Wirtschaftlicher Betrieb von PtG-Anlagen ist möglich

VKU-Broschüre-Power-to-GasDer Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat zum Thema Energiespeicherung eine Broschüre, die einen Überblick über den Stand der Technik sowie die Potenziale von Power to Gas gibt, herausgebracht. Darin stellt der VKU fest, dass Power-to-Gas-Anlagen derzeit wirtschaftlich zwar noch nicht rentabel seien. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei aber möglich, wenn der ordnungspolitische Rahmen angepasst würde, so dass die Anlagen als Systemdienstleister und nicht als Letztverbraucher behandelt würden. Der Hauptgeschäftsführer des VKU, Hans-Joachim Reck, erklärte dazu im Juni 2013: „Mit Power-to-Gas können wir das enorme Speicherpotenzial der Gasnetzinfrastruktur sowie ihre dichte Vermaschung nutzen, was besonders vor dem Hintergrund der teilweise stark ausgelasteten Stromnetze ein großer Vorteil ist.“
Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden unter: www.vku.de/powertogas.

HOC

2 Gedanken zu „Wirtschaftlicher Betrieb von PtG-Anlagen ist möglich“

  1. Schade um den schönen Wasserstoff, den wir lieber direkt an den Windenergie- und großen PV-Anlageanlagen als Kraftstoff bereitstellen sollten.
    Die direkte Speicherung des Wasserstoffs und die Nutzung vor Ort, sei es als Kraftstoff oder er wird zur Rückeinspeisung genutzt ist die effektivste Lösung. Dazu gibt es genügend Untersuchungen. Somit ist PtG vor allem Vorteilhaft zum Ausbremsen des Brennstoffzellenkraftfahrzeugs.

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  2. Die Umwandlung von Strom in Gas und die Rückverstromung kosten den Endverbraucher auf jeden Fall Geld (höheren Strompreis) ! Wer sollte sonst die Kosten tragen ? Die Frage ist nur, ob der Verbraucher bereit ist, den höheren Preis zu bezahlen !

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