Bloom Energy – Sehr überzeugender Investor-Day

250-kW-Anlage bei NBC, © Bloom
250-kW-Anlage bei NBC, © Bloom

Die Zukunftsaussichten sind bei Bloom unverändert voll intakt (über 30 % Wachstum p. a.) und lassen einen sehr positiven Ausblick zu: 2022 über 1,1 Mrd. US-$ Umsatz, cash-flow-positiv, Bruttogewinnmarge von 24 % und auf dem Weg in die Gewinnzone bei stark zunehmendem Auftragsbestand und neuen ergänzenden Wirkungsfeldern (z. B. Elektrolyse). Das erste Quartal war mit einem Umsatz von 201 Mio. US-$ und einem Verlustausweis in Höhe von 78,4 Mio. US-$ (darin enthalten 26,3 Mio. US-$ Stock-based Compensation) bzw. minus 0,44 US-$ pro Aktie (GAAP) auf den ersten Blick enttäuschend. Große Materiallieferungen an den Großkunden SK ecoplant in Südkorea waren hierfür ein Grund.

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Der Wasserstoffzug nimmt rasant Fahrt auf

Aktienkursverlauf der besprochenen Unternehmen, wallstreet-online.de
© www.wallstreet-online.de

Schaut man auf die Börse, so hat man das Gefühl, alle Unternehmen, die sich mit der Brennstoffzelle und Wasserstoff technologisch und als Geschäftsmodell befassen, werden als Gruppe gesehen und bewegen sich parallel – ausgedrückt im Verlauf ihrer Aktienkurse. Diese Sichtweise ist indes viel zu undifferenziert, denn die Unternehmen setzen auf völlig unterschiedliche Strategien: Die einen bauen Tankstellen für Wasserstoff und produzieren Elektrolyseure (z. B. Nel, ITM, Plug Power, Bloom), die anderen produzieren Brennstoffzellen-Stacks und -Module (z. B. Ballard Power, PowerCell, Cummins, Weichai Power).

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Bloom Energy – Wachstumstempo beschleunigt sich

Bloom Boxes bei der SK Group, © Bloom
Bloom Boxes bei der SK Group, © Bloom

Was für ein überragender Ausblick, den K. R. Sridhar, CEO von Bloom Energy, da beschreibt: Bloom sei auf dem besten Wege, ein jährliches Wachstum von bis zu 35 Prozent statt der bisherigen 25 bis 30 Prozent zu erreichen, da das Unternehmen bestens positioniert sei – technologisch und vom Geschäftsmodell her ist es in den richtigen H2-Energiemärkten weltweit unterwegs.

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Bloom Energy – Milliarden-Deal sorgt für Kursexplosion

Energieversorgungskonzept, © Bloom
Energieversorgungskonzept, © Bloom

Bloom Energy konnte den südkoreanischen Kunden und langjährigen Unternehmenspartner SK ecoplant als Aktionär gewinnen und dank der guten bestehenden Zusammenarbeit gar einen Auftrag im Volumen von 4,5 Mrd. US-$ (Hard- und Software wie auch Serviceverträge) für vorerst 500 MW für sich verbuchen. Dieser Auftrag soll indes nur der Anfang sein, also weiteres Potential haben. SK ecoplant als Teil der SK Group ist der größte Energiekonzern Südkoreas und plant Multi-Milliarden-Investitionen in den Komplex Brennstoffzelle und Wasserstoff. Man spricht von 25 Mrd. US-$.

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Börse beruht auf Psychologie, aber letztlich zählen Fakten

Die Aktien vieler Unternehmen aus dem Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik haben es gerade schwer. Zwar ist da ein neuer Megatrend auszumachen, aber die Kurse wollen dies einfach nicht reflektieren und fallen selbst bei guten Nachrichten. Man ist geneigt, gewisse Interessen zu vermuten, deren Ziel ist, fallende Kurse zu provozieren, Unsicherheit zu schüren, um letztendlich auf tiefem Kursniveau wieder einzusteigen und den nächsten starken Kursanstieg auszulösen.

