KWKG 2016: Übergangsregelung für BZ-Heizgeräte

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A. Dauensteiner will 2016 das BZ-Heizgerät von Vaillant einführen

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzt (KWKG) fördert mittlerweile seit etlichen Jahren stationäre Aggregate, die möglichst effizient sowohl Wärme als auch Strom erzeugen. Alle paar Jahre werden derartige Gesetze novelliert und naturgemäß entbrennen bereits Monate vor den politischen Entscheidungen heftigste Diskussionen um etwaige Veränderungen. Gerade noch rechtzeitig stimmte der Bundesrat schließlich kurz vorm Jahresende dem KWKG 2016 nach einigen Veränderungen zu, so dass es ab dem 1. Januar 2016 in Kraft treten kann.

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Hessen fördert Brennstoffzellen-Heizgeräte

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Die Markteinführung hat begonnen. (Quelle: Callux)

Nun fördert auch Hessen den Einbau von Brennstoffzellenheizgeräten. Nach Nordrhein-Westfalen, Sachsen und zuletzt auch Baden-Württemberg (s. HZwei-Heft Juli 2014) bewilligte Mitte Juli 2014 auch die Landesregierung in Wiesbaden ein Förderprogramm für Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Brennstoffzellen. Insgesamt sollen nach Angaben von Mathias Samson, Staatssekretär im Hessischen Wirtschafts- und Energieministerium, bis zu 60 Anlagen mit Zuschüssen von jeweils 50 Prozent der Investitionskosten (max. 17.550 Euro) finanziell unterstützt werden. Samson sagte: „

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Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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Spielt da wer auf Zeit?

Zeit ist vergänglich – und relativ. Meist merken Menschen erst im Nachhinein, wie schön das Vergangene war. Dann ist es jedoch in der Regel zu spät, um es noch ausreichend genießen zu können. Viele Menschen verschätzen sich zudem, wie viel Zeit noch für bestimmte Dinge bleibt. Entweder man ist viel zu früh oder aber man kommt heillos zu spät. Sorgloser Umgang mit der Zeit führt außerdem dazu, dass man zunächst zwar meint, endlos Zeit zu haben. Dann kommt aber der Punkt, an dem die Zeit drängt, weil sie knapp wird, bis letzten Endes die Zeit vergangen ist. Im Endeffekt hat dann kaum noch jemand Zeit für irgendwas. Kein Wunder also, dass Zeit auch bei der Einführung der H2- und BZ-Technik sowie bei der E-Mobilität eine überaus wichtige Rolle spielt.

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Nach Buderus versucht sich jetzt Junkers an Brennstoffzellen-Heizgeräten

Das neue CeraPower-FC-Gerät von Junkers

Die Bosch Thermotechnik GmbH hat auf der ISH 2013 ihr Comeback im Bereich der Brennstoffzellen-Heizgeräte begangen. Vom 10. bis 14. März 2013 zeigte Bosch Thermotechnik nun in Frankfurt am Main das Resultat der zwischenzeitlichen Entwicklungsarbeiten, die weitestgehend im Stillen stattgefunden hatten. Herausgekommen ist die CeraPower FC, die unter der Marke Junkers präsentiert wurde.

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Umweltminister heizt mit Brennstoffzelle

Rainer Bomba, Volker Nerlich, Galileo 1000N, Katherina Reiche, Klaus Bonhoff

Seit Ende 2012 steht im Keller des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin eine Festoxidbrennstoffzelle und versorgt das Gebäude mit Wärme und Strom. Auch wenn der große Altbau nicht direkt zum ursprünglich anvisierten Einsatzgebiet für derartige 1-kW-Systeme zählt, freuten sich trotzdem alle Beteiligten über das gelungene Demonstrationsvorhaben. Zur Inbetriebnahme erschienen Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesverkehrsministerium und Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH, am Potsdamer Platz, wo sie gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Katherina Reiche über den Projektstart informierten.

