Olympiade 2020 mit H2 aus Brunei

Das H2-Tankstellenprogramm in Japan ist derzeit weltweit führend: Etwa 90 Wasserstoffstationen sind in Betrieb und weitere acht im Bau. Alle werden mit staatlichen Subventionen finanziert. Die Standorte dienten im Juli 2017 etwa 1.800 Toyota Mirai und 200 Honda Clarity für den Kraftstoffnachschub. Die größte Neuigkeit aber ist die Bildung eines Konsortiums bestehend aus elf Unternehmen, die sowohl den Bau weiterer Stationen voranbringen als auch deren Betrieb übernehmen werden.

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Toyota BZ-Truck für Los Angeles

Toyota
BZ-Truck mit H2-Tanks hinterm Fahrerhaus, © Toyota

Toyota kann nicht nur BZ-Pkw und -Busse, nein, jetzt wollen die Japaner auch BZ-Trucks bauen. Im Rahmen von Project Portal soll ein 36-Tonner mit zwei Brennstoffzellen-Stacks, die eigentlich für den Mirai konzipiert sind, ausgestattet werden. Ergänzend soll ein 12-kWh-Akku zum Einsatz kommen, so dass eine Leistung von 500 kW und ein Drehmoment von 1.800 Nm bereitstehen (Reichweite: 320 km).

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40 % Förderung für BZ-Autos … allerdings fehlen die Fahrzeuge

Hyundai
Der Hyundai ix35 Fuel Cell – günstiger als gedacht

Brennstoffzellenautos sind zu teuer – und außerdem gibt es keine H2-Infrastruktur. Sätze wie diese hört man immer wieder. Über den Zubau von Wasserstofftankstellen wird und wurde in der HZwei immer wieder berichtet. Widmen wir uns deswegen jetzt dem Preis: Der kann bei entsprechender Förderung sehr viel niedriger sein als vielfach angenommen. So könnte ein Honda Clarity Fuel Cell anstatt für 57.000 Euro für etwa 42.000 Euro bezogen werden – wenn er denn hier angeboten würde. Die NOW bestätigte jedoch: „Der Honda ist derzeit nicht verfügbar.“

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Lexus: Brennstoffzellen im Luxussegment

 

Lexus
LF-FC, © Lexus

Lexus ist die Nobelfirma der Toyota Motor Corporation, allerdings konzentriert sich ihr Engagement auf den asiatischen Markt. In Europa verkaufte die Luxusmarke gerade einmal 70.000 Autos. Dennoch avanciert Lexus immer mehr zu einer ernstzunehmenden Alternative für etliche Autofahrer, obwohl oder gerade weil die Fahrzeuge zu 98 Prozent mit Hybridtechnik ausgestattet sind.

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Ballard: Hydrogen-Society 2020 in Japan

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BZ-Bus-Fertigung bei Foshan Feichi, © Ballard

Ein neuer Megatrend braucht Zeit, sich zu entwickeln. So stellen die vergangenen 15 Jahre die Basis dessen dar, was der Brennstoffzelle in den kommenden Jahren zum Durchbruch verhelfen und zur Entstehung eben dieses Megatrends beitragen wird. Denn: historisch betrachtet haben technologische Revolutionen meist 15 Jahre benötigt, bis es zu einem Durchbruch kam. Dann aber geht es in der Regel sehr schnell, weil kein Marktteilnehmer am Rande stehen will.

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Honda und sein Clarity Fuel Cell

Honda
Raum für 5 Passagiere, © Honda

Honda hat ein schweres Los, denn der japanische Autokonzern steht stets im Schatten seines großen Widersachers Toyota. Während Toyota als weltweit führender Automobilhersteller seinen Vorsprung dank des Dieselskandals von Volkswagen weiter ausbaut, gelingt es Honda nur mäßig, zumindest mit zukunftsweisenden Würfen in den Fokus der Beobachter zu gelangen. So geschehen im Herbst 2015, als Honda die zweite Generation seines Brennstoffzellenautos Clarity präsentierte

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DOE-Vorgaben sind noch nicht erreicht

Toyota
Mirai an kalifornischer H2-Station, © True Zero

Der Forschungsetat des US Departments of Energy liegt seit einigen Jahren stabil bei US-$ 100 Mio., ausreichend, um wesentliche Programme für Wasserstoff und Brennstoffzellen plus einige Demonstrationsvorhaben – meist ein paar wenige Fahrzeuge für Spezialanwendungen – finanzieren zu können. In 2017, so scheint es, sollen nun einige marktreife Segmente zusammengefasst werden unter dem Begriff „Technikbeschleunigung“.

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Wettkampf zwischen Honda und Toyota

HZwei_07_2016_webWährend meiner Recherche zu dem HZwei-Bericht über die zweite Generation des Brennstoffzellenfahrzeugs von Honda, den Clarity Fuel Cell, erinnerte ich mich plötzlich an längst vergangene Tage. Genauer gesagt an Texte, die ich vor vielen Jahren geschrieben beziehungsweise gelesen habe. Ich blätterte nach und fand folgende Zeilen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

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IAA-Augenmerk lag auf Hybriden, nicht auf E-Autos

Toyota-Mirai-IAA-2015
Der Mirai erhielt viel Lob – auch von Angela Merkel

Konnektivität und Digitalisierung – das waren die Hauptthemen während der Internationalen Automobil-Ausstellung, die vom 17. bis 27. September 2015 in Frankfurt am Main stattfand. Sowohl die mediale Verknüpfung mit der ganzen Welt als auch digitale Zusatzangebote erschienen somit sehr viel wichtiger als saubere Antriebstechnologien. In den Ankündigungen war zwar auch viel von Elektromobilität zu hören gewesen, tatsächlich vor Ort waren allerdings im Wesentlichen Fahrzeuge mit Hybridantrieb; reine Batterieautos gab es kaum, Brennstoffzellenautos nur zwei.

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Tesla: Weitere Kapitalerhöhung, das soll nicht die letzte sein

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Model X (Quelle: Tesla)

Mal wieder eine Kapitalerhöhung: etwa US-$ 750 Mio. flossen Tesla daraus zu. Ob damit der enorme Kapitalbedarf für den Bau der Gigafactory für Batterien – man spricht von bis zu US-$ 5 Mrd. – abgedeckt wird, kann m. E. bezweifelt werden. Ein Geschmäckle hatte diese „spontane“ Kapitalerhöhung zudem, da Morgan Stanley als Underwriter auftrat (Platzierung der Aktien) und

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