Zwei Brennstoffzellen-Busse von Van Hool für RVK

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Enthüllung des neuen Van-Hool-Brennstoffzellen-Busses (Foto: HyCologne)

Die Initiative HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland hat zwei neue Brennstoffzellen-Hybridbusse in Umlauf gebracht. Am 6. Mai 2014 wurden diese enthüllt, und zwar durch die Bürgermeister der Städte Brühl und Hürth, wo diese beiden Busse zukünftig für die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) unterwegs sein werden. Die Vorserienfahrzeuge des Typs A330 FC kommen von dem belgischen Bushersteller Van Hool und werden ab sofort ergänzend zu den bereits in Betrieb befindlichen Phileas

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Nach Buderus versucht sich jetzt Junkers an Brennstoffzellen-Heizgeräten

Das neue CeraPower-FC-Gerät von Junkers

Die Bosch Thermotechnik GmbH hat auf der ISH 2013 ihr Comeback im Bereich der Brennstoffzellen-Heizgeräte begangen. Vom 10. bis 14. März 2013 zeigte Bosch Thermotechnik nun in Frankfurt am Main das Resultat der zwischenzeitlichen Entwicklungsarbeiten, die weitestgehend im Stillen stattgefunden hatten. Herausgekommen ist die CeraPower FC, die unter der Marke Junkers präsentiert wurde.

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Mit Wind-Wasserstoff kommt die Energiewende 3.0

Neues Buch von Sven Geitmann

Neues Buch von Sven GeitmannSven Geitmann hat im Oktober 2012 sein neustes Buch auf den Markt gebracht. Es trägt den passenden Titel Energiewende 3.0 – Mit Wasserstoff und Brennstoffzellen und beschreibt, wie Wasserstoff als sauberer Energiespeicher und Brennstoffzellen als effiziente Energiewandler beim Aufbau einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung mitwirken können.

Alle reden derzeit in Deutschland über die Energiewende 2.0 und die Probleme, die der endgültige Ausstieg aus der Atomenergie mit sich bringt. Geitmann hingegen zeigt in diesem Buch, dass es durchaus attraktive Lösungsansätze gibt, wie die zukünftige Energieversorgung nicht nur sicherer sondern auch sauberer gestaltet werden kann.

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Buch-Ankündigung: Geitmann schreibt über die Energiewende 3.0


Sven Geitmann wird im September 2012 sein neustes Buch mit dem Titel „Energiewende 3.0 – Wasserstoff und Brennstoffzellen – Eine saubere Sache“ herausbringen. Es handelt sich hierbei um die mittlerweile dritte Auflage seines Sachbuchs zum Thema „Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik“. Der Herausgeber der Fachzeitschrift HZwei hat das Buch aktualisiert sowie komplett inhaltlich überarbeitet und legt den thematischen Schwerpunkt dieses Mal auf die Frage, wie Wasserstoff dazu beitragen kann, eine wirklich nachhaltige Energiewirtschaft aufzubauen.

Alle reden aktuell in Deutschland über die Energiewende. Nach dem Einstieg in die erneuerbaren Energien zur Jahrtausendwende kann der 2011 beschlossene endgültige Ausstieg aus der Atomenergie als Energiewende 2.0 bezeichnet werden. Aber ein Ausstieg aus irgendetwas ist noch lange kein Konzept für eine nachhaltige Energiepolitik. Deswegen muss nach diesem erklärten Ausstieg der nächste Schritt folgen: Die Energiewende 3.0.

Geitmann skizziert in seinem neuen Buch, was sich im Energiesektor in den nächsten Jahren ändern muss, damit die Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung nicht nur zuverlässig und sicher, sondern auch effizient und nachhaltig wird. Der Inhaber des Hydrogeit Verlags beschreibt die Potentiale von Brennstoffzellen, und wie sie als effektive Energiewandler zu der unbedingt notwendigen Wirkungsgradsteigerung beitragen können. Er legt offen die Vor- und Nachteile von Wasserstoff dar und erklärt, wie dieser als Energiespeicher für Wind- und Solarstrom fungieren kann. Der Maschinenbau-Ingenieur bedient sich dabei stets einer gut verständlichen Sprache, so dass dieses über 200 Seiten umfassende Buch nicht nur für Techniker, sondern auch für Laien bestens geeignet ist. Das Vorwort verfasst Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW).

