PtG befindet sich in der Einführungsphase

Haverkamp
Kristina Haverkamp

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist ein eigenständiges Unternehmen, an dem die Bundesregierung mit 50 Prozent als Gesellschafter beteiligt ist. Sie versteht sich selbst als „Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme“, aber unter der Ägide ihres ersten Geschäftsführers Stephan Kohler stand sie vornehmlich für eine zentral ausgerichtete Energieversorgung. Im Jahr 2011 starteten erste Versuche, sich auch stärker für innovative, dezentrale Technologien zu öffnen, indem die Strategieplattform Power-to-Gas zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben gerufen wurde. Seitdem veranstaltet die dena auch jährlich eine Konferenz zu diesem Thema. Über Power-to-Gas und die inhaltliche Ausrichtung der dena sprach HZwei mit der Geschäftsführerin Kristina Haverkamp.

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Verknüpfung von Energie- und Verkehrswende

RLI
© Reiner Lemoine Institut

Zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung, einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 95 % bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 1990, muss eine Dekarbonisierung des Verkehrssektors stattfinden. Konventionelle Antriebe müssen durch emissionsarme Antriebe ersetzt werden. Die beiden vielversprechendsten Technologien für dieses Vorhaben sind batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

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PtG als Batterie der Energiewende

© Zukunft Erdgas

Jahrelang standen fossile Brennstoffzelle und erneuerbare Energien in Konkurrenz zueinander – dies ändert sich derzeit, zumindest was den fossilen Energieträger Erdgas angeht: Viele Unternehmen haben erkannt, dass beide Branchen durchaus voneinander profitieren können. Dementsprechend thematisieren auch die großen Verbände immer häufiger die Gemeinsamkeiten, insbesondere wenn es um das Thema Energiespeicherung geht.

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Intralogistik-Netzwerk CIN gegründet

CINDie NOW hat ein neues Netzwerk gegründet. Wie Wolfgang Axthammer, Geschäftsführer und Programmleiter Spezielle Märkte bei der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH bestätigte, fand am 30. Mai 2017 in Berlin die erste Vollversammlung von Clean Intralogistics Net statt. CIN ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen aus der Brennstoffzellenbranche, die in Logistikanwendungen involviert sind.

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eZelleron kooperiert mit Infiniti

Die Auslieferung der Brennstoffzellenladegeräte von eZelleron verzögert sich weiter. Die Dresdner Firma gibt als Grund für die Verzögerung nach wie vor gerichtliche Streitigkeiten über Namensrechte und geistiges Eigentum an. Ihr Chef Sascha Kühn erklärte gegenüber HZwei, er würde gerne weitere Informationen herausgeben, aber das Klageverfahren der Elektronik-Band „Kraftwerk“, das bereits fünf Tage nach dem Ende der Crowdfunding-Kampagne

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Analyse der EU-Fördermittel im BZ-Sektor

Eska
Partnernetzwerk der EU-Projekte, © Eska

Die Europäische Kommission veröffentlicht zu allen Förderprojekten, die sie im Rahmen des ehemaligen 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) und des aktuellen Programms Horizon 2020 (H2020) bewilligt hat, Metadaten. Diese können mit Hilfe von Datenanalysetools aufbereitet und ausgewertet werden, um so wertvolle Informationen, beispielsweise für eine Wettbewerbsanalyse, zu erhalten. Dieser Artikel beleuchtet, wer im Rahmen von europäischen Förderprojekten zusammengearbeitet hat und wie die entsprechenden Kooperationsnetzwerke aussehen.

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Energiewandlung mit pyroelektrischen Materialien

Demonstrator
Demonstrator zur pyroelektrischen Wasserstofferzeugung, © TU Freiberg

Die Wandlung von Abwärme in elektrische Energie besitzt ein großes Potenzial, wichtige Beiträge zur Reduzierung der CO2– und Treibhausgasemissionen zu leisten und auch die Energienutzung effizienter zu gestalten. Gängige Ansätze dafür sind thermische Kreisprozesse, sei es der organische Rankine-Zyklus, der Stirling-Motor oder auch der thermoelektrische Generator. Ein vergleichsweise junges Verfahren ist die Nutzung der Pyroelektrizität, einer bisher kaum beachteten Materialeigenschaft

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FCP Fuel Cell Powertrain in Chemnitz gegründet

Thomas Melczer und Achim Loecher sind im November 2017 zu Geschäftsführern der neu gegründeten FCP Fuel Cell Powertrain GmbH berufen worden. FCP ist ein Joint Venture zwischen der in Sachsen ansässigen PTT Power Train Technology GmbH von Thomas Melczer und der Dewei Group Holdings Limited (DWG) aus Peking. Mit an dem neuen Unternehmen beteiligt ist auch Prof. Thomas von Unwerth, Leiter des Lehrstuhls Alternative Fahrzeugantriebe an der Technischen Universität Chemnitz, mit der eine enge Kooperation besteht.

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H2-Erzeugung vor Ort förderfähig

ITM-Power
Elektrolyseur von ITM Power

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert damit auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung bislang unberücksichtigt geblieben war. Ab sofort können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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Alpiq übernimmt Diamond Lite

alpiqDiamond Lite S.A. war bisher so etwas wie der europäische Ableger des US-amerikanischen Elektrolyseurherstellers Proton OnSite. Seit Sommer 2017 ist das anders: Am 30. Juni hat die Alpiq Holding AG das schweizerische Unternehmen übernommen. Der in Lausanne ansässige Energiedienstleister Alpiq erweiterte damit nach eigener Aussage sein Portfolio um Power-to-Gas-Produktionsanlagen

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