Rainer Seele leitet OMV

Dr. Rainer Seele
Dr. Rainer Seele

Seit dem 27. März 2015 stand es bereits fest: Dr. Rainer Seele ist mit Wirkung vom 1. Juli 2015 neuer Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der OMV Aktiengesellschaft geworden. Wie der Aufsichtsrat der OMV AG mitteilte, erhielt Seele einen Dreijahresvertrag mit einer Verlängerungsoption für weitere zwei Jahre. Seele, verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder, folgt auf Gerhard Roiss, der – wie es seitens des österreichischen Gas- und Ölkonzerns heißt – am 30. Juni 2015 einvernehmlich aus dem Unternehmen ausschied.

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Linde: Büchele löst Reitzle ab

Dr. Wolfgang Buechele
Dr. Wolfgang Büchele (Quelle: Linde)

Der derzeitige Vorsitzende der Linde AG, Prof. Dr. Wolfgang Reitzle, wird sein Amt am 20. Mai 2014 an Dr. Wolfgang Büchele übergeben. Wie das Münchener Gaseunternehmen mitteilte, beschloss der Aufsichtsrat, dass der 54-jährige Büchele dann das Amt des Vorsitzenden des Vorstands übernehmen wird. Der Vertrag von Reitzle läuft mit Erreichen der Altersgrenze aus. Dr. Manfred Schneider, der Vorsitzende des Linde-Aufsichtsrats, erklärte: „Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Wolfgang Büchele einen ausgewiesenen Branchenexperten und international erfahrenen Manager für Linde gewinnen konnten.“ Büchele war bisher bei Chemieunternehmen, dem finnischen Kemira und dem

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Brennstoffzellen-Gabelstapler in den USA immer beliebter

Brennstoffzellen-Stapler von Still auf der Hannover Messe 2013
Brennstoffzellen-Stapler von Still auf der Hannover Messe 2013

In Nordamerika sind brennstoffzellenbetriebene Niederflurfahrzeuge seit Jahren weit verbreitet. In etlichen Lagerhallen großer US-Unternehmen übernehmen Gabelstapler mit BZ-Antrieb einen Großteil der Arbeit, die bisher von Elektrostaplern erledigt wurde. Nicht so in Europa. Auf dieser Seite des Atlantiks steht der Schwenk von Diesel- oder Elektro- zu BZ-Modellen noch aus, obwohl die Technologie auch hier bereits seit über zehn Jahren weiterentwickelt und erprobt wird. Dies soll sich nun ändern.

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BASF schließt Fuel-Cell-Standort in den USA

Membran für Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen (Foto: BASF)
Membran für Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen (Foto: BASF)

Der deutsche Chemiekonzern BASF hat am 1. August 2013 die Schließung seiner Tochtergesellschaft BASF Fuel Cell Inc. bekannt gegeben. In einer Pressemeldung hieß es, das Ludwigshafener Großunternehmen werde sich vom Geschäft mit Membran-Elektroden-Einheiten in Somerset, New Jersey, trennen und sich zukünftig auf Katalysatoren und Adsorbentien für Brennstoffzellen konzentrieren.

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BASF hofft auf MOF

Metallorganische Materialien, so genannte MOF (metal-organic frameworks), sollen die Kraftstoffspeicher der Zukunft werden. Das hofft jedenfalls das Chemieunternehmen BASF, denn die dortigen Wissenschaftler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich diese hochkristallinen Materialien zur besseren Gasspeicherung erstmals im Industriemaßstab lösungsmittelfrei herstellen lassen. MOFs verfügen über eine enorm große Oberfläche und eine hohe Porosität im Nanometerbereich, wodurch große Mengen energiereicher Gase (z.B. Erdgas, Wasserstoff) aufgenommen werden können. Zudem lassen sich Porengröße und Polarität gezielt verändern. Dr. Friedrich Seitz, BASF-Bereichsleiter, erklärte: „Diese Stoffklasse erschließt uns neue Anwendungsgebiete in den Materialwissenschaften. Wir freuen uns über diesen bedeutenden Fortschritt bei der großtechnischen Herstellung, eine unabdingbare Voraussetzung für den kommerziellen Einsatz dieser faszinierenden Materialien.“ Bei dem neuen Produktionsverfahren des Ludwigshafener Unternehmens werden keine organischen Lösungsmittel benötigt, so dass mit vergleichsweise einfachen Verfahren eine hohe Materialausbeute erzielt werden kann. Erste Tests laufen derzeit mit Erdgasspeichern im Schwerlasttransport.