Hydrogenics – Air Liquide steigt ein

Air Liquide verstärkt derzeit seine H2-Aktivitäten, u.a. mit vier neuen H2-Stationen in Korea und zwei in Paris
Air Liquide verstärkt derzeit seine H2-Aktivitäten, u.a. mit vier neuen H2-Stationen in Korea und zwei in Paris. © Air Liquide

Der Start ins Jahr 2019 entfachte bei mir ein Gefühl der Aufbruchstimmung. Waren Wasserstoff und Brennstoffzellen in den vergangenen Jahren häufig noch ein reines Randthema auf zahlreichen Energiekonferenzen, so stehen Power-to-Gas, Elektrolyseure und auch Brennstoffzellen mittlerweile im Fokus des Brancheninteresses. Für die nachfolgend benannten börsennotierten Technologielieferanten bedeutet dies im Umkehrschluss nur Gutes, da nun endlich das richtige Momentum erreicht worden ist und die Öffentlichkeit zunehmend aufmerksam wird.

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Aufbau einer „Low-Carbon-Society“

muelheim
Horzetzky, NRW-Staatssekretär; Herbert, NOW; Mazas, Air Liquide; Scholten, Bürgermeister; Franc, Air Liquide; Milkiewicz, Orlen (v. l.), © CEP

Stück für Stück geht es weiter mit dem H2-Infrastrukturausbau. Zunächst erweiterte Anfang des Jahres Linde sein Angebot im Raum München: Das Linde Hydrogen Center, das H2-Test-und Entwicklungszentrum des Gaseunternehmens in Unterschleißheim, wurde zu einer öffentlichen Betankungsstation umgerüstet, an der seit dem 12. Januar 2017 insbesondere die BZ-Autos des Tochterunternehmens BeeZero getankt werden.

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DOE-Vorgaben sind noch nicht erreicht

Toyota
Mirai an kalifornischer H2-Station, © True Zero

Der Forschungsetat des US Departments of Energy liegt seit einigen Jahren stabil bei US-$ 100 Mio., ausreichend, um wesentliche Programme für Wasserstoff und Brennstoffzellen plus einige Demonstrationsvorhaben – meist ein paar wenige Fahrzeuge für Spezialanwendungen – finanzieren zu können. In 2017, so scheint es, sollen nun einige marktreife Segmente zusammengefasst werden unter dem Begriff „Technikbeschleunigung“.

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Hausgemachte Kursschwäche bei Plug Power?

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(Quelle: www.wallstreet-online.de)

Plug Power hat womöglich den Kursrückgang seiner Aktie in den vergangenen Wochen selbst ausgelöst, wie ein Report (Seeking Alpha vom 2.9.2015) detailliert beschreibt und auch belegt. Im Einzelnen: 1. Die Übernahme von HyPulsion, dem europäischen Joint-Venture mit Air Liquide, für US-$ 11,5 Mio. wurde in Aktien (6,4 Mio. Stück wegen des Kursrückgangs anstelle der ursprünglich geplanten 4,8 Mio. Aktien) beglichen, wobei wohl schon feststand, dass die Air-Liquide-Tochter Axane SA diese Aktien registrieren lassen und an der Börse verkaufen wird. Plug hätte besser die US-$ 11,5 Mio. in bar bezahlt – mit über US-$ 100 Mio. in

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H2-Mobility Joint-Venture gegründet

Aus der im September 2009 gegründeten H2Mobility-Initiative ist – wie angekündigt – ein Joint Venture hervorgegangen. Ende 2014 unternahmen die Partner Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total die letzten Schritte, um die H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG zu gründen. Seit Januar 2015 ist die neue Gesellschaft mit Sitz in Berlin in der Aufbauphase. Geschäftsführer ist Frank Sreball. Sein Ziel ist bis Ende 2023 rund 400 H2-Tankstellen in Deutschland zu errichten und diese zu betreiben.

