Heizungsbauer rüsten sich für TEP

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Markus Staudt, neuer IBZ-Sprecher

Es tut sich was im Heizgerätesegment: Neben neuen Akteuren, die derzeit versuchen, sich im Markt zu platzieren, laufen momentan die Bemühungen auf Hochtouren, damit 2017 der Hochlauf der Installationszahlen von Brennstoffzellenheizgeräten starten kann. Vorerst liegt allerdings das Technologieeinführungsprogramm (TEP) noch in Brüssel und wartet auf seine Genehmigung. In Vorbereitung darauf hat sich jetzt die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) personell neu aufgestellt.

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Wettkampf zwischen Honda und Toyota

HZwei_07_2016_webWährend meiner Recherche zu dem HZwei-Bericht über die zweite Generation des Brennstoffzellenfahrzeugs von Honda, den Clarity Fuel Cell, erinnerte ich mich plötzlich an längst vergangene Tage. Genauer gesagt an Texte, die ich vor vielen Jahren geschrieben beziehungsweise gelesen habe. Ich blätterte nach und fand folgende Zeilen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

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Japan bekräftigt sein H2-Engagement

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Smart Hydrogen Station, © Honda

Chihiro Tobe, der Direktor für Wasserstoff und Brennstoffzellen des japanischen Wirtschaftsministeriums (METI), hat angekündigt, dass der Brennstoffzellen-Etat für das Finanzjahr 2016 mit 345 Mio. Euro ähnlich hoch wie im Vorjahr ausfallen wird. Tobe, der am 2. März 2016 während der Fuel Cell Expo in Tokio vortrug, berichtete zudem, dass im Januar in Japan nicht weniger als 150.000 BZ-Heizgeräte in Betrieb waren.

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Japans rechnet 2016 mit 50.000 BZ-Heizgeräten

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© METI über Technova

Japans staatliches Budget für Forschung und Entwicklung im Finanzjahr 2016, das zum 1. April 2016 startet, beläuft sich auf 37,1 Mrd. Yen (285 Mio. Euro), so steht es in einem Bericht von Technova, einem japanischen Beratungsunternehmen für fortschrittliche Technologien. Dieser Betrag schließt unter anderem die Weiterführung der Förderung für das erfolgreich verlaufende Ene-Farm-Programm für Brennstoffzellenheizgeräte mit ein

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Baden-Württemberg ist eher Mittelmaß

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J. Tomforde, F. Loogen & Parl. Staatssekretär N. Barthle (v.l.)

Wie macht sich die voranschreitende Elektrifizierung im Automobilsektor bemerkbar? Welche Technologiebereiche werden von dieser strukturellen Veränderung betroffen sein? Was muss getan werden, um hier nicht den Anschluss zu verlieren? Fragen wie diese bewegen zurzeit insbesondere die Regionen, die wesentlich vom Automobilbau abhängig sind.

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Große China-Phantasie bei Ballard – viele Durchbrüche in Aussicht

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P200i-Back-up-System (Quelle: Protonex)

Die Zahlen für das zweite Quartal waren ernüchternd. In allen Bereichen kam es zu Rückgängen im Umsatz. Aber: Das zweite Halbjahr 2015 soll, so Vorstandschef MacEwen, in vielen Bereichen des Unternehmens sehr positive Entwicklungen bringen – man sei „extremly busy“. Im Einzelnen: Die Übernahme von Protonex wird m. E. in Kürze umgesetzt, da diesem Schritt bereits über 50 % der Stimmrechte auf Seiten

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120.000 Brennstoffzellen-Heizgeräte bei Ene-Farm

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Japan war schon auf der Hannover Messe 2008 mit zahlreichen BZ-Heizgeräten vertreten.

Japans Ene-Farm-Programm ist wahrscheinlich weltweit das erfolgreichste Kommerzialisierungsprogramm für Brennstoffzellen. Ene-Farm hat zur Verbreitung von weit über 120.000 Brennstoffzellenheizgeräten in Japan beigetragen und beweist damit, dass langfristig angelegte Public Private Partnerships durchaus neue Technologien in den Markt bringen können.

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Japan geht bei der Förderung von Brennstoffzellen-Autos voran

Toyota-FCHV-Wirtschaftsminister
Toyota-FCHV-Wirtschaftsminister
Der Japanische Wirtschaftsminister Toshimitsu Motegi (r.) fuhr den FCHV Probe; links: Toyota-Präsident Akio Toyoda. (Quelle: Toyota)

Während in Deutschland der Kaufprämie für Elektro- oder Brennstoffzellenautos von der Regierungskoalition immer noch eine Absage erteilt wird, beabsichtigt die japanische Regierung gemäß einer Meldung von Nikkei Asian Review vom 19. Juli 2014, Käufern von H2-Autos etwa 14.500 Euro (2 Mio. Yen) zu erstatten. Diese Maßnahme würde insbesondere auf die angekündigte Vermarktung des Toyota FCV abzielen, der ab April 2015 in Japan verkauft werden soll. Sein ursprünglicher Nettopreis

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Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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DWV fordert Markteinführungsprogramm für Brennstoffzellen

Andre Martin will von Japan lernen

Auf seiner Jahrespressekonferenz hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) ein „Markteinführungsprogramm für Brennstoffzellen, das den Aufbau der Infrastruktur beinhaltet“, gefordert. Vorstandsmitglied André Martin kritisierte am 12. März 2013 in Berlin, dass in Deutschland zwar Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben würde, dass dann aber die nächsten Schritte fehlten. Anhand eines Vergleichs mit Japan zeigte er, welche Strategie dort angewandt wird. Er berichtete: „Anders als in Deutschland gibt es in Japan die New Energy and Insutrial Development Organisation (NEDO), die die Bemühungen von Industrie, Regierung, Forschung und Entwicklung für alle erneuerbaren Energien koordiniert und mit strategisch ausgerichteten staatlichen Förderprogrammen unterstützt.“

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