Chemnitz wird zum H2-Centrum

Prof. von Unwerth erklärt den neuen Prüfstand
Prof. von Unwerth erklärt den neuen Prüfstand, © TU Chemnitz, Jacob Müller

Die sächsische Stadt Chemnitz entwickelt sich immer mehr zu einem Mekka für Wasserstofffreunde. Am 17. Juli 2019 öffnet die dortige Technische Universität gemeinsam mit dem Unternehmen Continental Powertrain ein neues H2-Labor, das unter anderem mit einem Prüfstand zur Erforschung moderner Brennstoffzellenfahrzeugsysteme ausgestattet ist.

Der Prüfstandsverantwortliche Vladimír Buday berichtete gegenüber HZwei: „Es handelt sich dabei um einen Greenlight-Prüfstand mit 150 kW Leistung, welcher schon einiges an Features hat, was seinesgleichen sucht.“ (Der Prüfstand ist erweiterbar auf 300 kW.)

Anlässlich der Einweihung auf dem Hochschul-Campus waren neben Martin Dulig, dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, auch Miko Runkel, der Bürgermeister der Stadt, und Prof. Thomas von Unwerth, Inhaber der Professur Alternative Fahrzeugantriebe an der TU, erschienen. Prof. von Unwerth, der auch das Innovations-Cluster HZwo leitet, sagte: „Continental als größter Industriepartner im Innovationscluster HZwo-Netzwerk bringt umfangreiches Wissen zur Fahrzeuganwendung, zur Steuerungstechnik und zu Komponenten für Brennstoffzellen mit. Verbunden mit unserem Expertenwissen schafft das eine ideale Grundlage, um effiziente Fuel-Cell-Lösungen zu entwickeln und eine wirtschaftliche Industrialisierung vorzubereiten.“

„Dass die TU Chemnitz auf dem Gebiet der Wasserstoffbrennstoffzellen-Technologie führend ist, belegt nicht zuletzt die Inbetriebnahme eines Prüfstandes, der im universitären Bereich europaweit seinesgleichen sucht.“

Prof. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz

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