Das NIP 2.0 ist da

NIP_LOGO_rgb„Die Dokumente sind geschrieben.“ Mit dieser Feststellung hatte NOW-Geschäftsführer Dr. Klaus Bonhoff Anfang September 2016 angekündigt, dass die Arbeiten am NIP 2.0 kurz vor dem Abschluss stehen. Während der e4ships-Ergebniskonferenz am 7. September 2016 in Hamburg hatte er zudem auf HZwei-Nachfrage bestätigt, dass die Neuauflage des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie noch in diesem Jahr veröffentlicht wird. Gestern kam nun – schneller als erwartet – die Meldung, dass das Bundeskabinett das Regierungsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026 beschlossen hat.

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DWV appelliert an Energieminister Sigmar Gabriel

DWV-Vorstand-2014
DWV-Vorstand-2014
Die Sitzordnung deutete an, wie sich zukünftig die Rollen im DWV-Vorstand ändern könnten.

Noch nie hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) so klar sein Anliegen artikuliert: Bereits auf der Jahrespressekonferenz am 11. Februar 2014 in Berlin forderte der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Töpler eine stärkere politische Unterstützung für eine breite Markteinführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Während des parlamentarischen Abends drei Wochen zuvor war dieses Thema zwar bereits ein erstes Mal angeschnitten worden (s. DWV fordert Förderung von „Power-to-Hydrogen“), aber im Haus der Bundespressekonferenz konkretisierte der Verband nochmals sein Anliegen: Da Wasserstoff und Brennstoffzellen Schlüsseltechnologien für

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Fragen an den Mittelstand: Wie geht’s weiter mit dem NIP?

Pitschak-Froemmel-Podesser
Pitschak-Froemmel-Podesser
Pitschak/Hydrogenics, Frömmel/FuelCell Energy Solutions & Podesser/SFC Energy

In der aktuellen politischen Debatte stellt die Energiewende zwar ein zentrales Element dar, aber derzeit geht es mehr darum, den Ausbau von „grüner“ Energietechnik eher zu reduzieren, als sie zu fördern. Einig sind sich die Parteien nur darin, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert werden muss. Ob bei der anstehenden Überarbeitung dann aber die Brennstoffzellentechnik berücksichtigt, und falls ja, in welchem Maße sie als effizientes Energiewandlungsverfahren gefördert wird, ist gänzlich offen; ebenso offen wie die Rolle

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World of Energy Solutions in Stuttgart

Franz Untersteller
Für Franz Untersteller ist „Wasserstoff der Energiespeicher der Zukunft“.
Für Franz Untersteller ist „Wasserstoff der Energiespeicher der Zukunft“.

Drei Tage lang hat sich die internationale Wasserstoff-, Brennstoffzellen-, Batterie- und Energiespeicher-Szene in Stuttgart versammelt und intensiv die aktuellen politischen sowie technischen Entwicklungen diskutiert. Im Mittelpunkt stand vom 30. September bis zum 2. Oktober 2013 natürlich die Bundestagswahl, verbunden mit der Frage, welche Regierungskoalition wohl welche Auswirkungen auf den weiteren Werdegang der Branche haben wird. Außerdem stellte die H2Mobility ihren neuen Aktionsplan vor, und die e-mobil BW gründete ein neues Brennstoffzellennetzwerk.

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Werden Wasserstoff und Brennstoffzellen überfördert?

Bundestagswahl entscheidet auch über ein NIP 2.0
Bundestagswahl entscheidet auch über ein NIP 2.0

Der deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Szene geht es wahrlich nicht schlecht, zumindest finanziell betrachtet nicht. Insgesamt stehen ihr 700.000.000 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Das ist nicht wenig. Dies gilt umso mehr, da ja im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) die gleiche Geldmenge – also nochmals 700.000.000 Euro – auch seitens der Industrie in diese Technologie investiert wird. Damit sollte sich im Zeitraum von zehn Jahren so einiges bewerkstelligen lassen. Trotzdem werden jetzt vor der im September 2013 anstehenden Bundestagswahl Rufe nach weiteren Fördermaßnahmen laut.

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