das Minus betrugt 0,16 US-$/Aktie und weist damit einen stark gefallenen Verlust für das Gesamtjahr in Höhe von 1,14 US-$/Aktie nach einem Minus von 2,67 US-$ in 2019 aus. Die Non-GAAP-Gewinnmarge konnte um 11,3 auf 27 Prozent gesteigert werden. Zukünftig rechnet Bloom mit einer Gewinnmarge von durchschnittlich 25 Prozent per anno.

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FuelCell Energy – zu hohe Unternehmensbewertung

FuelCell Energy, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15.03.2021, © www.wallstreet-online.de

Der Anstieg der Unternehmensbewertung von circa 100 Mio. US-$ bis auf zwischenzeitlich über 9 Mrd. US-$ (der Aktienkurs stieg von 1 bis 2 US-$ bis auf 29 US-$) ist extrem ausgefallen. Ich würde sagen: völlig übertrieben. Ich habe das Unternehmen ja frühzeitig als Turnaround ausfindig gemacht, nachdem eine Unternehmensberatung „aufgeräumt“ hatte, eine Refinanzierung und Reorganisation stattgefunden hatte und man mit Orion Energy Partner einen Schlüsselinvestor für sich hatte begeistern können.

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Bloom Energy – kräftige Kursrallye

Grafische Darstellung der entwicklung der Bloom-Aktie
www.wallstreet-online.de

Die Zahlen für das dritte Quartal sind vergessen, kam es doch zwischenzeitlich nach einer Schwächephase im Aktienkurs zu sehr freundlichen Kursen. Es konnten zwar, bedingt durch Naturkatastrophen (Stürme, Überschwemmungen u. a.; 41 Projekte waren davon betroffen), nicht alle geplanten Aufträge ausgeführt werden, weshalb der Umsatz von circa 200 Mio. US-$ nicht den Erwartungen in Höhe von 225 US-$ entsprach. Aber das Unternehmensergebnis fiel mit einem Verlustausweis von minus 12 Mio. US-$ viel besser aus als erwartet: „nur“ minus 0,09/Aktie statt einem Verlust von 0,16 US-$. Außerordentliche Erträge haben das Minus dann sogar auf nur noch 0,04 US-$ pro Aktie sinken lassen.

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Plug Power – SK Group plant strategische Beteiligung

Das ist die Meldung schlechthin: Die südkoreanische SK Group beteiligt sich wohl mit circa 9,9 Prozent und einem Betrag in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ bei Plug Power und übernimmt über 50 Mio. neuer Aktien. Man wolle gemeinsam asiatische Märkte in Sachen Wasserstoff entwickeln, u.a. Elektrolysetechnologie. Plug hatte zwar einen Elektrolyseurhersteller (United Hydrogen) übernommen, bezieht aber meines Erachtens hat bislang selbst noch den flüssigen Wasserstoff vor allem von Gasehersteller/n.

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Plug – Insider verkaufen – Klarheit bei den Optionsrechten für Amazon

Da wird – in meinen Worten – kräftig Kasse gemacht. Jüngst veräußerte der Finanzvorstand 200.000 Aktien; andere Vorstände haben dies in verschiedenen Stufen bereits im Jahresverlauf 2020 getan. Es mögen wertmäßig insgesamt über 100 Mio. US-$ sein (Quelle: Filings + Bericht in Seeking Alpha), die man sich auf das private Konto gebucht hat. Ich sehe solche Insidertransaktionen kritisch, weil es ein Zeichen dafür ist, dass selbst leitende Angestellte die Börsenbewertung ihres Unternehmens als ausreichend bewerten.

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Bloom Energy – erstes Quartal übertraf die Erwartungen

Zwischen 140 und 160 Mio. US-$ Umsatz wurde für das erste Quartal erwartet – es waren dann 156,7 Mio. US-$. Weitere 40 Mio. US-$ sind da allerdings – so meine Interpretation der Zahlen – ins zweite Quartal verschoben worden. Es handelt sich hierbei meines Erachtens um noch nicht abgerechnete Projekte. Unter dem Strich bleibt ein Minus von 9,8 Mio. US-$ (GAAP), wobei der Fehlbetrag gar 15 bis 25 Mio. US-$ hätte betragen können, so die Prognosen. Der Bargeldbestand konnte bei 354 Mio. US-$ gehalten werden, wobei hierin „restricted cash“ und PPA (Power Purchase Agreements) enthalten sind.

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2020 – Einstieg ins Wasserstoffjahrzehnt

Aktienkursverlauf der fünf besprochenen Unternehmen
© www.wallstreet-online.de, Kurse vom 23. März 2020

Rasant ging es seit Jahresbeginn bei den hier besprochenen Brennstoffzellenaktien nach oben, bevor der aus China stammende Corona-Virus und die damit verbundenen Ängste (Auswirkungen auf die Weltwirtschaft) die Oberhand gewannen und Teile der Kursgewinne wieder dahinschmelzen ließen. Klar ist aber angesichts der vielen Medienberichte, der zahlreichen geplanten Projekte und des immer populärer werdenden Themenkomplexes „grüner Wasserstoff“, dass die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik nun in aller Munde ist und ihr Durchbruch an den Märkten ansteht.

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Bloom Energy – Kursfeuerwerk nach Einbruch

Energieversorgung mit SOFC-Systemen von Bloom auf Schiffen
Energieversorgung mit SOFC-Systemen von Bloom auf Schiffen, © Bloom

Die Zahlen für das dritte Quartal waren zufriedenstellend: Unter dem Strich gab es einen Gewinn pro Aktie von 0,01 US-$, wobei der Quartalsverlust auf Stock Based Compensation (Ausgabe von Aktien und Optionen für Mitarbeiter) beruht, also „außerordentlich“ buchhalterisch ist und nicht operativ.

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Trumps Haushalt – Neue Hürden für Brennstoffzellen

Merkel
Merkel bei Trump, © Bundesregierung/Kugler

Im ersten Bundeshaushalt von US-Präsident Donald Trump wird eine langfristige konservative Agenda vorgeschlagen, die erhebliche Kürzungen bei der Sozialhilfe sowie bei Bildungs- und anderen Haushaltsprogrammen vorsieht. Außerdem sollen neue Prioritäten auf Trump-Themen gesetzt und die Ausgaben für Maßnahmen gegen den Klimawandel beziehungsweise für Umweltprogramme sowie für die Energieforschung drastisch gesenkt werden.

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