Japan: Forcierung der SOFC-Technologie

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Hama-Windkraftanlage in Yokohama, © Toyota

Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gehört zu Japans Erfolgsgeschichten, trotz hoher Kosten und noch fehlender Nachfrage. Deswegen konzentriert sich das Land jetzt auf Kostensenkungen. Im Juni 2017 wurden dafür wesentliche Änderungen im Regulierungsrahmen zur Errichtung von H2-Stationen beschlossen, die bislang als Industrieanlagen angesehen wurden.

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Japan plant Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft

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Power Exporter 9000, © Honda

Die japanische Regierung hat die Zielvorgabe ausgegeben, bis zum Jahr 2020 rund 40.000 Brennstoffzellenautos auf und 160 Wasserstofftankstellen an den Straßen zu haben. Nicht das erste Mal gibt Japan ein derartiges Entwicklungsziel vor. Das letzte liegt etwa zehn Jahre zurück, aber dieses Mal scheint die Wahrscheinlichkeit hoch zu sein, dass es auch wirklich erreicht wird

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Heizungsbauer rüsten sich für TEP

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Markus Staudt, neuer IBZ-Sprecher

Es tut sich was im Heizgerätesegment: Neben neuen Akteuren, die derzeit versuchen, sich im Markt zu platzieren, laufen momentan die Bemühungen auf Hochtouren, damit 2017 der Hochlauf der Installationszahlen von Brennstoffzellenheizgeräten starten kann. Vorerst liegt allerdings das Technologieeinführungsprogramm (TEP) noch in Brüssel und wartet auf seine Genehmigung. In Vorbereitung darauf hat sich jetzt die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) personell neu aufgestellt.

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Japans rechnet 2016 mit 50.000 BZ-Heizgeräten

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© METI über Technova

Japans staatliches Budget für Forschung und Entwicklung im Finanzjahr 2016, das zum 1. April 2016 startet, beläuft sich auf 37,1 Mrd. Yen (285 Mio. Euro), so steht es in einem Bericht von Technova, einem japanischen Beratungsunternehmen für fortschrittliche Technologien. Dieser Betrag schließt unter anderem die Weiterführung der Förderung für das erfolgreich verlaufende Ene-Farm-Programm für Brennstoffzellenheizgeräte mit ein

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120.000 Brennstoffzellen-Heizgeräte bei Ene-Farm

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Japan war schon auf der Hannover Messe 2008 mit zahlreichen BZ-Heizgeräten vertreten.

Japans Ene-Farm-Programm ist wahrscheinlich weltweit das erfolgreichste Kommerzialisierungsprogramm für Brennstoffzellen. Ene-Farm hat zur Verbreitung von weit über 120.000 Brennstoffzellenheizgeräten in Japan beigetragen und beweist damit, dass langfristig angelegte Public Private Partnerships durchaus neue Technologien in den Markt bringen können.

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Viessmann: „Technologie ist nach vielen Jahren marktreif“

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Viessmann_bautec
Umweltministerin Henricks; Viessmann-Geschäftsführer Voßloh, Umweltsenator Müller (v.l.) vor der Vitovalor 300-P (l. hinten, Quelle: Viessmann)

Wie bereits 2013 angekündigt bringt die Viessmann Group, Hersteller von Heiztechniksystemen, im April 2014 sein Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor 300-P auf den Markt. Zunächst präsentierte das Allendorfer Familienunternehmen die Serienausführung dieses neuen Mikro-KWK-Systems Mitte Februar auf der bautec in Berlin sowie auf der E-world in Essen. Dem Fachpublikum der Heizungsbranche zeigte Viessmann das Gerät

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Panasonic als Wettbewerber bei BZ-Heizgeräten

Die Panasonic Corporation hat diesen Sommer eine Brennstoffzellen-Offensive in Deutschland gestartet. Am 1. Juli 2011 eröffnete das japanische Unternehmen sein erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum für Brennstoffzellenheizgeräte in Europa. Das Panasonic European R&D Centre Germany (PRDCG) steht in Langen bei Wiesbaden und soll zur Entwicklung und Erprobung der Brennstoffzellenheizgeräte ENE FARM für Ein- und Mehrfamilienhäuser dienen. Das Unternehmen aus Osaka, Japan, das seit 1999 umfangreiche Erfahrungen mit seinem Mikro-Kraftwärmekopplungssystemen im eigenen Land gesammelt hat, will nun auch den europäischen Markt erschließen. Laurent Abadie, Vorsitzender von Panasonic Europe, sagte: „Wir haben unsere Brennstoffzellen bisher noch nicht auf den europäischen Markt gebracht. Doch mit unserem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum, das ganz der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie in Europa gewidmet ist, sind wir bei der Realisierung unseres Ziels für 2018 wiederum einen Schritt weiter vorangekommen […].“ Er erklärte weiterhin: „Unsere Micro-CHP-Brennstoffzelle wird bereits in unserem Eco Ideas House, unserem Testobjekt für innovative, ökologische Konzepte in Japan, eingesetzt. Einem Konzepthaus, das zeigt, wie wir alle mit der richtigen Technologie Häuser haben können, in denen Energie mit so gut wie keinen CO2-Emissionen erzeugt, gespeichert und eingespart werden kann.“