Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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Viessmann baut auf mikrobielle Methanerzeugung

Ulrich Schmack

Das zur Viessmann Group gehörende Unternehmen MicrobEnergy GmbH hat ein neues Konzept zur nachhaltigen Herstellung von Methan vorgestellt. Geschäftsführer Ulrich Schmack präsentierte das Verfahren, bei dem der Wasserstoff (H2) biologisch in CH4 umgewandelt wird, während der Strategiekonferenz der Deutschen Energieagentur 2012 in Berlin. Der mehrstufige Gesamtprozess nutzt Mikroorganismen, die bei Umgebungsdruck und -temperatur arbeiten, und setzt sich zusammen aus der Hydrolyse von Biomasse (Polymere) mit einer anschließenden Acidogenese der Monomere, einer Acetogenese der organischen Säuren sowie einer Methanogenese der Essigsäure.

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Hexis gehört jetzt Viessmann

Das Galileo-1000N-Gerät von Hexis (re.) auf der Hannover Messe 2012

Der Heizgerätehersteller Viessmann hat diesen Herbst 50 Prozent der Anteile am Brennstoffzellenunternehmen Hexis erworben. Die anderen 50 % liegen nach wie vor bei einem schweizerischen Investor, der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, die den BZ-Hersteller aus Winterthur Ende 2005 vor der Insolvenz gerettet hatte. Volker Nerlich, der für die Viessmann Werke gearbeitet hatte, bevor er 2002 zu Hexis kam, erklärte gegenüber HZwei, dass beide Unternehmen gemeinsam „im Herbst 2013 eine Kleinserie des Galileo-1000N-Moduls hochfahren werden“. Im gleichen Atemzug schränkte er jedoch ein, dass dies eher eine „geheime Markteinführung“ wird, da zunächst geringe Stückzahlen des Festoxidsystems (SOFC) an ausgewählte Kunden verkauft würden.

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