Das war ’ne Messe – die f-cell in Stuttgart

Aus der „begleitenden Ausstellung“, die alljährlich parallel zum f-cell Symposium im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, Deutschland, stattgefunden hat, ist eine richtige Messe geworden. In diesem Jahr fand der Branchentreff erstmals zusammen mit der Battery+Storage und dem e-mobil BW TechnologieTag statt. Das Veranstaltungsdreigespann lockte prompt über 140 Aussteller und so viele Gäste wie nie zuvor auf das Messegelände Stuttgart. Organisator Peter Sauber sprach entsprechend selbstzufrieden von einem „Auftakt nach Maß“.

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Siemens soll PEM-Elektrolyseur für CEP liefern

Am 10. September 2012 ist Siemens in Berlin der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten. Der Elektrokonzern soll eine der 50 bis zum Jahr 2015 geplanten H2-Tankstellen mit der passenden Elektrolyseurtechnik ausstatten. „Wir produzieren mit unserer Technologie ‚grünen Wasserstoff’, der mehrheitlich mittels regenerativer Stromquellen gewonnen wird. Dadurch helfen wir im Rahmen der Clean Energy Partnership mit, Wasserstoff als alternativen, sauberen Kraftstoff zu etablieren“, erklärte Gaëlle Hotellier, Leiterin Hydrogen Solutions bei Siemens. Die Spitzenleistung dieses PEM-Elektrolyseurs soll bei 300 kW liegen.

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H2-Tanke direkt vor der Tür

Foto: Air Liquide

Nordrhein-Westfalen hat seit dem 7. September 2012 seine erste öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle. Der französische Gaseproduzent Air Liquide startet damit eine H2-Initiative, in deren Verlauf insgesamt zehn H2-Tankstellen in der Bundesrepublik errichtet werden sollen. Dieses Vorhaben ist Teil des 40 Mio. Euro schweren Infrastrukturprogramms, das im Juni 2012 zwischen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Industrievertretern vereinbart wurde und in dessen Rahmen insgesamt 50 Stationen bis 2015 installiert werden sollen…

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Online-Dialog über Elektromobilität

Es geht um eine moderne Form der Meinungsbildung. Dafür hat das Deutsche Dialog Institut mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine Onlineplattform eingerichtet, auf der aktuelle Problemstellungen erörtert und Usern Möglichkeiten zur Mitgestaltung der weiteren Entwicklung eingeräumt werden. Außerdem wird mit der Initiative „Elektromobilität im Dialog“ versucht, Experten und Entscheider zum Gedanken- und Informationsaustausch im Internet anzuregen.

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Stolten löst Winter bei der IAHE ab

Prof. C.-J. Winter
Prof. C.-J. Winter
Prof. C.-J. Winter, Quelle: Tobias Renz FAIR

Prof. Dr.-Ing. Carl-Jochen Winter hat sich nach mehreren Jahrzehnten der überaus engagierten Vorkämpferschaft im Wasserstoffbereich ein Stück weit aus der aktiven Tätigkeit zurückgezogen. Bereits im Juni 2012 beendete er aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als Vize-Präsident, zuständig für Europa, Afrika und den mittleren Osten bei der International Association for Hydrogen Energy (IAHE). Sein Nachfolger als Vertreter Europas ist Prof. Dr. Detlef Stolten vom Forschungszentrum Jülich. Stolten gehörte bereits zuvor zum IAHE-Verwaltungsrat. Winter, der schon 1988 ein erstes Buch über Wasserstoff herausgab und seitdem für die Einführung von Wasserstoff als Energieträger eintritt, organisierte unter anderem die 11. WHEC, die Welt-Wasserstoff-Energie-Konferenz 1996 in Stuttgart, das HYFORUM 2000 in München und half bei der WHEC 2010 in Essen. T.

