Enginius gewinnt neu ausgelobten H2Eco Award

Dr. Johannes F. Kirchhoff bei der Enginius-Präsentation in Bremen – im Hintergrund der Citypower
Dr. Johannes F. Kirchhoff – im Hintergrund der Citypower

Der Auftakt für Enginius hätte kaum besser ausfallen können: Am 16. Mai 2022 stellte die Faun Umwelttechnik GmbH & Co. KG ihre neue Marke in Bremen der Öffentlichkeit vor, und nur zwei Wochen später heimste der niedersächsische Fahrzeughersteller während der Hannover Messe den erstmals verliehenen H2Eco Award ein. Parallel dazu sorgte die Tochtergesellschaft der Faun Gruppe auch auf der IFAT 2022, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, vom 30. Mai bis 3. Juni in München für Aufsehen.

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H2-Trucks mieten – nicht kaufen

Portrait Sara Schiffer, © hylane
Sara Schiffer – Gründerin und Geschäftsführerin hylane, © hylane

Dass Automobilhersteller eigene Carsharing-Unternehmen betreiben, ist hinlänglich bekannt. Aber dass ein Versicherungsunternehmen wasserstoffbetriebene Lkw vermietet, ist neu. In der Tat muten die Pläne der hylane GmbH, eines Tochterunternehmens des Versicherers DEVK (historisch von „Deutsche Eisenbahn-Versicherungskasse“), auf den ersten Blick ungewöhnlich an. Im Rahmen ihrer Pressekonferenz am 11. April 2022 machten die beteiligten Partner aber deutlich, dass ungewöhnliche Zeiten mitunter auch ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich machen. Gleiches gilt für die Vertriebsmarke H2 Delivery, die bereits im Dezember 2021 für ihr Mietkonzept warb.

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Da, wo wir sind, ist ganz weit vorne

 HyStarter und HyExperts der Runde II
HyStarter und HyExperts der Runde II

Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat am 12. Mai 2022 die nächste Runde des HyLand-Programms gestartet. Vertreter von jeweils 15 HyStarter- und HyExperts-Regionen waren nach Berlin gekommen, um die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ausgestellten Förderbescheide in Empfang zu nehmen. Wissing kündigte zudem einen weiteren HyPerformer-Aufruf an – noch für dieses Jahr.

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PtX-Retrospektive und -Perspektive

Das Fortschreiten der PtX-Technologien innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte, begonnen in Deutschland, scheint sich zu einer Erfolgsgeschichte mit aktuell über 900 Projekten weltweit zu entwickeln. Derzeit ist ein Übergang von kleinen Pilotprojekten im Labormaßstab hin zum großkommerziellen Einsatz zu beobachten. Bisherige und auch zukünftige PtX-Aktivitäten werden von der LBST begleitet und analysiert.

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LOHC als Hoffnungsträger?

Demoanlage von Hydrogenious für Wasserstoffspeicherung und -transport in Finnland, © HySTOC
Demoanlage f. Wasserstoffspeicherung und -transport in Finnland, © HySTOC

Ein Start-up aus Erlangen forciert die Entwicklung eines flüssigen organischen Wasserstoffträgers. Mit verschiedenen Konzernen wie Bilfinger und Schaeffler versucht das Technologieunternehmen, die innovative Lösung für grünen Wasserstoff weltweit wirtschaftlicher zu machen. Ende 2023 soll die bisher größte Speicher- und Freisetzungsanlage im Chemiepark Dormagen bei Köln entstehen. Jährlich soll sie 1.800 Tonnen Wasserstoff erzeugen und einlagern können. Bedarf ist reichlich vorhanden.

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Signifikante H2-Mengen aus dem Ausland

Thorsten Kasten, © DWV
Thorsten Kasten, © DWV

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) e. V. wird immer größer und erlangt angesichts der derzeitigen energiepolitischen Herausforderungen immer mehr an Bedeutung. Seit einigen Jahren entwickelt er sich an der Seite des Deutschen Verbands des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) zum zentralen Industrieverband. Um die Zusammenarbeit beider Verbände noch weiter zu verbessern, wählte das DWV-Präsidium im Frühjahr 2021 auf Vorschlag des DVGW Thorsten Kasten zum zweiten Vorstand (s. HZwei-Heft Juli 2021). HZwei sprach während der Hannover Messe mit Kasten über sein erstes Jahr beim DWV und mit Tilman Wilhelm, seit April dieses Jahres neuer Leiter Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit des DVGW, über die Herausforderungen der Energiewelt.

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H2SkaProMo – Entwicklung von Montagesystemen für Brennstoffzellen

Zielbild H2SkaProMo

Neben dieser Problematik sind zudem zukünftige Weiterentwicklungen des Produkts zu erwarten, welche nicht nur die Geometrie von Einzelkomponenten und das Gesamtsystem betreffen, sondern auch die verwendeten Materialien und die gesamte Systemarchitektur beeinflussen. Dies erschwert eine einfache Rekonfiguration und damit eine Verwendung der Montagesysteme in folgenden Produktgenerationen. Notwendig ist demnach die Entwicklung von Montagesystemen, die nicht nur der geforderten Skalierbarkeit gerecht werden, sondern auch die Themen Wandlungsfähigkeit und Rekonfigurierbarkeit adressieren.

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Wie Standards die Welt verändern

Definition des Brennstoffzellenmoduls, © IEC 62282-2-100:2020
Definition des Brennstoffzellenmoduls, © IEC 62282-2-100:2020

Die Bedeutung von Wasserstoff und Brennstoffzellen wächst sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene derzeit stark. Nicht nur die Vielzahl von nationalen Roadmaps, sondern auch die wachsende Zahl von Firmen, die mit vielversprechenden Produkten am Markt teilnehmen, verdeutlichen, wie hoch der Reifegrad der Technologie mittlerweile ist. Um als sicher geltende Produkte möglichst vielen regionalen Märkten anbieten zu können, ist es unabdingbar, weltweit anerkannte Normen, Richtlinien und harmonisierte Standards zu etablieren.

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Reuther STC erneut insolvent

Das Stahlbauunternehmen Reuther STC GmbH aus Fürstenwalde ist erneut pleite. Am 1. Juni 2022 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet – zum zweiten Mal. Wie der RBB meldete, sei Reuther bereits „vor der Corona-Pandemie so gut wie pleite“ gewesen, weil 2019 ein 7-Mio.-Euro-Auftrag von Senvion über 15 Türme für Windkraftanlagen aufgrund von dessen Pleite weggebrochen sei. „Wir sind dann zum Gericht gegangen und haben Insolvenz angemeldet“, erinnert sich Vertriebsleiter Christian Klingelstein. Mit Unterstützung aus der Region habe sich die Firma retten können, indem sie ihr Know-how fortan auch für den Bau von Wasserstoffbehältern eingesetzt habe. 165 der zuvor knapp 200 Arbeitsplätze konnten damals erhalten werden.

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Lohscheller geht zu Nikola

Portrait Lohscheller, © VinFast
© VinFast

Der frühere Opel-CEO Michael Lohscheller ist zu Nikola gewechselt. Ende Februar gab der US-amerikanische Nfz-Hersteller bekannt, dass Lohscheller zum Präsidenten des Unternehmens ernannt wurde. Zuvor war der Manager nach nur vier Monaten, in denen er als Geschäftsführer des vietnamesischen Automobilisten VinFast agierte, von diesem Amt zurückgetreten. Davor leitete er vier Jahre lang die Opel Automobile GmbH.

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