Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes

Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes

Tankstelle-Jaffestrasse

Die achte Wasserstofftankstelle in Berlin


Die Bundeshauptstadt verfügt seit dem 29. September 2014 über eine neue Wasserstofftankstelle: Nachdem im Frühjahr 2014 die Station an der Heerstraße in Berlin-Spandau geschlossen worden war, ist nun die neue Multi-Energie-Tankstelle an der Jafféstraße insgesamt die achte fest installierte H2-Betankungsanlage in Berlin, obgleich bisher meist nur zwei bis drei dieser Demonstrationsanlagen (mehr …)

BMWi plant NOW-Weiterführung über das Jahr 2016 hinaus

BMWi plant NOW-Weiterführung über das Jahr 2016 hinaus

schlaglich-coverDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant offenbar eine Verlängerung des Förderprogramms für Brennstoffzellen. Im Monatsbericht von „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ vom August 2014, in dem das Ministerium über die aktuelle wirtschaftliche Lage berichtet, ist unter der Überschrift „Wasserstoff auf die Mühlen der Energiewende“ zu lesen, dass die Forschungsarbeiten an Brennstoffzellen auch nach 2016 weiter gefördert werden sollen.
Gleich am Anfang des Monatsberichts ist auf insgesamt fünf Seiten ausführlich dargelegt, was bereits alles unternommen wurde, um die Wasserstoff- und (mehr …)

Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes

Koalitionsvertrag sieht Weiterführung der NOW vor

Koalitionsvertrag

(© Deutscher Bundestag / Achim Melde)


Die gute Nachricht zur Jahreswende ist, dass die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NOW) auch über das Jahr 2016 hinaus aktiv sein wird. Das haben die Regierungsparteien SPD und CDU/CSU in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben. Allerdings ist noch offen, worin diese Aktivitäten konkret bestehen werden. Fest steht bisher nur, dass sich die Arbeit der NOW „ab 2016 auf die Implementierung und den Markthochlauf der Brennstoffzellentechnologie im stationären und mobilen Bereich konzentrieren“ wird. Maßgeblich ist dabei (mehr …)

Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes

dena fordert Befreiung von Letztverbraucherabgaben

Stephan-Kohler-dena

Stephan Kohler (Foto: dena)


Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat während der von ihr organisierten Jahreskonferenz Power-to-Gas konkrete Maßnahmen zur Förderung von PtG-Anlagen gefordert, um damit die großtechnische und wirtschaftliche Gewinnung von grünem Methan und Wasserstoff aus erneuerbarem Strom zu ermöglichen. Als wichtigsten Baustein benannte die dena die Befreiung von den so genannten „Letztverbraucherabgaben“. In dem Eckpunktepapier, das am 18. Juni 2013 in Berlin vorgestellt wurde, steht dazu: „Die derzeitige Befreiung von Letztverbraucherabgaben ausschließlich für einzelne Aspekte des Nutzungspfads ‚Rückverstromung’ schränkt die generelle Integration von Power-to-Gas (mehr …)

Revival vom HotModule

Das Know-how um das HotModule scheint doch nicht ganz verloren zu sein. FuelCell Energy Inc. (FCE), der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen-Kraftwerken, hat jetzt Teile aus dem Vermögen der MTU Friedrichshafen GmbH übernommen. Ende 2010 hatte Tognum, die Muttergesellschaft von MTU Friedrichshafen, seine Aktivitäten im Brennstoffzellensektor eingestellt (s. HZwei-Heft Oktober 2010), nachdem kein Investor für das ehemalige Tochterunternehmen MTU Onsite Energy gefunden worden war. Am 16. Mai 2012 übertrug aber nun MTU Friedrichshafen Materialvorräte von Brennstoffzellenkomponenten, Gerätschaften sowie Fertigungsanlagen an die FuelCell Energy Solutions GmbH (FCES), die deutsche Tochter des Unternehmens aus Danbury. Ziel von FCES ist die Fortführung der Entwicklungsarbeiten an der Schmelzkarbonatbrennstoffzellentechnik, um die Direct-FuelCell-Technik von FCE mit der HotModule-Technik von MTU zu verbinden.
Dafür wurde als weiterer Partner das Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme mit ins Boot geholt. Das IKTS übernahm mit Wirkung vom 30. Juni 2012 eine Minderheitsbeteiligung an FuelCell Energy Solutions. Gleichzeitig übertrug MTU Friedrichshafen Patente für Brennstoffzellentechnik sowie entsprechendes Know-how auf das IKTS. Prof. Dr. Alexander Michaelis, Direktor des Fraunhofer-Institutes, erklärte: „Durch die Kombination der technologischen Stärken von Fraunhofer mit den kommerziellen Stärken und der weltweiten Erfahrung von FuelCell Energy verfügt FuelCell Energy Solutions über ausgezeichnete Voraussetzungen, um mit einer klaren Marktstrategie und lokaler Fertigung hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu generieren. Wir freuen uns sehr, unsere F&E-Kompetenzen in die Weiterentwicklung der Direct-FuelCell-Technologie einzubringen.“ FCE-Präsident Chip Bottone ergänzte: „Dieser Schritt setzt auf frühere Beziehungen zur MTU auf und vertieft die Beziehung zu Fraunhofer IKTS. […] Dieser Vertrag und der Aufbau der FCES GmbH ermöglichen es, eine kosteneffiziente Technologie für große Brennstoffzellen in kommerziellen Applikationen für ganz Europa zur Verfügung zu stellen. Wir bauen auf die Stärke und Führung der deutschen Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer energiewirtschaftlichen Programme.“ Die bisher von MTU genutzten Fertigungsstätten in Ottobrunn sollen weiter genutzt werden. Außerdem wird FCES voraussichtlich die Serviceverträge mit den bisherigen HotModule-Kunden übernehmen.

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