Hype-Hopping – Grund sind übersteigerte Erwartungen

Wer hätte das gedacht, dass nach dem Elektromobilitäts-Hype so bald gleich der nächste Hype durch die Energiewirtschaft pflügt. Wir waren doch gerade noch dabei, über das Wohl und Wehe der Elektrofahrzeuge zu sinnieren, da geht es quasi schon wieder los. Dieses Mal unter dem Schlagwort „Energiespeicherung“.

Ein untrügliches Zeichen für das Aufflammen einer neuen Euphoriewelle ist stets die Anzahl der Veranstaltungen, die zu einem speziellen Thema abgehalten werden. Zur Jahrtausendwende boomte es hier ganz kräftig bei allem, was mit Brennstoffzellen zu tun hatte, um 2008/2009 waren es die E-Autos mit der Batterietechnik, jetzt ist es die Speicherung von elektrischer Energie – speziell von „grünem“ Strom.

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Hypes kommen und gehen

Hype-Zyklus nach Gartner, Quelle: www.gartner.com

Die Hypes um die Brennstoffzelle sind fast schon legendär. Auch bei der Elektromobilität geht es auf und ab. Wahrscheinlich hat sich deswegen der Wissenschaftsfonds FWF genau dieses Themenfeld herausgesucht, um daran beispielhaft den „Aufstieg & Fall“ von Technologie-Hypes zu analysieren. Ende November 2012 stellte das Team von Dr. Matthias Weber vom Austrian Institute of Technology die Ergebnisse dieser Studie vor. Demnach gibt es bei derartigen Hypes ein Wechselspiel von Entwicklung und Erwartung, das zwar Fortschritt, aber auch Frustration mit sich bringt. Glühende Begeisterung wird relativ rasch von totaler Enttäuschung abgelöst.

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Energiewende – Wort oder Unwort des Jahres?

Energiewende – dieses Wort hat das Potential, erstmalig in der Geschichte sowohl Wort des Jahres als auch Unwort des Jahres zu werden. Seit der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima 2011 wird viel über die Energiewende diskutiert, obwohl der Begriff eigentlich gar keinen Sinn macht, schließlich kann man Energie nicht wenden, oder besser gesagt kann ich es jedenfalls nicht.

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