H2 Energy expandiert

Huber
Rolf Huber, © Pionierpreis

Die schweizerische H2 Energy AG dehnt ihren Wirkungskreis immer weiter aus. Wie es seitens des im Glattpark in der Gemeinde Opfikon bei Zürich ansässigen Unternehmens hieß, will sich das Team um Geschäftsführer Dr. Philipp Dietrich zukünftig zunehmend in Richtung Deutschland orientieren, weshalb H2 Energy Mitte Januar 2018 ein Joint Venture mit dem Automobildienstleister Global Automotive Partners gründete. Die neue H2 Energy Deutschland GmbH soll fortan von Pliening-Landsham (nordöstlich von München) aus erneuerbaren Wasserstoff produzieren, diesen vertreiben und Applikationen für seine Verwendung entwickeln. Zuvor hatten die Schweizer bereits eine Niederlassung in Norwegen ins Leben gerufen.

Rolf Huber, Präsident des Verwaltungsrats, erklärte: „Deutschland ist ein Zukunftsmarkt für erneuerbar hergestellten Wasserstoff und ein Sprungbrett für weitere EU-Länder – ein ideales Umfeld.“ Michael Spitznagel, Geschäftsführer sowohl von Global Automotive Partners als auch der neuen Gesellschaft, ergänzte: „Die Global Automotive Partners GmbH sieht in der Zusammenarbeit mit H2 Energy eine große Möglichkeit, ihre Rolle als verbindendes Element in der Industrie zu stärken und die Angebotsvielfalt zu erweitern.“

Darüber hinaus kann H2 Energy einen neuen Teilhaber vorweisen: Ende Januar 2018 gab die Osterwalder St. Gallen AG bekannt, dass sie sich zunehmend in Richtung erneuerbare Energien orientieren werde und mit Wasserstoff als Treibstoff einen neuen Geschäftszweig etablieren wolle, weshalb sich das St. Gallener Mineralölunternehmen an dem Technologiedienstleister beteiligt. Martin Osterwalder, Verwaltungsratsmitglied in dem Familienbetrieb, sitzt fortan auch im Verwaltungsrat von H2 Energy. Bezüglich Wasserstoff erklärte er: „Ich bin überzeugt, das wird die Zukunft im Schwerlastverkehr.“ Weiter hieß es von Osterwalder St. Gallen, auch AVIA plane, das bisherige Tankstellennetz langfristig um den Kraftstoff Wasserstoff zu erweitern. In der AVIA-Vereinigung schlossen sich bereits 1927 verschiedene unabhängige Schweizer Importeure von Erdölprodukten, so wie Osterwalder St. Gallen einer ist, zusammen.

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