Geitmann, S., Energiewende 3.0 – Wasserstoff und Brennstoffzellen – Eine saubere Sache, ISBN 978-3-937863-16-0, Hydrogeit Verlag, Oberkrämer, September 2012, Preis: 19,90 Euro

HZwei startet Jobbörse für Wasserstoff und Brennstoffzellen

Der Hydrogeit Verlag weitet sein Online-Angebot stetig weiter aus: Ab sofort ist jetzt die Platzierung von Stellenausschreibungen auf der Internetseite der Zeitschrift HZwei www.hzwei.info möglich. Damit bietet das Magazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen in diesen Themenbereichen erstmalig eine geeignete Plattform für kostengünstige Stellenanzeigen und Job-Gesuche. Ein Stellenmarkt war zwar in der Print-Ausgabe der HZwei auch schon vorher vorhanden, aber mit der Freischaltung der neuen Online-Rubrik für vakante Jobs besteht nun die Möglichkeit, schneller und aktueller auf frei werdende Arbeitsplätze und Firmenwünsche reagieren zu können. Die gute Suchmaschinenoptimierung der Website sichert zudem eine gute Auffindbarkeit der Stellenangebote.

www.hzwei.info/stellenboerse.phtml

Bilanz-Barometer 2012 der VDMA AG Brennstoffzellen

Zunächst hört sich alles ganz positiv an. So heißt es in dem Bilanzbarometer, das die VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen währen der Hannover Messe vorstellte, verheißungsvoll: „Die Erfolgsgeschichten der Unternehmen zeigen, dass die Schlüsseltechnologie Brennstoffzellen eine wichtige Rolle innerhalb der Energiewende spielen wird.“ Schaut man sich die präsentierten Zahlen und Fakten jedoch genauer an, ist schnell ersichtlich, dass die Faktenlage eher dünn und die Interpretation sehr optimistisch ist.

Am 24. April 2012 stellten Guido Gummert und Johannes Schiel, der Vorsitzende sowie der Geschäftsführer der VDMA AG Brennstoffzellen, auf der Hannover Messe ihr Brennstoffzellen-Bilanzbarometer 2012 vor. Inhaltlich geht es darin um den „Status der Technologieeinführung von Brennstoffzellen in Deutschland“. Vielversprechend hieß es dazu in der Ankündigung: „Die Brennstoffzellenindustrie in Deutschland ist auf dem Vormarsch.“ Dass eine Entwicklung „vorwärts marschiert“, ist allein allerdings noch keine sonderlich positive Tatsache, denn dies sagt nichts über das Entwicklungstempo aus. Präziser ist dann schon die Aussage von Johannes Schiel: „Mit gut 100 Mio. Euro sind die erwarteten Umsätze in 2012 in Deutschland noch überschaubar.“ Dies ist dann auch die eigentliche Kernaussage dieses Bilanzbarometers, denn viele der ansonsten präsentieren Zahlen sind Mutmaßungen, die einer angemessen fundamentierten Basis entbehren.

Sicher ist richtig, dass „Deutschland das industrielle Know-how zur Entwicklung, Serienfertigung und internationalen Vermarktung von Brennstoffzellen hat und sich im Wettbewerb mit Nordamerika und Asien behaupten muss“, ob aber tatsächlich „mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro bis 2020 gerechnet werden kann“, ist sehr zweifelhaft und zum aktuellen Zeitpunkt reine Kaffeesatzleserei, denn dafür fehlen schlichtweg belastbare Zahlen. Die eigene Mitgliederbefragung vom vergangenen Jahr, auf die sich die Autoren beziehen, war schon recht dünn, da hilft auch die zusätzlich zur Hilfe genommene Studie der Fuji Keizai Group nicht wesentlich weiter. Außerdem bleiben die Autoren eine Begründung schuldig, warum „das VDMA-Brennstoffzellen-Barometer für 2012 Hochdruck voraussagt“, welche konkreten Zahlen also auf eine Belebung in der BZ-Branche hindeuten.

Stattdessen präsentieren Schiel und Gummert einige ausgewählte Vorzeigeunternehmen, die „Vorreiter bei der Technologieeinführung“ sind. Aber selbst bei diesen Erfolgsgeschichten wird schnell deutlich, dass der Markt noch weit weg ist. Die wenigen Ausnahmen sind unter anderem das eigene Unternehmen von Guido Gummert, die Baxi Innotech aus Hamburg sowie der australisch-deutsche Mitbewerber, Ceramic Fuel Cells. Baxi Innotech bescheinigt das Bilanzbarometer ein potentielles Marktvolumen von mehr als 150.000 BZ-Heizgeräten pro Jahr in Europa ab 2020 (Gesamtmarkt in BRD: 638.000), bei CFCL soll es bei mehr als 200.000 BZ-Heizgeräten pro Jahr liegen. Um dieses Potential aber heben zu können, ist noch einiges zu tun, das sieht auch Gummert. Der gerade erst im März 2012 gewählte Vorsitzende erklärte: „Hocheffiziente Brennstoffzellen können eine wichtige Rolle für die Energiewende spielen, wenn die politischen Rahmenbedingungen entsprechend der Zielen den Bundesregierung ausgestaltet werden. […] Wenn der Rahmen stimmt, können Brennstoffzellen aus Deutschland Keller und Kraftfahrzeuge in Europa erobern. Anderenfalls kommt die Technologie aus Asien und Amerika.“ Angesichts der hohen Installationszahlen in Japan scheint diese zweite Option allerdings kaum noch abzuwenden zu sein.