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Plug Power: Der Stoff, aus dem die Träume sind

NASDAQ-Tower_PlugPower-Trip_web

NASDAQ-Tower_PlugPower-Trip_web
Der NASDAQ-Tower mit Plug-Power-Werbung (Quelle: Plug Power)

Die Zahlen von Plug Power (PLUG, US-$ 2,74) für das erste Quartal 2015 fielen – auf den ersten Blick – enttäuschend aus: US-$ 11,1 Mio. Verlust bei US-$ 9,4 Mio. Umsatz (+ 69 % gegenüber dem Vorjahresquartal). Indes hat das Unternehmen bereits über US-$ 160 Mio. (US-$ 46 Mio. im 1. Quartal) an Auftragsbestand generieren können (Ziel für dieses Jahr: US-$ 200 Mio.). 265 GenDrive-Systeme wurden bilanziert, weitere 419 von der Abrechnung her ins zweite Quartal geschoben. Eine H2-Tankstelle wurde abgerechnet, sieben sollen im zweiten Quartal ihre Tätigkeit aufnehmen (2014: 10 H2-Tankstelleninstallationen, 2015 sollen es mehr als 15 werden). Der Umsatz – so das Unternehmen – soll schon jetzt – so der Vorstand in der Telefonkonferenz – US-$ 90 Mio. für 2015 erreichen (Ziel:

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Erdgasreformer für Dormagen und Hamburg

Erdgas-Reformer

Erdgas-Reformer
Der Reformerofen der neuen Anlage im Chempark (Foto: Air Liquide)

Im Chempark Dormagen soll in diesem Herbst ein neuer Steamreformer seinen Betrieb aufnehmen. Dafür ist am 7. Februar 2014 mit Lkw und Binnenschiff das Herzstück dieser neuen Anlage angeliefert worden. Per Schwertransport wurde das 120 Tonnen schwere und 40 Meter lange Prozessanlagenteil zum Industriegebiet transportiert, wo es zukünftig Synthesegase verflüssigen und in seine Bestandteile zerlegen soll. Der Erdgasreformer kommt von Air Liquide aus Frankreich und wird von Bayer

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Brennstoffzellen-Gabelstapler in den USA immer beliebter

Brennstoffzellen-Stapler von Still auf der Hannover Messe 2013
Brennstoffzellen-Stapler von Still auf der Hannover Messe 2013

In Nordamerika sind brennstoffzellenbetriebene Niederflurfahrzeuge seit Jahren weit verbreitet. In etlichen Lagerhallen großer US-Unternehmen übernehmen Gabelstapler mit BZ-Antrieb einen Großteil der Arbeit, die bisher von Elektrostaplern erledigt wurde. Nicht so in Europa. Auf dieser Seite des Atlantiks steht der Schwenk von Diesel- oder Elektro- zu BZ-Modellen noch aus, obwohl die Technologie auch hier bereits seit über zehn Jahren weiterentwickelt und erprobt wird. Dies soll sich nun ändern.

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Führungswechsel bei Air Liquide Deutschland

Thomas Pfützenreuter, Quelle: Air Liquide Deutschland

Thomas Pfützenreuter ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Air Liquide Deutschland GmbH. Seit dem 1. November 2012 führt der Wirtschaftswissenschaftler die Arbeit von Markus Sieverding weiter, der nach Aussage der Presseabteilung das Gaseunternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Sieverding war 20 Jahre lang für Air Liquide tätig, seit 2004 als Vorsitzender der Geschäftsführung (s. Interview HZwei-Heft Okt. 2012). Thomas Pfützenreuter arbeitete bis Ende 2011 für die AkzoNobel GmbH, bevor er im vergangenen Jahr als freier Berater agierte. Der Diplom-Ökonom leitet bei dem französischen Unternehmen fortan die deutschen Geschäfte, die rund ein Siebtel des Gesamtumsatzes des Konzerns ausmachen.

H2-Tanke direkt vor der Tür

Foto: Air Liquide

Nordrhein-Westfalen hat seit dem 7. September 2012 seine erste öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle. Der französische Gaseproduzent Air Liquide startet damit eine H2-Initiative, in deren Verlauf insgesamt zehn H2-Tankstellen in der Bundesrepublik errichtet werden sollen. Dieses Vorhaben ist Teil des 40 Mio. Euro schweren Infrastrukturprogramms, das im Juni 2012 zwischen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Industrievertretern vereinbart wurde und in dessen Rahmen insgesamt 50 Stationen bis 2015 installiert werden sollen…

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