N2telligence präsentiert BZ-Brandschutz-System QuattroGeneration

Vier auf einen Streich – Gemäß diesem Motto haben Andreas Exler und Lars Frahm von der N2telligence GmbH ihr neues Produkt benannt: QuattroGeneration. Am 29. Juli 2010 präsentierten die beiden Hamburger ihr neuartiges Energie- und Brandschutzsystem erstmalig im Technologie- und Gewerbezentrum in Wismar der Öffentlichkeit.
Das QuattroGeneration kombiniert vier Eigenschaften in einem Gerät: Erstens produziert die Brennstoffzelle sauber und effizient Strom, der wahlweise direkt genutzt oder ins Netz eingespeist und über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vergütet werden kann. Zweitens kann die Wärme, die innerhalb des BZ-Systems anfällt, zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Drittens ist zusätzliche Auskoppelung von Kälte und somit der Betrieb einer Klimaanlage möglich. Und viertens kann in einem zu schützenden Bereich der Sauerstoffgehalt der Luft reduziert werden.

Das Besondere an diesem System ist dieser vierte und letzte Punkt: der präventive Brandschutz. Hierbei geht es um die Schaffung einer sauerstoffarmen Atmosphäre, in der aufgrund des herrschenden O2-Mangels kein Feuer entstehen kann. Eine mit Erdgas betriebene Brennstoffzelle entzieht dafür dem zu schützenden Raum Luft, nutzt den darin enthaltenen Sauerstoff zur Strom- und Wärmeerzeugung und lässt die stickstoffhaltige Abluft in diesem Raum wieder frei. Auf diese Weise kann der dortige O2-Gehalt selbst bei Undichtigkeiten des Raums oder bei Türöffnungen gezielt auf einem Niveau gehalten werden, so dass sich darin zwar noch Menschen aufhalten können, ein Feuer sich aber nicht entwickeln kann. Die gleichzeitig produzierte elektrische Energie kann ins öffentliche Stromnetz eingespeist und gemäß KWK-Gesetz oder bei Biogasnutzung gemäß EEG vergütet werden, so dass zumindest ein Teil des in den Brandschutz investierten Geldes wieder zurückfließt.

Mögliche Einsatzgebiete dieses Verfahrens sind Gebäude, in denen hochwertige Einrichtungen stehen (z.B. Server in Rechenzentren) oder unwiederbringliche Güter (z.B. Kunstobjekte) beziehungsweise Gefahrstoffe lagern. Konventioneller Brandschutz mit Löschmitteln kommt hier meist nicht in Frage, da Wasser oder Löschschaum ihrerseits Schäden anrichten können und ein Brand deswegen von vornherein unterbunden werden soll.

Die beiden Norddeutschen präsentierten dieses Verfahren erstmals auf der CeBIT 2007 nur ein Jahr nach der Unternehmensgründung (s. HZwei Apr. 2007). Seitdem arbeiteten sie an der Umsetzung ihrer Idee. Nach zwischenzeitlichen Unwegbarkeiten landeten die beiden Wirtschaftsingenieure im Januar 2010 in Wismar, wo sie im Technologiezentrum Mecklenburg-Vorpommern optimale Voraussetzungen zur Firmenniederlassung vorfanden. Mithilfe der finanziellen Unterstützung eines Investors installierten sie dort umgehend eine Referenzanlage, die seit diesem Sommer zwei Gebäude des Technologie- und Gewerbezentrums mit Strom und Wärme versorgt und gleichzeitig ihre eigene Testhalle kontinuierlich vor Brand schützt. Bei der Wahl der Brennstoffzelle entschied sich das N2telligence-Team für ein Modell von Fuji Electric Systems, weil dies ihrer Meinung nach „das weltweit beste auf dem Markt erhältliche System ist“, das außerdem speziell für die hier vorliegenden Anforderungen modifiziert wurde.

Lars Frahm zeigt sich sichtlich erleichtert als er erzählt: „Die Betriebsergebnisse haben alle unsere Erwartungen weit übertroffen.“ Frahm erklärt weiter: „Potentielle Kunden wollten bisher immer zunächst mal ein Referenzobjekt sehen, bevor sie in diese neue Technik investierten. Hier vor Ort können wir ihnen das jetzt endlich demonstrieren, wie gut das funktioniert. Erste Gespräche mit potentiellen Kunden laufen bereits.“

Vom 05. bis 08. Oktober 2010 findet die weltweit größte Sicherheitsmesse SECURITY in Essen statt, auf der N2telligence das neue System in einer großen Brandschutzhalle präsentieren werden.

www.n2telligence.com

Brennstoffzellen-Heizgeräte benötigen mehr Förderung

Bereits zum achten Mal hat am 1. September 2010 der Riesaer Brennstoffzellen Workshop stattgefunden. Thematisch ging es in der eintägigen Veranstaltung um stationäre Brennstoffzellen auf ihrem Weg vom Labor in die Praxis. Eingeladen hatte die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH.

