Plug Power – höhere Kurse dank Cash-Zufluss

© Renault
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Die Zahlen der vergangenen Jahre sind revidiert worden. Dies waren allerdings eher buchhalterische Vorgänge, die keinen materiellen Einfluss hatten. Erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von 62,9 Mio. US-$ mussten revidiert werden – für die Jahre 2018 bis 2020 – und haben damit die Marge beeinträchtigt. Non-cash-charges, auch in Bezug auf die Optionsscheine, die Plug Amazon und Walmart gegeben hat, waren mit über 400 Mio. US-$ beachtlich. Hängt hiermit eventuell der recht hohe Stand an leer verkauften Aktien (Short Interest von über 50 Mio. Aktien) zusammen? Haben eventuell beide ihre Optionsscheine (Warrants) ausgeübt oder via Leerverkauf den hohen Buchgewinn im Milliardenbereich abgesichert?

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Plug Power – Skepsis überwiegt

Die Zahlen für das erste Quartal sind raus und es gab tatsächlich Berichtigungsbedarf: Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent auf 72 Mio. US-$. Der Verlust fiel allerdings ebenfalls höher aus: minus 60,8 Mio. US-$ bzw. minus 0,12 US-$ pro Aktie. Parallel erhöhte sich die Zahl der ausgegebenen Aktien auf Jahresbasis um 68 Prozent auf 513,5 Mio. Stück. Dies mag mit der Neuausgabe von Aktien via Kapitalerhöhung (SK Group) in Zusammenhang stehen beziehungsweise mit Bought Deals und der Wandlung von Optionsscheinen „Warrants“ von Amazon und Walmart. Bemerkenswert ist, dass Plug mit Wasserstoff einen nicht unerheblichen Verlust einfährt, da das US-amerikanische Unternehmen diesen noch einkauft. Es ist indes geplant, eine eigene H2-Produktion an mehreren Standorten verteilt über die USA zu errichten.

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