Wechsel beim WBZU

Schaefer
Rolf Schäfer, © Handwerkskammer Ulm

Das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU) erlebt momentan nicht seine besten Zeiten: Nachdem das Institut im Januar 2014 in die Handwerkskammer Ulm integriert worden war (s. HZwei-Heft Apr. 2014), ist in den vergangenen Monaten eher ein abnehmendes Interesse am Weiterbildungsangebot zu verzeichnen, was sich auch in dem ausgedünnten Seminarangebot widerspiegelt. Dies hatte zuletzt zur Folge, dass der bisherige Geschäftsführer Sirko Nell Ende 2016 das WBZU verließ. Seine Aufgaben übernahm Rolf Schäfer, der auch stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm ist. Tina Betz, die die Funktion der langjährigen „guten Seele“ des WBZU, Manuela Egger, übernommen hatte, ist ebenfalls nicht mehr dort beschäftigt. Insgesamt zählen jetzt noch drei Mitarbeiter zu Schäfers Team.

Das WBZU war im Jahr 2002 mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Bundes gegründet worden und hieß ursprünglich Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm. Nach der Übernahme durch die Handwerkskammer sollte sich eigentlich „an der Grundausrichtung nichts ändern“, wie Dr. Tobias Mehlich, der damalige Hauptgeschäftsführer, seinerzeit erklärt hatte. Tatsächlich versuchte man aber, verstärkt Handwerker anzusprechen, für die jedoch die Seminarkosten in Höhe von mehreren hundert Euro, die eher auf ein akademisch-wissenschaftliches Zielpublikum zugeschnitten waren, zu hoch gewesen sein dürften.

Ob das aktuelle Weiterbildungsangebot, bestehend aus zehn Seminaren, in diesem Jahr ausreichen wird, einen sicheren Weiterbetrieb zu gewährleisten, wird sich zeigen.

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