Swiss Hydrogen wird französisch

Das Brennstoffzellenunternehmen Swiss Hydrogen SA hat neue Aktionäre. Wie der schweizerische Energieversorger Groupe E Ende 2017 mitteilte, verkaufte er seine Anteile an den französischen Automobilzulieferer Plastic Omnium, der auch die Anteile anderer Aktionäre – von dem Unternehmer Marco Simeoni, von der Risikokapital Freiburg AG und vom Paul Scherrer Institut – erwarb. Die bislang enge Zusammenarbeit mit dem PSI will Swiss Hydrogen jedoch weiterführen. Dazu erklärte Geschäftsführer Alexandre Closset in einem Interview: „Unsere Firma hat tatsächlich nur überlebt, weil wir die Montage und die Tests am PSI durchführen konnten. […] Die Brennstoffzellenforschung des PSI ist nicht nur schweizweit, sondern auch international überall anerkannt. Das PSI ist und bleibt unser engster akademischer Partner.“ Das 2008 als Tochterunternehmen der Belenos Clean Power Holding gegründete Unternehmen Swiss Hydrogen beschäftigt sich sowohl mit Elektrolyseuren als auch mit Brennstoffzellen für stationäre und mobile Anwendungen (z. B. H2-Lkw von Coop, s. HZwei-Heft Juli 2017).

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