Großes Interesse an Brennstoffzellenzügen

Nikutta
Jörg Nikutta gab zahlreiche Interviews

Das Interesse an Brennstoffzellenzügen ist groß – sowohl seitens des öffentlichen Nahverkehrs als auch der Medien: Während die Anzahl der Regionen, in denen über Wasserstoffloks auf der Schiene debattiert wird, weiter wächst, veranstaltete der bislang europaweit einzige Anbieter Alstom S.A. am 9. November 2017 eine Pressekonferenz in Wolfsburg, um die Nachfrage noch stärker anzukurbeln.

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Nikutta leitet Alstom Deutschland

Nikutta
Dr. Jörg Nikutta, © Alstom

Für den deutschsprachigen Raum ist bei Alstom seit dem 1. September 2017 Dr. Jörg Nikutta verantwortlich. Der Wirtschaftswissenschaftler, der an der Universität Mannheim promovierte, wurde zum Geschäftsführer in Deutschland und Österreich und gleichzeitig zum Sprecher der Geschäftsführung der Alstom Transport Deutschland GmbH ernannt. Nikutta kommt von der Deutschen Bahn und folgt auf Didier Pfleger, der fortan für den mittleren Osten zuständig sein wird.

Mit Brennstoffzelle Zug fahren

iLint
iLint, © Alstom

Der elektrifizierte Schienenverkehr rückt im Rahmen der Verkehrswende immer mehr in den Blickpunkt energiepolitischer Betrachtungen. Während der Hannover Messe war insbesondere der neue Brennstoffzellenzug von Alstom, der Mitte März 2017 seine erste Testfahrt absolviert hat, ein zentrales Thema. Innerhalb von drei Jahren hat der französische Eisenbahnbauer ein funktionierendes H2-Antriebssystem auf die Schienen gestellt, das ab 2018 im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden soll.

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Hydrogenics – Auftragsbestand auf Rekordhöhe

Glencore
Raglan Glencore Nickelmine., © Hydrogenics

Die kanadische Hydrogenics meldete im vierten Quartal 2016 einen Umsatz in Höhe von US-$ 8,7 Mio. und einen Verlust in Höhe von US-$ 0,20 je Aktie. Der Gesamtumsatz im Jahr 2016 lag damit bei US-$ 29 Mio. mit einem Verlustausweis von US-$ 9,9 Mio. Der Auftragsbestand hat indes die Rekordhöhe von US-$ 106,6 Mio. erreicht, von denen circa US-$ 38 Mio. für das laufende Geschäftsjahr „erkannt“ werden sollen – bei zunehmender Gewinnmarge von über 20 %.

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Volle Auftragsbücher bei Hydrogenics

Trotz der nicht den Erwartungen entsprechenden Quartalszahlen (minus US-$ 1,9 Mio. im dritten Quartal) und nur 6,7 Mio. Umsatz (minus 30 % gegenüber dem Vorjahr), meldet das Unternehmen einen Rekordstand an Aufträgen im Wert von US-$ 106,2 Mio., von denen in den kommenden zwölf Monaten US-$ 30 Mio. realisiert werden dürften. Neue Aufträge u. a. von E.ON sind ebenso zu vermelden wie auch Erfolge bei der Integration von BZ-Stacks in Züge und Straßenbahnen (Partner: Alstom).

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Immenses Potential von Brennstoffzellen-Triebwagen

Brunnhuber
G. Brunnhuber, M. Lange, J. Sprotte, Landrat H. Riegger (v. l.), © Alstom

Mit Wasserstoff betriebene Züge sollen zukünftig auf nichtelektrifizierten Strecken als Alternative zu Diesel-Loks zum Einsatz kommen. Auch wenn Triebwagen mit Brennstoffzellen-Batterie-Antrieb derzeit noch bis zu eine Million Euro teurer sind als die heute gängige Dieselvariante, könnten Effizienzvorteile der Brennstoffzelle und geringere Instandhaltungskosten mittelfristig zu Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 25 Prozent führen.

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Neue Führung für Hydrogen Europe

Raphael-Schoentgen
Raphael Schoentgen, © Hydrogen Europe

Der europäische Wasserstoffverband, der im November 2015 aus dem New Energy World Industry Grouping (NEW-IG) hervorging, wählte Ende Juni 2016 drei neue Mitglieder in sein Führungsgremium. Vorsitzender ist seitdem Raphaël Schoentgen, Forschungsdirektor beim französischen Energieversorgungsunternehmen Engie. Er folgt auf Pierre-Etienne Franc, den bisherigen Chairman von Hydrogen Europe.

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Hydrogenics: Alstom setzt auf H2-Züge

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Entwurf der der Hermann-Hesse-Bahn, © Alstom

Bei den Brennstoffzellenaktien läuft es besser und besser, sieht man auf die Auftragseingänge, Kooperationen, Produktentwicklungen und Zukunftsmärkte. Die Bewertungen der führenden hier beschriebenen BZ-Aktien machen allerdings zusammen gerade einmal US-$ 750 Mio. aus, ein krasser Gegensatz zu Tesla, dem Elektroautopionier, der allein mit über US-$ 34 Mrd. bewertet wird. Hier ist jedoch über die kommenden Jahre eine Annährung sehr gut möglich, indem Tesla im Wert tendenziell nachgibt, während die BZ-Aktien erheblich an Wert gewinnen

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Grande Nation stellt Atomstrom nicht in Frage

Meziane-Boudellal-2016
Méziane Boudellal

In den 1960er und 1970er Jahren war Frankreich im Bereich Brennstoffzellen sehr aktiv – sowohl seitens der Forschung als auch seitens der Industrie. Dann kam 1974 die „Atomwende“. Die Anzahl der Projekte sank drastisch und blieb bis etwa Ende der 1990er Jahre auf einem niedrigen Niveau. In der Zwischenzeit wurde die Atomforschung stark subventioniert. Milliarden sind in diesen Bereich geflossen und fließen immer noch über das Institut CEA (Commissariat à l’Énergie Atomique). Ironischerweise wurde die Wiederbelebung der Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung auch über das CEA finanziert

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Alstom und Ballard drängen auf die Schiene

Birmingham
Die erste europäische Lok war dieser Hydrogen Pioneer der Universität Birmingham 2012. (Foto: J. Oberndorf)

Im Schienenverkehr hatten Brennstoffzellen bislang nur wenig Bedeutung. In diesem Frühjahr hat jedoch das ostchinesische Unternehmen CSR Qingdao Sifang Co., Ltd. eine Straßenbahn vorgestellt, die mit Wasserstoff angetrieben wird. Die neue H2-Tram, die über ein Brennstoffzellensystem von Ballard verfügt, lief am 19. März 2015 in der Hafenstadt Qingdao vom Band. Demgegenüber erscheinen all die bisherigen Versuche, Brennstoffzellen auf die Schiene zu bringen, lediglich als zögerliche erste Anläufe.

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