CIRO bringt Wasserstoff in die Schule

Heriburg-Gymnasium in Coesfeld entwickelt neues Fach

Schüler des Heriburg-Gymnasiums mit einem wasserstoffbetriebenen Modellauto
Gymnasiasten mit BZ-Modellauto
©CIRO

Woher bekommen wir in Zukunft unseren Strom? Womit werden wir unsere Autos und Bahnen antreiben? Wie schaffen wir es, energetisch nachhaltig und ohne fossile Brennstoffe zu leben? Mit diesen Fragen befassen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer des Heriburg-Gymnasiums in Coesfeld, Nordrhein-Westfalen, im Rahmen eines Erasmus+-Projektes gemeinsam mit Partnern aus Spanien, Griechenland und Großbritannien. Das Projekt wird vom spanischen Unternehmen Ariema Energia y Medioambiente S.L., einem Spin-off des National Institute of Aerospace Technology (INTA), geleitet. Der britische Partner Cyber Coach Smart Ltd. entwickelt ein digitales Lernspiel.

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MV baut Forschungsfabrik Wasserstoff

MV Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
Mv – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig
© S-Schramm/ Staatskanzlei MV

Der Nordosten ist aufgewacht: Nachdem sich Mecklenburg-Vorpommern lange Zeit in der norddeutschen Wasserstoffgemeinschaft eher etwas zurückgehalten hatte, vermeldete das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Bundeslandes am 21. August 2020, dass im Land eine eigene Forschungsfabrik Wasserstoff aufgebaut werden soll.

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Neue DLR-Institute im Norden

Die Familie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wächst weiter: Als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik für Luft- und Raumfahrt weitet es seinen Aufgabenbereich aus und baut zwei neue Einrichtungen auf: Das Institut für Maritime Energiesysteme und das Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität. Am 23. Juni 2020 gab der DLR-Senat dafür grünes Licht, nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bereits im November 2019 dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die erforderlichen Mittel (22 Mio. Euro jährlich) zur Gründung und zum Betrieb der zusätzlichen DLR-Institute bewilligt und freigegeben hatte. Zudem engagieren sich Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen mit rund 2 Mio. Euro jährlich.

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Nikola Motors – Spekulationen um General Motors

Bei Nikola Motors ist die Spekulation neu entbrannt, inwieweit sich General Motors weiter engagiert. Bislang hatte es Unsicherheiten gegeben, da der eventuell von Shortsellern initiierte Bericht über falsche Darstellungen der Nikola-Situation (IP, Technologie u.v.a.) auch Einfluss auf die Kooperation Nikola und GM hat. GM soll ja für Nikola den SUV Badger produzieren. Zudem hält der Autobauer auch Anteile an Nikola. Anfang Dezember wird damit gerechnet, dass es eine Einigung mit GM geben soll. In meiner Interpretation kann dies heißen, dass GM unter Umständen einen höheren Einfluss auf Nikola haben möchte, was sich zum Beispiel in einem höheren Unternehmensanteil (aktuell: elf Prozent) ausdrücken kann.

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Ballard Power – Bought Deal über 350 Mio. US-$

Das ist eine gute Nachricht: Ballard Power wurde angeboten, neue Aktien zu einem wertmässigen Volumen von 350 Mio. US-$ auszugeben. Investmentbanken wie Raymond James haben diese Offerte gemacht, die Ballard sofort angenommen hat. Ging es erst um 250 Mio. US-$, so wurde dieser Betrag innerhalb eines Tages auf 350 Mio. US-$ aufgrund der hohen Nachfrage aufgestockt. Aber dieser Betrag kann noch auf über 400 Mio. US-$ steigen, da es eine Zusatzoption gibt. Der Ausgabekurs: 19,25 US-$. Dies zeigt, dass die Börse Unternehmen wie Ballard in den Fokus genommen hat, zumal weltweit viele Aktivitäten rund um Wasserstoff und die Brennstoffzelle in der Umsetzung sind und an Fahrt gewinnen.

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FuelCell Energy – Eine wahre Kursrakete

Was sind das für Kurskapriolen? Handelte die Aktie von FuelCell Energy – einem meiner Brennstoffzellenfavoriten – lange Zeit im Korridor von 2 bis 3 US-$, so kam es in den vergangenen fünf Handelstagen zu einer gewaltigen Kursexplosion, die den Kurs bei sehr hohen Tagesumsätzen von mehr als 200 Mio. Aktien auf bis zu 5,80 US-$ nach oben trieben. Gibt es dazu Nachrichten? Mitnichten, leider nein.

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Ballard steht am “Inflection Point“

Die aktuellen Zahlen von Ballard sind das Eine, die Aussichten etwas Anderes. Zuerst zu den Zahlen für das dritte Quartal: 25,6 Mio. US-$ Umsatz waren am unteren Rand der Erwartungen aber nicht sehr aussagefähig. Der Verlust von 11,2 Mio. US-$ bzw. 0,05 US-$ pro Aktie sind hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie anteilig unter anderem den Anlaufverlusten in China in Höhe von 2,8 Mio. US-$ im Berichtsquartal geschuldet. Eindeutig negative Auswirkungen auf die Aktivitäten des Unternehmens hat Covid-19, da a) die Reisetätigkeit eingeschränkt war/ist und b) mancher Auftrag verzögert abgegeben wird.

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Revolutionierung der Land- und Energiewirtschaft mit Regionalwert-Methode

Christian Hiß
Christian Hiß: „Bodenfruchtbarkeit ist Betriebsvermögen – und muss in die Bilanz.“

Wie bemisst man den Wert nachhaltiger Bewirtschaftungsverfahren? Wie wertvoll ist das Fachwissen von Land- und Energiewirten? Bislang finden nur finanziell quantifizierbare Werte den Weg in die Unternehmensbilanzen. Soziale oder ökologische Aspekte bleiben unberücksichtigt – sehr zum Nachteil von nachhaltig wirtschaftenden Firmen. Die Regionalwert AG hat eine Methode entwickelt, die die Buchhaltung im Agrar- und auch im Energiesektor revolutionieren könnte. Jetzt steht ihr Gründer Christian Hiß mit seinem Konzept kurz vor dem Durchbruch und will aus dem bisherigen Nischendasein heraustreten. Gemeinsam mit dem Software-Giganten SAP möchte er auf die große Bühne. Dies könnte speziell für die Energiewirtschaft weitreichende Folgen haben, denn die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse könnte dabei helfen, den „wahren“ Wert von grünem Wasserstoff zu ermitteln.

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Nikola – ein Tesla-Truck mit Wasserstoff

Refuse
Der Refuse, © Nikola

Die größte Welle im angehenden Wasserstoffmarkt macht derzeit Nikola. Der US-amerikanische Hersteller von Elektro-Trucks verspricht eine ähnliche Erfolgsstory wie Tesla. Seine Kritiker halten das Lkw-Unternehmen aus Phoenix allerdings für genauso überbewertet wie den Pkw-Produzenten, da bislang zwar viel versprochen, aber erst wenig abgeliefert wurde.

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