Wasserstoff auf dem Wasser

Navibus
Der offizielle Name ist jetzt Navibus H2, © Julie Urbach

Der Einsatz von Wasserstoff ist nicht nur zu Lande und in der Luft sinnvoll, auch auf dem Wasser kann das Gas als Kraftstoff für eine saubere Mobilität verwendet werden. Bislang gab es jedoch nur vereinzelte Anläufe, Brennstoffzellensysteme als Antriebsaggregate auf Flüssen, Seen oder Meeren zu nutzen. Aber auch wenn bislang noch keine marktreifen Schiffe auf den Gewässern unterwegs sind, kann der maritime Sektor durchaus auf eine langjährige Entwicklungsgeschichte zurückblicken.

weiterlesen

e4ships – Schweröl gehört der Vergangenheit an

Meyer
Bernard Meyer

Allmählich kommt Bewegung in den Verkehrssektor. Nachdem jahrelang hauptsächlich über den Einsatz von Brennstoffzellen im Pkw-Bereich diskutiert und berichtet wurde, mehren sich jetzt auch die Aktivitäten mit Brennstoffzellensystemen zu Wasser, auf der Schiene und in der Luft. Insbesondere im maritimen Sektor sehen viele Akteure einen großen potentiellen Markt für BZ-Aggregate, weil hier zunehmend Umweltschutzmaßnahmen den bislang viel verwendeten Dieselaggregaten das (Weiter-)Leben schwer machen.

weiterlesen

Interview mit K. Bonhoff – Wir sind noch nicht fertig

bonhoff-klaus-interview-web
Dr. Klaus Bonhoff

Seit der Gründung der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) GmbH im Jahr 2008 leitet Dr. Klaus Bonhoff deren Geschicke. Seitdem ist er das Gesicht der deutschen H2– und BZ-Branche. Er reist weltweit umher, erläutert geduldig Strategien und wirbt für mehr Engagement. Gleichzeitig muss er jedoch auch Kritik über sich ergehen lassen, wenn Projekte nicht ganz so schnell wie ursprünglich erhofft umgesetzt werden. Die HZwei-Redaktion sprach mit dem NOW-Geschäftsführer

weiterlesen

e4ships-Teilprojekt gestoppt

Bei dem NIP-Leuchtturmprojekt e4ships ist eines der insgesamt vier Teilprojekte gestoppt worden. Nachdem es 2010 bereits beim Teilvorhaben PaXell aufgrund von Lieferproblemen zu Verzögerungen gekommen war (s. HZwei-Heft Okt. 2010), wurden in der Zwischenzeit die Aktivitäten am HyFerry-Vorhaben komplett eingestellt. Wie es von Seiten der Projektpartner hieß, sei das angepeilte Konzept nicht wie angedacht darstellbar gewesen. Das ursprüngliche Ziel lautete, eine bereits im Betrieb befindliche Fähre, die an der ostfriesischen Nordseeküste zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog verkehrt, mit einem Wasserstoff-Hybridantrieb auszustatten und eine Betankungsstation dafür zu errichten.