Shell-Studie: Brennstoffzellen für Pkw geeignet

Stijn
Stijn van Els

Der Energiekonzern Shell hat im März 2017 eine neue Studie vorgestellt, die gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt wurde. Unter anderem wurden darin – mit Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor – verschiedene Erzeugungspfade für Wasserstoff miteinander verglichen und insbesondere die Entwicklung der drei weltweit führenden Regionen Deutschland, Japan und USA genauer betrachtet. Dr. Jörg Adolf, Shell-Projektleiter der Studie, attestierte der Wasserst

offtechnologie, dass sie in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht habe, und zwar „nicht nur im Pkw-Bereich“. Weiter hieß es: „Im Transportsektor ist die Brennstoffzelle über den Pkw hinaus prinzipiell für alle Verkehrsmittel geeignet.“ Stijn van Els, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding, sagte in Berlin: „Batterie und Brennstoffzelle ergänzen sich. Auch BZ-Fahrzeuge sind elektrische Fahrzeuge, und Batteriefahrzeuge benötigen Wasserstofftechnologie, zum Beispiel um ihre Reichweite zu vergrößern.“

Gleichzeitig wurde betont, dass die Technologien vonseiten des Staates noch weiterer Unterstützung und Förderung bedürfen. Auch an der Akzeptanz in der Gesellschaft und bei den Konsumenten muss noch weiter gearbeitet werden. „Die aktuellen Entscheidungen der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) sind dafür ein wichtiger erster Schritt“, so die Autoren.

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