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Panasonic als Wettbewerber bei BZ-Heizgeräten

Die Panasonic Corporation hat diesen Sommer eine Brennstoffzellen-Offensive in Deutschland gestartet. Am 1. Juli 2011 eröffnete das japanische Unternehmen sein erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum für Brennstoffzellenheizgeräte in Europa. Das Panasonic European R&D Centre Germany (PRDCG) steht in Langen bei Wiesbaden und soll zur Entwicklung und Erprobung der Brennstoffzellenheizgeräte ENE FARM für Ein- und Mehrfamilienhäuser dienen. Das Unternehmen aus Osaka, Japan, das seit 1999 umfangreiche Erfahrungen mit seinem Mikro-Kraftwärmekopplungssystemen im eigenen Land gesammelt hat, will nun auch den europäischen Markt erschließen. Laurent Abadie, Vorsitzender von Panasonic Europe, sagte: „Wir haben unsere Brennstoffzellen bisher noch nicht auf den europäischen Markt gebracht. Doch mit unserem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum, das ganz der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie in Europa gewidmet ist, sind wir bei der Realisierung unseres Ziels für 2018 wiederum einen Schritt weiter vorangekommen […].“ Er erklärte weiterhin: „Unsere Micro-CHP-Brennstoffzelle wird bereits in unserem Eco Ideas House, unserem Testobjekt für innovative, ökologische Konzepte in Japan, eingesetzt. Einem Konzepthaus, das zeigt, wie wir alle mit der richtigen Technologie Häuser haben können, in denen Energie mit so gut wie keinen CO2-Emissionen erzeugt, gespeichert und eingespart werden kann.“

Weiterbildung zum Brennstoffzellen-Installateur

Neue Technologien erfordern neue Techniker – irgendjemand muss die neuen Systeme ja installieren. Dies gilt auch für die insgesamt 800 Brennstoffzellen-Heizgeräte, die noch bis 2012 im Rahmen des Praxistests Callux deutschlandweit erprobt werden. Deswegen haben die Callux-Projektpartner gemeinsam mit insgesamt sieben verschiedenen Weiterbildungsinstituten eine Software ausgearbeitet, die Grundlagen für den praktischen Umgang mit Brennstoffzellen- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Systemen vermittelt. Die Präsentation dieses „Informationsprogramms Brennstoffzellen-Heizgeräte“ fand am 28. September 2010 im Rahmen des f-cell-Symposiums in Stuttgart statt.
Zur erfolgreichen Einführung stationärer Brennstoffzellen sind nicht nur zuverlässige Heizgeräte erforderlich, es müssen auch Techniker vorhanden sein, die diese Geräte installieren, betreiben und warten können. Für die Aus- und Weiterbildung dieser Handwerker entwickelte das Team unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Hoppe ein interaktives Modul, das grundlegendes Wissen für den sicheren Umgang mit Brennstoffzellen beinhaltet: das „Informationsprogramm Brennstoffzellen-Heizgeräte“.
Das Programm richtet sich vorrangig an Fachhandwerker, die direkt mit dem Aufbau, der Installation und der Wartung der ersten im Callux-Feldtest eingesetzten BZ-Heizungssysteme zu tun haben. Darüber hinaus sprechen die Autoren aber auch alle weiteren Interessenten, die sich in diesem Bereich weiterbilden möchten, an (z.B. Lehrer, Architekten, Planer, Energieberater).
Guido Gummert, stellvertretender Callux-Sprecher und Geschäftsführer von Baxi Innotech, wies im Rahmen der Präsentation darauf hin, dass Brennstoffzellen im neuen Energiekonzept der Bundesregierung noch nicht erwähnt seien. Er schloss daraus, dass noch viel Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden müsse, wozu Callux mit dem vorgelegten Informationsprogramm einen wesentlichen Teil beitragen möchte.

Die Software ist kostenlos auf CD-Rom sowie über das Internet (www.callux.net) erhältlich.