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Volles Programm und neue Aussteller auf f-cell 2012

Über 120 Vorträge in 19 verschiedenen Foren – das Programm der 12. f-cell und der 1. Battery+Storage ist recht umfangreich, und zusätzlich findet noch der 3. e-mobil BW Technologietag statt. Somit dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein, wenn vom 8. bis 10. Oktober auf dem Stuttgarter Messegelände die Tore öffnen. Das Gleiche gilt für die begleitenden Messen, zu denen über rund 140 regionale und internationale Aussteller erwartet werden. Die Neugierde ist somit groß, wie denn das neue Konzept ankommen wird.

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Daimler bleibt der Brennstoffzelle treu

Seit Mitte der Woche kursieren Meldungen, dass Daimler im Brennstoffzellensegment eine Allianz mit Ford und Nissan eingehen möchte. Weiterhin hieß es von der Zeitschrift auto motor und sport, „Daimler verabschiedet sich von der eigenständigen Entwicklung der Brennstoffzelle“ und „Mercedes verschiebt Einführung der B-Klasse F-Cell“. HZwei ging angesichts dieser fragwürdig anmutenden Verlautbarungen der Sache nach und befragte dazu einen Stuttgarter Pressesprecher. Dieser bestätigte zwar, dass Daimler im weitesten Sinne Gespräche mit Nissan führt und beispielsweise auch im Rahmen der California Fuel Cell Partnership mit Ford spricht. Er konnte allerdings nicht bestätigen, dass konkrete Allianzen bevorstünden, dass die eigenen Forschungsarbeiten eingestellt würden oder dass die Einführung der Brennstoffzellenautos verschoben würde. Weiterhin stellte der Sprecher klar, dass auch in Paris kein Brennstoffzellenfahrzeug, sondern ein Elektroauto, die B-Klasse E-Cell, vorgestellt wurde, nicht das F-Cell-Modell.

Energiewende – Wort oder Unwort des Jahres?

Energiewende – dieses Wort hat das Potential, erstmalig in der Geschichte sowohl Wort des Jahres als auch Unwort des Jahres zu werden. Seit der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima 2011 wird viel über die Energiewende diskutiert, obwohl der Begriff eigentlich gar keinen Sinn macht, schließlich kann man Energie nicht wenden, oder besser gesagt kann ich es jedenfalls nicht.

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Elektro-Auto-Test auf österreichisch

Elektrofahrzeuge bieten kaum Vorteile gegenüber konventionellen Diesel-Autos, das hat zumindest eine österreichische Studie ergeben, die im Sommer 2012 an der TU Wien vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA) durchgeführt worden ist. Im Auftrag des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring-Clubs (ÖAMTC) und des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) untersuchten die Ingenieure vier E-Autos (Mitsubishi iMiEV, Mercedes Benz A-Klasse E-Cell, Smart Fortwo Electric Drive, Nissan Leaf) und verglichen diese mit einem Diesel-Pkw (VW Polo BlueMotion). Der ÖVK-Vorsitzende Prof. Hans-Peter Lenz fasste die Ergebnisse so zusammen:

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Neue Institute zur Erforschung solarer Brennstoffe

Im Juli 2012 sind zwei neue Institute in Deutschland entstanden, die sich dem Thema „Solare Brennstoffe“ widmen – ein reales und ein virtuelles. Die Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH schuf am 4. Juli eine neue Abteilung, die sich darum kümmern wird zu erforschen, wie Solarenergie speicherbar gemacht werden kann. Die Wissenschaftler um Dr. Roel van de Krol werden bei ihrer Arbeit insbesondere auch Wasserstoff betrachten, der als einfachstes Beispiel für einen solaren Brennstoff gilt, da er mithilfe der Sonnenenergie durch die Spaltung von Wassermolekülen gewonnen und anschließend zu konventionellen Kraftstoffen weiterverarbeitet werden kann. Van de Krol, der bisher am MIT in Massachusetts, USA, sowie an der Universität Delft, Niederlande, tätig war, verfolgt die Strategie, Wasserstoff in einem monolithischen Materialsystem bestehend aus einem halbleitenden Absorber und einem Katalysator zu erzeugen. Mit seinem Team will er neue komplexe Metalloxide entwickeln, die eine kostengünstige und trotzdem chemisch stabile Alternative zu den herkömmlichen Photovoltaik-Halbleitern sein könnten.

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