Dritte Runde des Ideenwettbewerbs

Die erste Runde des Ideenwettbewerbs „Wasserstoffrepublik Deutschland“ ist dieses Frühjahr gestartet. In dessen Verlauf fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung 16 Vorhaben mit 71 Partnern der Grundlagenforschung mit insgesamt 56 Mio. Euro. Parallel laufen drei industriegeführte H2-Leitprojekte (H2Giga, H2Mare und TransHyDe), die grundlegende Fragen der Wasserstoffwirtschaft thematisieren und so eine wissenschaftliche Basis für neue Produkte und Anwendungen bereitstellen.

Anja Karliczek erklärte dazu: „Ich möchte Deutschland weltweit zur größten Wissensquelle für den grünen Wasserstoff machen. […] Mit der Entwicklung und dem internationalen Vertrieb von Wasserstofftechnologien haben wir die Riesenchance, unsere Wettbewerbsfähigkeit einerseits zu sichern und sie andererseits mit unserer Verantwortung für ein nachhaltiges Wirtschaften zu vereinen.“ Der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“, Dr. Stefan Kaufmann MdB, ergänzte: „Die Projekte beschäftigen sich zum Beispiel mit neuartigen Elektrolyseverfahren; es geht aber auch um zukunftsweisende Ansätze für eine klimafreundliche Chemieindustrie oder verbesserte Brennstoffzellen für den Schwerlastverkehr. Hinzu kommen Aspekte wie neue Analyseverfahren, um weltweit geeignete Standorte für die Produktion von grünem Wasserstoff besser und schneller identifizieren zu können.“

Transglobal

Über 100 weitere Projektideen befinden sich derzeit in der Begutachtungsphase für die zweite Runde. Bewerbungen für die dritte Runde können nach wie vor eingereicht werden. Insgesamt sollen 600 Mio. Euro im Rahmen des Wettbewerbs ausgeschüttet werden.

HOC

Kommentar verfassen