Tesla – Robinhood-Trading via Hochfrequenzhandel als Grundlage?

Tesla-Familie
Tesla-Familie, © Tesla

Was sind das für Kurssprünge: Mit sehr hohen Tagesumsätzen ging es vor dem 5:1 Split auf über 2.200 US-$ hoch – am Anfang des Jahres stand der Kurs bei unter 400 US-$. 420 Mrd. US-$ Bewertung für was? Nach dem erfolgten Split explodierte die Aktie weiter auf über 500 US-$, was dann 2500 US-$ vor dem Split entspricht.

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Tesla – The Sky is the limit

Als ob es kein Halten mehr gibt: Kurse von über 2.100 US-$ und einer Börsenbewertung von über 380 Mrd. US-$ wurden kürzlich erreicht. Treiben Kleinanleger via Robinhood-Plattform (Neobroker mit 13 Mio. Kunden und allein fast 500.000 nur bei Tesla) den Kurs hoch? Oder Hochfrequenzhandel? Day-Trading? Der Traum, in den S&P-500-Index aufgenommen zu werden, mag auch ein Grund sein. Und der bald anstehende Kurs-Split im Verhältnis 1 : 5 macht die Aktie optisch billiger und könnte gar neue Käufer mobilisieren.

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Tesla – die Skepsis an der Börsenbewertung steigt

Die Zahlen bei Tesla für das zweite Quartal sind seit ein paar Tagen veröffentlicht: Nach GAAP-Rechnungslegung kam ein Gewinn in Höhe von 104 Mio. US-$ bzw. 0,50 US-$ pro Aktie heraus, weitaus mehr, als von Analysten erwartet. Auch der Umsatz von über 6 Mrd. US-$ überraschte positiv. Nur der Gewinn enthält circa 428 Mio. US-$ an außerordentlichen Einnahmen durch so genannte Regulatory Credits (Zero-Emission-Vehicle-Rights). Diese wurden wohl an FiatChrysler verkauft, da der amerikanisch-italienische Autobauer nicht über die notwendige Quote an batteriegetriebenen Fahrzeugen im Portfolio hat und deshalb Strafgebühren aufgrund von Quoten vermeiden wollte. Deswegen kaufte er sich diese einfach (moderner Ablasshandel in Sachen Elektromobilität). Allerdings sind diese Einnahmen damit kein echter operativer Gewinn resultierend aus dem Verkauf von E-Autos, sondern eine Art Glücksfall, für den es den Begriff „Windfall“ gibt. Im ersten Quartal war es ähnlich. Da wurden 352 Mio. US-$ an Regulatory Credits verbucht.

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