H2-Leitstelle als Gemeinschaftsprojekt?

Mehr als drei Monate nach Bekanntgabe der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) ist bis heute immer noch offen, wo die geplante Leitstelle Wasserstoff angesiedelt sein wird. Am 21. September 2020 erklärte jedoch Thorsten Herdan, Abteilungsleiter für Energiepolitik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), während eines NOW-Webinars, dass die Leitstelle voraussichtlich gemeinsam von der Nationalen Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie und der Deutsche Energie-Agentur dena geführt wird. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

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BMWi will dena zur Leitstelle Wasserstoff machen

Ein wichtiges Element der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) soll die Leitstelle Wasserstoff werden, die auf logistischer Ebene die Umsetzung der Strategie organisieren soll. Das dort angesiedelte Sekretariat sowie das Projektmanagement sollen bei der Koordinierung und Formulierung von Handlungsempfehlungen behilflich sein und die Ressorts aktiv bei der Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie unterstützen. Die interne Abstimmung zur Einrichtung von Vorschlägen war allerdings im August 2020 noch nicht abgeschlossen, hieß es aus den Bundesministerien. Scheinbar kommen mehrere Agenturen der an der NWS beteiligten Ministerien für diesen Job in Frage: die vom BMBF unterstützte acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die dem BMVI unterstellte NOW, die dem BMWi zugeordnete Deutsche Energie-Agentur (dena) sowie die dem BMU zugehörige Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

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Gerangel der Ministerien um Themenhoheit bei Wasserstoff

Herdan
Thorsten Herdan: „Wir werden erneuerbare Energien in rauen Mengen importieren müssen.“

Wer kann das Thema Wasserstoff für sich am besten nutzen? Unter dieser Fragestellung scheint seit Ende 2019 der Wettbewerb zwischen den Bundesministerien zu laufen. Zwischenzeitlich weitete sich dieser Wettkampf auch auf die Parteienpolitik aus, indem Wasserstoff Bestandteil des Wahlkampfes für die Hamburger Landtagswahl wurde. Aktueller Zwischenstand ist, dass nach einer zeitweisen Themenhoheit der Unionsfraktionen inzwischen die Sozialdemokraten mit ihren Thesen zunehmend besseren Anklang in der Öffentlichkeit finden.

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CDU/CSU-Minister pro Wasserstoff – SPD-Ministerin nicht eingeladen

Stakeholder
Unions-Vertreter unter sich – SPD-Ministerin Schulze „durfte“ nicht mitdiskutieren

Mit solch einem Andrang hatte kaum einer gerechnet. 300 Teilnehmer waren erwartet worden. Dann meldeten sich aber 600 an, schließlich kamen 700, zu der Stakeholder-Konferenz für die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) am 5. November 2019 in Berlin. Wirklich überraschend ist das große Interesse jedoch nicht, schließlich hatten insgesamt vier Bundesministerien eingeladen, auch wenn das Bundesumweltministerium mehr oder weniger aktiv ausgegrenzt wurde.

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Wirtschaftsminister kündigt H2-Strategie an

Peter Altmaier präsentiert die Reallabore
Peter Altmaier präsentiert die Reallabore, © BMWi / Susanne Eriksson

Mitten in der Sommerpause hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier das angekündigt, worauf die Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche schon seit vielen Jahren gewartet hat: eine Wasserstoffstrategie für Deutschland.

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Große Nachfrage nach HyStarter

Stephan Weil forderte während der Hannover Messe: „Wasserstofftechnik aus Niedersachsen für Niedersachsen und für den Rest der Welt – in die ganze Welt.“
Stephan Weil forderte während der Hannover Messe: „Wasserstofftechnik aus Niedersachsen für Niedersachsen und für den Rest der Welt – in die ganze Welt.“

Die Reallabore sollen jetzt neuen Energietechnologien frischen Schub verleihen. Ein erweiterter Handlungsspielraum bei regionalen Vorhaben soll dazu führen, dass zunächst lokal Geschäftskonzepte erprobt und später dann bundesweit in größerem Maßstab realisiert werden können.

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Optimierung des PtG-Prozesses

Erzeugung von synthetischem Methan mit Strom aus erneuerbaren Energien und nicht-fossilem Kohlenstoff.
Erzeugung von synthetischem Methan mit Strom aus erneuerbaren Energien und nicht-fossilem Kohlenstoff, © MethQuest

Im Leitprojekt MethQuest wird die Erzeugung von Methan aus erneuerbaren Energiequellen (EE) und dessen Einsatz in stationären und mobilen Anwendungen untersucht. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette von EE-Methan betrachtet.

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Förderung auch für Gewerbe

Ursprünglich konnten nur private Endverbraucher die vergleichsweise hohe Förderung beim Kauf eines Brennstoffzellenheizgeräts für Wohngebäude in Anspruch nehmen. Seit Juli 2017 können nun auch kleine und mittlere Unternehmen, Kontraktoren sowie Kommunen Anträge für Nichtwohngebäude im Rahmen des Technologieeinführungsprogramms einreichen.

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BMWi startet nächste Phase der Energiewende

Habeck
Robert Habeck, © Bundesrat, F. Bräuer

Am 8. Juli 2016 haben der Bundestag und der Bundesrat die EEG-Novelle 2017 verabschiedet. Die grundlegende Neuerung darin ist, dass „ab 2017 die Vergütungshöhe des erneuerbaren Stroms nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt wird“, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Während sowohl die Opposition als auch etliche Umweltverbände das EEG 2017 kritisierten, bezeichnete das BMWi es als den „Start in die nächste Phase der Energiewende“.

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Ziel von 1 Mio. E-Autos nicht mehr zu erreichen

Bernhard_Hagemann_Forum
Bernhard Hagemann

Bis Anfang April 2016 ist immer noch keine Entscheidung gefallen, wie genau geeignete Fördermaßnahmen für den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen aussehen könnten. Damit dürfte klar sein, dass das Ziel, bis 2020 1 Mio. E-Autos auf deutsche Straßen zu bringen, verfehlt wird. Henning Kagermann, Leiter der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), hatte Anfang des Jahres deutlich formuliert: „Wenn wir im März keine Entscheidung für wirksame Förderanreize bekommen, müssen wir das Ziel kassieren.“

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