Das Buch über die zukünftige Wasserstoff-Wirtschaft

4. aktualisierte Auflage von „Wasserstoff und Brennstoffzellen“

Geitmann-Augsten

Alle Welt redet derzeit über Wasserstoff – sowohl in den Medien und an den Börsen als auch in der Politik. Da kommt die Neuauflage des Buchs „Wasserstoff und Brennstoffzellen – Die Technik von gestern, heute und morgen“ genau richtig. In der mittlerweile vierten, komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage informiert Sven Geitmann gemeinsam mit Eva Augsten über die immensen Potentiale dieser Technologie.

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Ballard – Die Zahlen sind nicht wichtig, der Ausblick zählt

Am 11. März 2021 hat Ballard Power die aktuellen Zahlen für 2020 veröffentlicht: Der Umsatz betrug im vierten Quartal 28,6 Mio. US-$ und 103,9 Mio. US-$ im Gesamtjahr. Der Jahresverlust belief sich auf 49,5 Mio. US-$ bzw. minus 0,20 US-$ pro Aktie. Dieser Verlust ist vor allem hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung wie auch dem Aufbau der Stack-Fabrik in China geschuldet. Dies sollte es auch schon mit den Zahlen gewesen sein, denn wichtiger ist der Ausblick, die Perspektiven und die Zukunft des Unternehmens im Speziellen und bei Wasserstoff und Brennstoffzelle als neuem Megatrend im Allgemeinen.

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Zurück auf Los – Gewinne der Brennstoffzellen-Aktien aufgezehrt

Hirose
Hirose (l.) beim Besuch in Hamburg 2014, © Toyota

Der kräftige Kursrückgang bei Bloom Energy und Ballard Power – aber auch allen anderen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Aktien – hat dazu geführt, dass der vorherige kräftige Anstieg der Kurse seit Dezember 2020 inzwischen leider vollends wieder aufgezehrt wurde. Dabei hatten die Notierungen auch schon vor Dezember gut zugelegt und waren recht fest. Wer meine quartalsmäßige Berichterstattung im HZwei-Magazin über einen längeren Zeitraum verfolgt, liegt – buchmäßig – weiterhin sehr gut im Gewinn. Aber wie geht es weiter?

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Natürlicher Wasserstoff

Ein vielversprechender Lieferant für saubere Energie

Grafik
Querschnitt des Wasserstoffgebiets in Boukarébougou, © Prinzhofer

Das Vorkommen von natürlichem Wasserstoff ist seit den 1920ern bekannt. Frühe Entdeckungen wurden jedoch entweder vergessen oder vernachlässigt (Australien, Kansas, USA, Brasilien, Mali), oder die Funde befanden sich in entlegenen Gebieten, so dass sie nur eine geringe oder gar keine Beachtung durch die Wirtschaft erfuhren (Mittelozeanischer Rücken, Gebirgsketten). In den letzten zehn Jahren aber haben die Ambitionen, diesen Wasserstoff als Energiequelle zu nutzen, kontinuierlich zugenommen.

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Neuer Anlauf für Wasserstoffflugzeuge

Airbus will Marktreife bis 2035

3 Airbus-Tero-Emission-Modelle im Flug
Sieht so die Zukunft des Fliegens aus? © DLR

Im Luftfahrtsektor ist Wasserstoff schon lange als Alternativkraftstoff im Gespräch, insbesondere weil er so leicht ist. Es war aber immer klar, dass eine weltweite Umstellung auf einen anderen Energieträger als Kerosin schon wegen des damit verbundenen Infrastrukturumbaus schwer zu bewerkstelligen ist. Trotzdem will man das Thema jetzt ernsthaft angehen, insbesondere im Hause Airbus. Der Flugzeugbauer kündigte im September 2020 an, ein Wasserstoffflieger solle „bis 2035 marktreif“ sein. Aber auch viele andere Unternehmen arbeiten an der Realisierung eines sauberen Flugverkehrs.

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Wichtiges Thema für nächste Legislaturperiode

Interview mit NOW-Geschäftsführer Kurt-Christoph von Knobelsdorff

Portrait

Seit dem 15. Mai 2020 hat die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) GmbH einen neuen Geschäftsführer. Dr. Klaus Bonhoff wechselte damals zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Sein Nachfolger wurde Kurt-Christoph von Knobelsdorff. Jetzt ist es an der Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen und zu erfragen, was wir noch alles erwarten können.

