Energiespeicherung von B wie Bio bis W wie Wind

Konzept zur Energiespeicherung per Windstrom-Elektrolyse in Herten (Quelle: Evonik Industries)
Konzept zur Energiespeicherung per Windstrom-Elektrolyse in Herten (Quelle: Evonik Industries)

Der neue Hype heißt „Energiespeicherung“, das haben wir bereits Anfang des Jahres in der HZwei ausführlich dokumentiert. Dementsprechend sind auch in den ersten Monaten des neuen Jahres etliche weitere Studien herausgekommen (s. April-Heft S. 14 & 16) und neue Demonstrationsvorhaben rund um das Thema „Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien mit Hilfe von Wasserstoff“ gestartet worden. Mittlerweile gibt es sogar einen eigens gegründeten Verband (BVES). Auch bei den Branchentreffs in Hamburg und Stuttgart gewinnt Energiespeicherung an Bedeutung (s. u.). Wind-Wasserstoff spielt dabei nach wie vor eine wichtige Rolle. Neu ins Gespräch gekommen ist jetzt zusätzlich auch Bio-Wasserstoff, wobei jedoch noch unklar ist, wie groß dafür das Potential ist.

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Projekt Unterelbe analysiert das Potential von Wind-Wasserstoff

Anfang des Jahres haben sich insgesamt 17 Unternehmen im Rahmen eines Pilotprojekts zur Analyse einer Wind-Wasserstoff-Wirtschaft zusammengeschlossen. Die Chemie- und Energiefirmen trafen sich in Laatzen bei Hannover mit mehreren Verbänden und Landkreisen verschiedener norddeutscher Bundesländer. Gemeinsam wollen sie untersuchen, wie die Aussichten für den Energiespeicher Wasserstoff sind und wie Anreizsysteme für eine verstärkte Nutzung von Wind-Wasserstoff aussehen könnten. Dafür beauftragten sie die Unternehmensberatung Ernst & Young, eine der ersten überregionalen Studien dieser Art in Deutschland anzufertigen.

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