Entwarnung: Daimler bleibt bei der Brennstoffzelle

GLC-F-CELL
Der Daimler GLC F-CELL

Dr. Dieter Zetsche hat unfreiwillig mit einigen Äußerungen über Elektromobilität und Brennstoffzellen für erhebliche Aufregung in der Automobilbranche gesorgt. Während des auto-motor-und-sport-Kongresses in Stuttgart hatte sich der Konzern-Chef von Daimler am 27. März 2017 vergleichsweise wortreich darüber ausgelassen, wie er die weitere Entwicklung innerhalb des Stuttgarter Unternehmens sieht, allerdings waren seine Ausführungen anschließend sehr unterschiedlich interpretiert worden, was dann zu merklichen Irritationen geführt hat.

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Daimler bleibt der Brennstoffzelle treu

Seit Mitte der Woche kursieren Meldungen, dass Daimler im Brennstoffzellensegment eine Allianz mit Ford und Nissan eingehen möchte. Weiterhin hieß es von der Zeitschrift auto motor und sport, „Daimler verabschiedet sich von der eigenständigen Entwicklung der Brennstoffzelle“ und „Mercedes verschiebt Einführung der B-Klasse F-Cell“. HZwei ging angesichts dieser fragwürdig anmutenden Verlautbarungen der Sache nach und befragte dazu einen Stuttgarter Pressesprecher. Dieser bestätigte zwar, dass Daimler im weitesten Sinne Gespräche mit Nissan führt und beispielsweise auch im Rahmen der California Fuel Cell Partnership mit Ford spricht. Er konnte allerdings nicht bestätigen, dass konkrete Allianzen bevorstünden, dass die eigenen Forschungsarbeiten eingestellt würden oder dass die Einführung der Brennstoffzellenautos verschoben würde. Weiterhin stellte der Sprecher klar, dass auch in Paris kein Brennstoffzellenfahrzeug, sondern ein Elektroauto, die B-Klasse E-Cell, vorgestellt wurde, nicht das F-Cell-Modell.