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Werner Diwald ist neuer DWV-Vorsitzender

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Der alte Vorsitzende Dr. Johannes Töpler (l.) und der neue Werner Diwald

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) hat seit der diesjährigen Mitgliederversammlung am 27. Mai einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Mit nur einer Gegenstimme wählten die Teilnehmer Werner Diwald zum neuen Verbands-Chef. Er tritt die Nachfolge von Dr. Johannes Töpler an, der aus Altersgründen nicht wieder kandidiert hatte. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden bis auf Dr. Andreas Ziolek, der wegen beruflicher Veränderungen ausschied, in ihren Ämtern bestätigt.

Der ehemalige Daimler-Mann Töpler, der vor zwölf Jahren in den Vorstand kam und diesen insgesamt elf Jahre lang leitete, bedankte sich während des Vereinstreffens in Krefeld bei den Mitgliedern für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. In seiner „Abschiedsrede“ erklärte er, dass er fortan etwas mehr Zeit dafür verwenden werde, seine „acht Enkelkinder auf ein Leben mit Wasserstoff vorzubereiten“. Weiter berichtete der promovierte Physiker, seinen Ausstieg habe er seit drei Jahren – seit Erreichen der Altersgrenze – vorbereitet. Nun sei der richtige Zeitpunkt für die Einleitung des geplanten und fälligen Generationswechsels (s. HZwei-Heft Juli 2013) gekommen, da jetzt ein geeigneter Nachfolger in Person von Diwald gefunden sei. Ganz ausscheiden wird der Lehrbeauftragte für Regenerative Energien an der Hochschule Esslingen allerdings nicht: Da Diwald als voll im Berufsleben stehender Geschäftsführer der Encon Europe GmbH ansonsten Zeitprobleme bekommen würde, bat er seinen Vorgänger, als stellvertretender Vorsitzender weiterhin einen Teil der anfallenden Arbeit zu übernehmen. Prof. Dr. Birgit Scheppat behält indes ihren Posten als zweite Stellvertreterin.

Hydrogenics

Werner Diwald, der im vergangenen Jahr in den Vorstand gewählt worden war, bedankte sich in seiner ersten Rede als Vorsitzender ausdrücklich für die hervorragende Arbeit des bisherigen Vorstandes und insbesondere bei Johannes Töpler, der sichtlich gerührt Blumenstrauß und Dank entgegennahm. In seinen weiteren Ausführungen präsentierte sich der neue Verbandsboss eher als „Politikversteher“ und weniger als Wissenschaftler. Der gelernte Kaufmann erklärte, er sei kein Technikexperte, aber davon gebe es ja bereits ausreichend viele im Vorstand. Was er mitbringe, seien gute Kontakte zu wichtigen Entscheidungsträgern sowie ein Verständnis für politische Abläufe. Diese wolle er gerne einsetzen, um politische Entscheidungen wie beispielsweise bei der aktuellen EEG-Novellierung im Sinne der DWV-Mitglieder positiv zu beeinflussen.

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