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Hochlauf einer weltweiten Wasserstoffwirtschaft

Grafik Jan 2022, © www.wallstreet-online.de
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Anfang 2021 haben wir noch einen regelrechten Hype um Wasserstoffaktien gesehen. Anschließend kam es dann zu einer kräftigen Gegenreaktion. Ich nenne dies eine gesunde Bereinigung einer kurzfristigen Übertreibung, die aber nun deutlich sichtbar ihren Boden findet und 2022 in einen stabilen langfristigen Aufwärtstrend dieser Aktien führen wird, auch wenn es jüngst wieder zu einem Rückgang kam. Dennoch lassen die derzeit weltweit ausgerufenen Pläne zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft förmlich eine Goldgräberstimmung entstehen. Nicht nur die vielen Konferenzen, Strategien und Projekte, sondern die konkreten Vorhaben vieler Länder und Unternehmen, sich dem Klimawandel technologisch entgegenzustellen, bestimmen das Bild.

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Bloom Energy – langfristiges Wachstum bei 30 % p.a.

Eine Analystenkonferenz der Investmentbank J. P. Morgan mit dem CEO von Bloom Energy, K. R. Sridhar, am 26. Mai 2021 hat einen Ausblick geliefert, der besser nicht sein kann. Auf die Frage des Analysten, welches Wachstum das Unternehmen anstrebe, ob dies im Bereich von 20 bis 25 % p. a. liegen könne, entgegnete der Vorstandschef und Gründer: „Eher 30 % p. a. – und dies über einen sehr langen Zeitraum.“ Seine Begründung liegt in der ausgereiften Technologie des Unternehmens, seiner IP, den Märkten und Anwendungen und der Wettbewerbssituation wie auch dem firmeneigenen Know-how und der Erfahrung.

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Bloom Energy – auffallend feste Kurse

Bloom Energy kann indes von einer hohen Kurszielangabe von Morgan Stanley profitieren: 23 US-$. Das Unternehmen selbst sagt, dass man ein gutes zweites Halbjahr sehen würde, und das 3.Quartal ist gerade zu Ende gegangen. Am 8.Oktober soll es einen Investor Day geben, von dem ich mir manche Nachricht und Information verspreche. Mit sehr hohen Umsätzen geht es Richtung 20 US-$. 25 US-$ plus sind mein nächstes Kursziel.

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Bloom Energy – Nachrichten aus Südkorea mit Sprengstoffcharakter

Bloom Energy hat im Kurs kräftig zugelegt – in der Range von 10 US-$ bis auf über 19 US-$, bis es zu Gewinnmitnahmen kam. Die erwartete Aufholjagd zu den anderen BZ-Aktien ist voll im Gange. Kürzlich wurde ein Abkommen (JV) mit Samsung Heavy Industries abgeschlossen, welches zum Ziel hat, SOFC-Brennstoffzellensysteme in Fracht/Tankschiffen zum Einsatz zu bringen. Dieses Joint Venture gilt als Forschungspartnerschaft. Man will ab 2022 BZ-Technologien zur Marktreife führen und spricht von Jahreszielen, die 300 MW Leistung umfassen sollen.

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Bloom Energy – erstes Quartal übertraf die Erwartungen

Zwischen 140 und 160 Mio. US-$ Umsatz wurde für das erste Quartal erwartet – es waren dann 156,7 Mio. US-$. Weitere 40 Mio. US-$ sind da allerdings – so meine Interpretation der Zahlen – ins zweite Quartal verschoben worden. Es handelt sich hierbei meines Erachtens um noch nicht abgerechnete Projekte. Unter dem Strich bleibt ein Minus von 9,8 Mio. US-$ (GAAP), wobei der Fehlbetrag gar 15 bis 25 Mio. US-$ hätte betragen können, so die Prognosen. Der Bargeldbestand konnte bei 354 Mio. US-$ gehalten werden, wobei hierin „restricted cash“ und PPA (Power Purchase Agreements) enthalten sind.

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