Wie es neben den Vorzeigeunternehmen um die anderen Mitglieder dieser 60 Institutionen umfassenden Arbeitsgemeinschaft bestellt ist, wird in der Präsentation nicht klar. Es kann jedoch festgestellt werden, dass die weitere Kostenreduktion bei den Herstellern sowie den Zulieferern nach wie vor ein ganz zentrales Ziel ist. Und um diese zu erreichen, wird „ein deutlicher Anstieg der Stückzahlen benötigt, damit auch die nötigen Investitionen in Fertigung geleistet werden“. Dazu bedarf es der bereits erwähnten angemessenen Rahmenbedingungen. Die Politik trägt hier also auch eine Mitverantwortung daran, wie es weitergehen wird, ob die vorhandenen Potentiale gehoben und die erhofften Zahlen tatsächlich realisiert werden können. Erst dann wird man mit Fug und Recht sagen können, was der stellvertretende Vorsitzende der AG, Achim Edelmann, schon in Hannover gegenüber HZwei erklärte: „Wir sind ‚ready for take-off’ in der gesamten Wertschöpfungskette.“

Gummert, G., Schiel, J., Status der Technologieeinführung, Chancen und Herausforderungen der BZ-Industrie in Deutschland, VDMA Brennstoffzellen, 24. April 2012

DWV plant Umstrukturierung

Am 10. Mai 2012 hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband im Rahmen seiner Mitgliederversammlung beschlossen, schrittweise die Umstrukturierung des Verbandes in Angriff nehmen zu wollen. Insbesondere geht es dabei um die eventuelle Einrichtung einer Geschäftsstelle, die frühestens ab 2013 von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet werden könnte. Hintergrund sind Überlegungen, wie die Arbeitsweise der Interessenvertretung noch effektiver gestaltet werden kann.

Der DWV agiert seit nunmehr sechzehn Jahren mit einem vergleichsweise kleinen Budget und einem ehrenamtlich tätigen Vorstand. Gemessen daran hat der Verband in den vergangenen Jahren Beachtliches geleistet, darin waren sich die beim InnoZ in Berlin erschienenen Mitglieder einig. Trotzdem soll jetzt angesichts der aktuellen Debatte um die Energiewende darüber nachgedacht werden, wie die Schlagkräftigkeit des Verbands optimiert werden kann. Dies sei angesichts des möglichen Einsatzes von Wasserstoff als Speichermedium sowie der angekündigten Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2014 dringend erforderlich, so hieß es aus dem Vorstand.

Auf Vorschlag des gerade neu gewählten Vorstandes beschloss die Mitgliederversammlung daher, ein Konzept für die Umgestaltung der Verbandsarbeit erarbeiten zu lassen. Dazu erklärte der Vorstand, dem nach dem Ausscheiden von Dr. Joachim Wolf jetzt Prof. Birgit Scheppat als Vize-Vorsitzende mit vorsteht, es gehe „um die Bestimmung der zukünftigen Aufgaben und Tätigkeitsfelder des DWV, aber ebenso um die Klärung der dafür erforderlichen organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen“. Eine Entscheidung wird jedoch erst auf einer weiteren Mitgliederversammlung voraussichtlich im nächsten Jahr erwartet.

Ursprünglich war geplant gewesen, dass André Martin, der 2011 in den Vorstand gewählt worden war, in diesem Jahr die Nachfolge vom derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Johannes Töpler übernimmt. Angesichts der aktuellen Entwicklung erklärte sich Töpler, der eigentlich aus Altersgründen nicht wieder kandidieren wollte, jedoch bereit, seine Amtszeit zu verlängern.

Neue Xing-Gruppe zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen

Sven Geitmann hat eine neue Gruppe zum Thema „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ auf Xing, dem sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte, ins Leben gerufen: http://www.xing.com/net/hzwei

Diese Gruppe informiert über die Fortschritte im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik und dient zum Meinungsaustausch über neue Entwicklungen und aktuelle Themen. Inhaltlich werden das gesamte Umfeld um den Kraftstoff und Energiespeicher Wasserstoff sowie alle Fragen rund um die Brennstoffzellentechnik behandelt.

Ziel dieser Gruppe ist, einen Beitrag zur Meinungsbildung in dieser Thematik zu liefern. Es sollen aktuelle Fragen diskutiert, interessante Entwicklungen vorgestellt und Lösungsansätze erarbeitet werden. Außerdem sollen neue Kontakte innerhalb dieser beiden Branchen und auch zur gesamten Energiebranche geknüpft werden.

