Herdan entwickelt jetzt e-Fuel-Projekte

Portrait Thorsten Herdan, © HIF EMEA
© HIF EMEA

Thorsten Herdan hat acht Jahre lang für das Bundeswirtschaftsministerium gearbeitet – jetzt wechselt er zu HIF Global. Bis Januar 2022 dauerte das Gastspiel des Maschinenbau-Ingenieurs in der Politik. Mitte Mai ernannte der Entwickler von e-Fuel-Projekten Herdan zum Geschäftsführer von HIF EMEA.

Präsident der neu ins Leben gerufenen Geschäftseinheit ist Armin Schnettler, der zuvor bei ABB, Siemens sowie Siemens Energy gearbeitet hat und mehr als 18 Jahre als Forschungsdirektor an der RWTH Aachen tätig war. Von Berlin aus sollen die beiden Herren das US-amerikanische Unternehmen fortan auch in Europa, dem Naher Osten und Afrika vertreten. Das Unternehmen HIF Global, an dem sich Porsche 11,5 Prozent der Anteile gesichert hat, verfügt bereits in Chile, Australien und den USA über hundertprozentige Tochtergesellschaften.

Transglobal

César Norton, Präsident und CEO von HIF Global, erklärte: „HIF EMEA, unter der Leitung von Armin Schnettler und Thorsten Herdan, wird sich darauf konzentrieren, kohlenstoffneutrale strombasierte Kraftstoffe, auch bekannt als e-Fuels, für die EMEA-Region bereitzustellen, um die Dekarbonisierung zu beschleunigen und die Sicherheit der Energieversorgung zu verbessern.“ HIF steht für Highly Innovative Fuels (hochinnovative Kraftstoffe) auf Basis von Wasserstoff.

Thorsten Herdan sagte: „Mit HIF EMEA bereiten wir uns auf die Lieferung von e-Fuels nach Europa im Laufe des Jahres 2022 vor, nachdem wir die gerade im Bau befindliche Haru-Oni-Anlage in Magallanes, Chile, eingeweiht haben. Die Expansion von e-Fuels in die Märkte Europas, des Nahen Ostens und Afrikas wird Millionen von bestehenden Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen mit erneuerbarer Energie versorgen, ohne dass die erforderliche Infrastruktur verändert werden muss.“

Herdans Nachfolger im Bundeswirtschaftsministerium ist Christian Maaß, der bisherige Geschäftsführer des Hamburg Instituts.

HOC

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