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Das Observatorium für Wasserstoff und Brennstoffzellen

Die zentrale Wissensquelle für alle H2– und BZ-Themen

Screenshot FCHO

Was tun Sie, wenn Sie Informationen – im besten Fall vorkuratierte – zu allen Themen rund um Brennstoffzellen und Wasserstoff brauchen? Sie können stundenlang nach nützlichen Projektinformationen suchen oder auf Unternehmensseiten forschen, um etwas Brauchbares zu finden. Oder Sie wenden sich direkt an die Beobachtungsstelle für Brennstoffzellen und Wasserstoff (Fuel Cells and Hydrogen Observatory, FCHO), ein neues Internetportal, das im September 2020 als zentrale Ressource für alle eingerichtet wurde, die Statistiken, Daten und Fakten aus diesem Sektor suchen.

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Nukleus einer europäischen H2-Wirtschaft

3. Teil der Regionen-Serie: HyExperts-H2-Region Emsland

Die gesamte Wertschöpfungskette auf regionaler Ebene mit (möglichen) Energiequellen und -senken
© H2-Region Emsland

Die Entwicklung des Emslandes zu einer der führenden Wasserstoffregionen in der Bundesrepublik ist kein Zufallsprodukt. In den regelmäßigen Industriemeetings der regionalen Wirtschaftsakteure stach 2018 ein Anliegen ganz besonders hervor: das Emsland als Pilotregion für die Produktion, Verteilung und Nutzung von grünem Wasserstoff zu etablieren. Unter Leitung des Netzwerkmanagers und Geschäftsstellenleiters der H2-Region Emsland, Dr. Tim Husmann, fasste der gemeinsame Ansatz, getrieben durch den Landkreis Emsland und die Stadt Lingen, auch in der Politik schnell Fuß. Heute gilt die Region wegen ihres Einsatzes von grünem Wasserstoff über die Landkreisgrenzen hinweg als Treiber der Energiewende. 2019 wurde das Gebiet um Lingen als HyExperts-Region ausgewählt. Im Herbst 2020 startete die Wasserstoffregion mit Schwung in die 15-monatige Laufzeit des HyExperts-Projektes H2-Region Emsland und verknüpft damit die industrielle Wasserstoffwirtschaft mit dem Sektor Mobilität.

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Wasserstoff als globale Priorität

Vergleich nationaler Wasserstoffstrategien

Topografische Darstellung weltweiter Verbreitung von Wasserstoffpolitik
Stand: November 2020, © www.weltenergierat.de/international-hydrogen-strategies

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Den Wasserstoff betreffend war es insbesondere durch ein großes politisches und öffentliches Interesse gekennzeichnet, das als wichtiger Impuls für die neue Marktdynamik verstanden werden kann. Dieser Trend wurde durch die zahlreichen neuen Wasserstoffstrategien, die in den letzten Monaten in einer Vielzahl von Staaten rund um den Globus veröffentlicht wurden, beschleunigt. Mit diesen Strategien bereiten die nationalen Regierungen ihren jeweils eigenen Weg zum Aufbau eines Wasserstoffmarkts vor und versuchen so, möglichst früh entsprechende Wettbewerbsvorteile für sich zu sichern. Auch internationale Kooperationen spielen dabei eine wichtige Rolle.

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Wasserstoff in Mittel- und Osteuropa

Was passiert in Polen, Tschechien, Ungarn, Russland?

Grafik zu verschiedenen Nutzungsarten von Wasserstoff
© PGNiG

In Mittel- und Osteuropa gibt es bereits reichlich Erfahrung im Umgang mit Wasserstoff. Sowohl in der Chemieindustrie als auch in den Raffinerien wird Wasserstoff erzeugt. Polen als wichtigste Volkswirtschaft der Region gehörte 2018 mit 1,3 Mio. Tonnen zu den drei größten H2-Produzenten in der Europäischen Union. Allerdings handelt es sich dabei um Wasserstoff aus fossilen Energiequellen, der bislang kaum in den Handel gelangt. Erste Schritte, diese Industriezweige in eine Wasserstoffwirtschaft einzubeziehen, wurden bereits unternommen.

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