100 Berliner machen mit beim eMO-Autotausch

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(Quelle: eMO)

In Berlin läuft seit dem 1. Juni 2015 die Aktion „Autotausch“. Insgesamt 100 Hörer des Senders radioeins sowie Prominente der Stadt lassen in diesem Rahmen ihr Benzin- oder Dieselfahrzeug stehen und steigen für jeweils zehn Tage um auf ein Elektrofahrzeug. Sie sammeln auf diese Weise Erfahrungen beim E-Autofahren und berichten darüber in Blogs sowie auf radioeins und im Berliner Tagesspiegel. Initiiert wurde dieses Projekt von der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO.

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Elektromobilität: Berlin soll Smart City werden

Michael-Mueller-Berlin-web
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Michael Müller

In diesem Jahr hat erstmals Michael Müller, der neue Regierende Bürgermeister von Berlin, die Hauptstadtkonferenz Elektromobilität eröffnet. Wie bereits sein Vorgänger Klaus Wowereit räumte er in seiner Begrüßungsrede am 25. März 2015 ein, dass im Schaufenster Elektromobilität „einiges schneller hätte gehen können“, gleichzeitig verwies er aber auch darauf, dass „wir Fahrt aufgenommen haben“. Müller kündigte zudem an: „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt. Wir wollen DIE Smart City werden.“

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HZwei-Interview mit Gernot Lobenberg, eMO Berlin

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Für Gernot Lobenberg ist „Berlin um eine Attraktion reicher“.

Die Schaufenster Elektromobilität mussten schon einiges an Kritik einstecken: Das dauere viel zu lange, heißt es immer wieder, und richtig was zu sehen gebe es auch nicht. Selbst der ehemalige regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, kritisierte vor zwei Jahren während der Hauptstadtkonferenz, dass sich „der Start etwas verzögert hat – vorsichtig ausgedrückt“. Zeitweise war sogar die Rede davon, dass „nichts so langweilig ist wie ein leeres Schaufenster“. Über den aktuellen Stand in Berlin-Brandenburg und die neuste Entwicklung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Hauptstadt sprach HZwei mit Gernot Lobenberg, dem Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO.

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Elektromobilität ist keine kurzfristige Mode

Klaus Wowereit
Klaus Wowereit
Klaus Wowereit: „Elektromobilität ist keine kurzfristige Mode.“

Zuhörer waren mehr erschienen als im Vorjahr – Aussteller waren es hingegen weniger, die am 26. März 2014 anlässlich der 2. Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Roten Rathaus von Berlin zugegen waren. Diese gegenläufigen Entwicklungen sind nur verständlich, ging es bei diesem Kongress doch vorrangig um die politischen Rahmenbedingungen und (noch) nicht direkt um den Verkauf von E-Autos.

Insgesamt waren es in diesem Jahr rund 600 Teilnehmer, die sich über die Fortschritte des Berliner Schaufensters Elektromobilität informieren wollten. Als Moderator fungierte

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Neue Weiterbildungsangebote zur Qualifizierung von Fachkräften

Lobenberg-Gernot
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eMO-Geschäftsführer Gernod Lobenberg

Die Elektromobilitätsbranche hat endlich die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung für ihren zukünftigen Erfolg erkannt: Jedes der vier Schaufenster Elektromobilität in Deutschland weist mittlerweile ein eigenes Vorhaben auf, in dem es um die Qualifizierung der Fachkräfte von morgen geht. Darüber hinaus gibt es neue Lehr- und Studiengänge an Hochschulen sowie Akademien. Parallel dazu werden auch die Unterrichtsmaterialien für Schulen überarbeitet und aktualisert.

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Berlin soll Schaufenster der Schaufenster Elektromobilität werden

Klaus Wowereit (Foto: S. Geitmann)

„Das internationale Schaufenster Berlin-Brandenburg nimmt Fahrt auf“ – unter diesem Motto hat die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO am 11. März 2013 in Berlin die Hauptstadtkonferenz Elektromobilität veranstaltet. Rund 500 Gäste kamen dazu ins Rote Rathaus, um knapp ein Jahr nach der Auswahl der vier Schaufensterregionen nochmals den Beginn dieses Fördervorhabens zu feiern. Die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, stellte in ihrer Begrüßungsrede fest: „Elektromobilität und Berlin passen perfekt zusammen.“

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E-Paketdienst in Berlin

Schritt für Schritt werden immer mehr Elektroautos auf die Straße gebracht. So zum Beispiel in der Bundeshauptstadt, wo Ende Januar 2011 insgesamt fünf neue elektrisch betriebene Paketfahrzeuge ihren Betrieb im Kurier-, Express- und Paketdienst aufnahmen. Die Deutschen Post (DHL) greift dabei auf drei mit Natriumchlorid-Nickel-Batterien ausgestattete Fahrzeuge zu, so genannte Daily Electrics. Diese 3,5-Tonner basieren auf dem Daily 35 S von Iveco und verfügen über einen wassergekühlten Drehstrom-Asynchronmotor (Nennleistung: 30 kW). Die Spedition Meyer & Meyer setzt auf zwei 11-Tonner, die von dem niederländischen Fahrzeughersteller AGV umgerüstet wurden.

Die Fahrzeuge gehören zum Projekt E-Stadtlogistik, das Teil der „Modellregion Elektromobilität Berlin/Potsdam“ ist (s. HZwei-Heft Apr. 2010). Mit ihnen soll der Alltagseinsatz im Zustelldienst erprobt werden. Dazu gehören auch die Freigabe des nächtlichen Lieferverkehrs und die Nutzung spezieller Fahrspuren für Elektrofahrzeuge. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, überreichte die Förderbescheide über insgesamt 1,3 Mio. Euro an DHL, Spedition Meyer & Meyer sowie die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und erklärte, dass damit jetzt sämtliche der rund 200 Einzelprojekte in den acht Modellregionen angelaufen seien. Kaufanreizen erteilte er erneut eine Absage: „Unsere Steuermilliarden investiere ich lieber in den Erhalt der Infrastruktur, denn was nützt mir das beste Elektroauto, wenn es über marode Straßen holpert?“ Dem entgegnete Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber laut Nachrichtenagentur dpa-AFX: „Ohne Marktanreizsysteme wird das Ziel, bis 2020 eine Million Autos auf Deutschlands Straßen zu haben, nicht erreichbar sein.“

Ein weiterer Praxistest in Berlin läuft seit Mitte Februar 2011 mit Almuth Hartwig-Tiedt, der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Sie testet für drei Monate die Alltagstauglichkeit eines Stromos als Elektro-Dienstwagen. In einem Blog berichtet die Staatssekretärin in dieser Zeit über ihre Erfahrungen – und einige Probleme innerhalb der ersten Tage (http://blog.emo-berlin.de). Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, erklärte: „Der aktuelle Feldversuch wird uns wichtige Informationen über Praxistauglichkeit von Elektroautos und die entsprechende Infrastruktur in Berlin liefern.“

Staatssekretärin testet Stromos

Ein Praxistest für Elektromobilität läuft seit Mitte Februar 2011 mit der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Almuth Hartwig-Tiedt, in Berlin. Sie testet für drei Monate die Alltagstauglichkeit eines Stromos als Elektro-Dienstwagen. In einem Blog berichtet die Staatssekretärin in dieser Zeit über ihre Erfahrungen – und einige Probleme innerhalb der ersten Tage (http://blog.emo-berlin.de). Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, erklärte: „Der aktuelle Feldversuch wird uns wichtige Informationen über Praxistauglichkeit von Elektroautos und die entsprechende Infrastruktur in Berlin liefern.“