Kostenloses Grundstück für H2-Station

Bremen
Einfache H2-Betankung mit Einhandkupplung, © Shell

35 H2-Stationen waren Ende November 2017 in Deutschland in Betrieb. Die Nationale Organisation Wasserstoff­ und Brennstoffzellentechnologie (NOW) stellte dazu fest: „Der Ausbau des Netzes von Wasserstofftankstellen schreitet gut voran.“ Kurz zuvor hatte auch Rheinland-Pfalz seine erste öffentliche H2-Station erhalten. Am 21. November 2017 weihte Air Liquide in Koblenz seine neue Wasserstofftankstelle

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Große Nachfrage nach Brennstoffzellen-Bussen

HyCologne
Kick-off in Köln, © HyCologne

Im Bussektor ist der Startschuss für die Vermarktung von Brennstoffzellenfahrzeugen gefallen. Nachdem bereits zahlreiche Demonstrationsprojekte erfolgreich absolviert wurden (s. HZwei-Hefte Jan. 2011, 2014, 2017) und Ende 2016 die CHIC-Konferenz in London stattgefunden hat, folgte im Januar 2017 der Start der europäischen Verbundprojekte JIVE (Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe) und MEHRLIN (Models for Economic Hydrogen Refuelling Infrastructure).

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Ausstieg aus der Dieseltechnik mit BZ-Bussen

Bozen
Brennstoffzellenbus in Bozen, © STA

Immer mehr Städte folgen dem Hamburger Beispiel, ab 2020 nur noch schadstofffreie Busse im Linienverkehr einsetzen zu wollen. Auch der Berliner Senat gab eine solche Losung an die dortigen Verkehrsbetriebe aus: Ab 2020 darf die BVG keine Busse mehr mit Verbrennungsmotor kaufen, damit die Landesregierung die Klimaschutzziele des Bundes und der EU im nächsten Jahrzehnt erfüllen kann.

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13 Wasserstoff-Stationen für Baden-Württemberg

H2-Landkarte-BW
H2-Landkarte-BW
F. Untersteller, Landesumweltminister, und K. Bonhoff, NOW-Geschäftsführer (v.r.)

Nun stehen sie fest – die Standorte für die im Rahmen des 50-Tankstellenprogramms geplanten Wasserstofftankstellen in Baden-Württemberg. Nachdem die Clean Energy Partnership (CEP) eigentlich schon im April 2014 eine Deutschlandkarte mit den voraussichtlichen Gebieten, in denen H2-Stationen errichtet werden sollen, veröffentlicht hatte, gibt es jetzt für das südwestliche Bundesland eine neue, konkretisierte Planung. Im Vergleich zu der

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Zwei Brennstoffzellen-Busse von Van Hool für RVK

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Enthüllung des neuen Van-Hool-Brennstoffzellen-Busses (Foto: HyCologne)

Die Initiative HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland hat zwei neue Brennstoffzellen-Hybridbusse in Umlauf gebracht. Am 6. Mai 2014 wurden diese enthüllt, und zwar durch die Bürgermeister der Städte Brühl und Hürth, wo diese beiden Busse zukünftig für die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) unterwegs sein werden. Die Vorserienfahrzeuge des Typs A330 FC kommen von dem belgischen Bushersteller Van Hool und werden ab sofort ergänzend zu den bereits in Betrieb befindlichen Phileas

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Auf der IAA ist der Zweite der Erste

Die deutschen Automobilkonzerne zählen in Sachen Elektromobilität nicht gerade zu den Schnellstartern. Andere Hersteller wie beispielsweise Mitsubishi sind dagegen klassische First-Mover. Da kommt es den Deutschen also gerade recht, dass eine aktuelle Studie – allen bis dato geltenden wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zum Trotz – herausgefunden haben will, dass es bei den Elektrofahrzeugen gar nicht ratsam sei, als erster auf dem Markt zu sein. In diesem speziellen Fall soll es sogar besser sein, etwas später auf den Markt zu kommen. In der Studie heißt es dazu: „Angesicht der Unsicherheiten zur Marktentwicklung kann es klare Second-Mover-Vorteile geben.“ Es soll also ausnahmsweise gelten: Der zweite Vogel fängt den Wurm.

Angesichts solch verdrehter Wirtschaftsweißheiten fragt man sich unwillkürlich: Wer hat denn diese Studie angefertigt? Antwort: DB Research, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Dies sind arbeitnehmernahe Namen, aber nichts desto trotz renommierte Namen.

Pikanterweise erschienen die Ergebnisse der Studie jedoch genau einen Tag vor dem ersten IAA-Messetag und zwar am 12. September 2011. Weiter heißt es in besagter Studie, das Ziel der Bundesregierung bis 2020 über 1 Mio. Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen zu wollen, sei unrealistisch, es seien zu diesem Zeitpunkt nur 6 bis 8 % bei den Neuzulassungen pro Jahr möglich. Dies entspräche jährlich etwa 250.000 neu zugelassenen Elektroautos.

Das klingt doch sehr nach einer Absolution an die deutschen Automobilkonzerne, die in diesem Jahr und auch in nächster Zeit noch nicht mit marktreifen Elektrofahrzeugen aufwarten können. „Ist nicht so schlimm“, scheint da die Studie von DB und IW gen Frankfurt zu rufen, denn eine komplette Umorientierung der Autokäufer ist derzeit nicht zu erwarten. Das sagt jedenfalls der IW-Verkehrsexperte Thomas Puls. Er erklärte in einem Interview: „Wir werden mehr eine Evolution als eine Revolution erleben.“

Das heißt dann wohl, dass Geschäfte vorerst noch nach wie vor mit Premiumfahrzeugen gemacht werden können. Um das Thema Elektromobilität können wir uns dann später immer noch kümmern.