Beteiligen kann sich jeder, der Interesse an der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik hat, insbesondere werden Wissenschaftler, Techniker, Ingenieure, Forscher und Entwickler, aber auch interessierte Privatpersonen sowie Journalisten angesprochen.

Alle sind herzlich zum Mitwirken eingeladen unter http://www.xing.com/net/hzwei

Ihr

Sven Geitmann
Gruppen-Moderator

Tognum beendet Brennstoffzellen-Aktivitäten

Überraschend verkündete Tognum heute Vormittag, dass die „Aktivitäten für Brennstoffzellen zur stationären Energieerzeugung eingestellt werden.“ Das Friedsrichshafener Unternehmen begründete seine Entscheidung in einer Ad-hoc-Meldung damit, dass ihre Brennstoffzellen „mittelfristig aufgrund der weltweiten Markt- und Förderbedingungen nicht kommerzialisierbar“ seien.
Der Vorstand der Tognum AG teilt in der Meldung vom 29. Dezember 2010 mit, dass „sich Tognum nach Vorlage der neuesten Absatzprognosen und einer sorgfältigen Abwägung von Chancen und Risiken gegen ein weiteres Engagement im Bereich Brennstoffzellen entschieden hat. Das Unternehmen ist zu dem Ergebnis gelangt, dass sich das Geschäft mit stationären Brennstoffzellen mittelfristig unter den zurzeit weltweit erkennbaren Markt- und Förderbedingungen nicht kommerziell gestalten lässt.“ Nach Unternehmensangaben führt dieser Ausstieg zu nicht-operativen Einmalbelastungen für das Gesamtjahr 2010 in Höhe von voraussichtlich 60 Millionen Euro.
Wie darüber hinaus bekannt wurde, hatte sich Tognum im Laufe des Jahres intensiv um die Eröffnung eines neuen Marktes für Brennstoffzellen im asiatischen Raum beschäftigt und mögliche Partnerschaften für die BZ-Serienfertigung analysiert. Die zunächst als aussichtsreich angesehenen Verhandlungen mit einem möglichen asiatischen Kooperationspartner waren allerdings nach Firmenangaben am 28. Dezember 2010 gescheitert.
Aufgrund der Wirtschaftskrise war es bereits in den vergangenen Monaten zu Verzögerungen mit der Auslieferung und Inbetriebnahme von HotModul-Systemen des Tochterunternehmens MTU Onsite Energy gekommen (s. HZwei Oktober-Heft 2010). So sollte eigentlich schon Ende 2009 ein Schmelzkarbonat-Brennstoffzellensystem (MCFC) in Barth installiert und ein weiteres System für das Projekt e4ships entwickelt werden. Dass sich der langjährige BZ-Entwickler jedoch komplett aus seinen Aktivitäten zurückziehen könnte, kam überraschend.

Neue Führung bei SFC Energy

Mit dem Einstieg eines neuen Großaktionärs bei der SFC Energy AG wird es zum Jahreswechsel 2010/2011 auch personell zu einigen Veränderungen bei dem süddeutschen Unternehmen gekommen. Wie der Brunnthaler Brennstoffzellenhersteller bekanntgab, erwirbt die niederländische Beteiligungsgesellschaft Holland Private Equity (HPE) 25,01% der Anteile und verfügt damit über das größte Aktienpaket. HPE übernimmt die Aktien zu einem Kaufpreis von 5,70 Euro, der laut SFC-Meldung von Mitte November 2010 „erheblich über dem jüngsten Kursniveau lag.“ Der Ausgabepreis lag 2007 bei über 35 Euro.
Dr. Jens Müller, seit 2004 SFC-Vorstand, verlängert seinen zum Jahreswechsel endenden Vertrag auf eigenen Wunsch hin nicht. Müller war fast zehn Jahre lang entscheidend am Aufbau des Unternehmens mit ehemals vier und heute 100 Mitarbeitern beteiligt. Er wird zum 1. Januar 2011 in den Aufsichtsrat wechseln, bleibt aber dem Unternehmen in beratender Funktion verbunden. Als Vize-Präsidentin und technische Geschäftsführerin zieht Verena Graf in die Führungsebene ein. Müller bezeichnete die seit über zehn Jahren im Brennstoffzellengeschäft aktive ehemalige SFC-Entwicklungsleiterin als „die perfekte Nachfolgerin“. Der SFC-Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Podesser erklärte: „Die Veränderungen, die wir jetzt vorgenommen haben, können einen natürlichen Wendepunkt für SFC darstellen.“ Weiterhin sagte der Firmen-Chef, er hoffe, auf diese Weise „echte Fortschritte in Richtung des finanziellen Break-even zu machen.“