Elektro-Lkw erst ab 2020

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l.jpg?w=730&ssl=1 730w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> © Hyundai

Auch während der IAA Nutzfahrzeuge vom 22. bis 29. September 2016 war Elektromobilität ein Thema – allerdings nur am Rande. So präsentierte Volkswagen die Studie seines e-Crafters, den sich auch EU-Kommissar Günther H. Oettinger und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Rahmen ihres Messerundgangs anschauten.

pan id="more-3507"> Erste Exemplare dieses maximal 80 Stundenkilometer schnellen Elektro-Transporters sollen im Laufe dieses Jahres ausgeliefert werden.

Daimler stellte in Hannover – erstmals unverhüllt – eine Lösung für den städtischen Verteilerverkehr vor: den Urban e-Truck. Allerdings soll dieser bis zu 26 t schwere Elektro-Lastwagen erst Anfang des nächsten Jahrzehnts erhältlich sein. Eine Premiere feierte indes die dritte Generation des Fuso eCanters, der innerhalb der kommenden Monate kommerziell verfügbar sein soll. Dr. Wolfgang Bernhard, Daimler-Vorstandsmitglied für Trucks & Buses, erklärte dazu: „Bislang war der Einsatz von Elektroantrieben im Lkw extrem limitiert. Mittlerweile entwickeln sich Kosten, Leistung und Ladedauer so rasant weiter, dass wir für den Verteilerverkehr jetzt eine Trendwende sehen. Für uns liegt die Markteinführung des Elektroantriebs im schweren Verteilerverkehr Anfang des nächsten Jahrzehnts daher in greifbarer Nähe.“

Im Wasserstoffbereich war Hyundai weitestgehend allein auf den weiten Fluren und zeigte den H350 Fuel Cell Concept. Hierbei handelt es sich um einen Brennstoffzellenbus mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t. Seine Hochdrucktanks fassen 175 Liter Wasserstoff (7 kg) und ermöglichen eine Reichweite von 422 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h.

3 Gedanken zu “Elektro-Lkw erst ab 2020

  1. Was ändert es, wenn man einzelne H2-BSZ-Stadtbusse /Linienbusse tatsächlich heute kaufen kann, an der Feststellung, dass es praktisch noch keine H2-BSZ-LKW gibt, während die Überschrift “Elektro-Lkw erst ab 2020” regelrecht falsch ist, wenn bspw. Smith Electric seit Jahren elektrische (Batterie-)LKW anbietet und selbst bei Daimler schon Elektrolastkraftwagen laufen?
    Bei BSZ-Bussen handelt es meist um Prestige-/Förderprojekte. Bei LKW geht es gnadenlos um Wirtschaftlichkeit. Technisch umsetzbar sind die von Ihnen angegebenen “Wunschdaten” sicher. Ob sich damit (inkl. der 360 neu zu errichtenden H2-Tankstellen für “kostenloses” H2 für die Nikola-LKW) eine BSZ-LKW-Flotte betreiben lässt, wird sich erweisen müssen. Das Geschäftsmodell für Nikola erscheint mir zweifelhaft, wenn man an den Aufwand für die Erzeugung und Bereitstellung von 700bar-H2 denkt. Die Erzeugung von Strom ist dagegen immer einfacher /preiswerter geworden.

  2. Müsste es nicht: “BZ-Lkw erst ab 2020” heißen? Elektro-LKW mit Akkuspeicher werden schon seit Jahren in verschiedenen Nutzlastklassen verkauft.

  3. Wie Sie ja wissen gibt es bereits seit Anfang des Jahres den Bus von Hino (Toyota) zu kaufen. 2018 kommt die neue Brennstoffzelle, da ist dann die Reichweite noch größer und der Verbrauch niedriger.
    Im Jahre 2020 kommt Nikola mit seinem SchwerLKW in den USA heraus, Brennstoffzelle mit 1200km Reichweite. Tank 100kg. Zusätzlich baut Nikola 360 Tankstellen, für die eigenen Fahrzeuge kostenlos und für Fremdfahrzeuge 3,50 USD/kg.

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