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HyPort nimmt Fahrt auf

„Ich weiß nicht, die wievielte Auftaktveranstaltung dies schon ist, aber jetzt geht es richtig los.“ Mit diesen Worten begrüßte Stephan Möller, Geschäftsführer der Schweriner HIAT gGmbH, am 4. August 2010 die Anwesenden auf dem Salon-Dampfschiff Europa, der von Waren aus gerade zu einer kleinen Besichtigungstour über die Müritz gestartet war. Mit an Bord war auch der Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Volker Schlotmann, der kurz vorher noch mit dem wasserstoffbetriebenen HydroGen4 von General Motors eine Proberunde gedreht hatte.

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Bloom Box bei eBay, FedEx, Google und Walmart im Test

Monatelang hüllte sich Bloom Energy in Schweigen. Auf der Homepage war lediglich ein Werbe-Trailer ohne konkrete Inhalte zu sehen. Klar war nur, bei dem Start-up aus Kalifornien geht es um saubere Energie, wahrscheinlich um keramische Brennstoffzellen. Am 22. Februar 2010 lüftete der Geschäftsführer Dr. KR Sridhar das Geheimnis: Bloom Energy arbeitet seit mittlerweile neun Jahren an Hochtemperatur-Brennstoffzellen und hat bereits erste Systeme bei großen US-amerikanischen Firmen im Feldtest.

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CellEra plant platinfreie Brennstoffzelle

Ein neuer Brennstoffzellentyp könnte der Kommerzialisierung von Brennstoffzellen zu neuem Schwung verhelfen. Wie die BrainsToVentures AG am 29. Januar 2010 verkündete, hat CellEra Technologies, ansässig in Caesarea, Israel, den ersten Prototyp einer platinfreien Brennstoffzelle (Platinum-Free Membrane Fuel Cell = PFM-FC) entwickelt, der innerhalb von zwei Jahren reif für die Massenfertigung sein soll. Es handelt sich hierbei um eine alkalische Brennstoffzelle, die anstelle eines flüssigen Elektrolyten über eine Membran verfügt, die für den OH–Ionentransport verantwortlich ist.

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Mercedes mit Wasserstoff-Motor

Jetzt hat auch Mercedes seine Limousine mit Wasserstoffverbrennungsmotor: den HyCar 1. Wissenschaftler von der Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik (FVT) und dem Hydrogen Center Austria (HyCentA) präsentierten im November 2009 an der TU Graz ein serienmäßiges E-Klasse-Modell, das sie in einem Eigenforschungsprojekt für den Antrieb mit Wasserstoff adaptiert hatten.

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Grüner Wasserstoff in Südtirol

Ein wichtiger Schritt für die Fertigstellung der geplanten Wasserstoffautobahn von München nach Verona ist vollzogen worden. Zahlreiche Vertreter aus der österreichischen Politik und Wirtschaft versammelten sich Ende September 2009 in Bozen, Südtirol, und wohnten der Grundsteinlegung für die erste Produktions- und Distributionsanlage von grünem Wasserstoff bei. In dieser Demonstrationsanlage, die direkt an der Autobahnausfahrt Bozen-Süd gelegen ist, soll der Kraftstoff erzeugt werden, der später in den Stationen, die jeweils in 100 Kilometer Entfernung aufgebaut werden sollen, getankt werden kann.

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Richtfest für Berliner H2-Tankstelle

Eigentlich ist das Richtfest einer Wasserstoffbetankungseinrichtung nicht unbedingt ein Anlass für ministerialen Besuch, aber zu Wahlkampfzeiten greifen Politiker gerne bei zukunftsträchtigen Themen zu, um sich der Zukunft zugewandt präsentieren zu können. So ließ dann der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier seine Wahlkampf-Sommertour bewusst am Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum in Herten starten. Nur kurze Zeit später begab sich der seinerzeitige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zum H2-Betankungsgebäude an der Holzmarktstraße in Berlin und zog dort die letzte Schraube des Wasserstofftanks fest.

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