Der H2-Projektierer

Apex
Dezentrales Energieversorgungssystem bei Apex in Laage

Alles aus einer Hand – so ist der Plan von Mathias Hehmann, geschäftsführender Gesellschafter der Apex Energy Teterow GmbH. Neben der Planung sollen auch Projektierung und Installation sowie der spätere Betrieb zukünftiger Wasserstoffanlagen über das Rostocker Unternehmen laufen.

Komplizierte und zeitintensive Vorarbeiten und Vertragsverhandlungen sollen wegfallen. Stattdessen will der zur Apex Group gehörende Dienstleister individuell konzeptionierbare Komplettpakete anbieten – von der Stromerzeugung über Elektrolyseure und Speicher bis hin zu Brennstoffzellen oder Blockheizkraftwerken. Wie das aussehen könnte, zeigen die Norddeutschen seit Mai 2020 an ihrem Standort in Rostock-Laage.

Direkt am Flughafen Laage hat sich Mathias Hehmann ein mehrere Hektar großes Areal gesichert, um dort exemplarisch seine Vision einer dezentralen Energieversorgung aufzubauen und der Allgemeinheit zu präsentieren. Dafür werden derzeit am Apex-Geschäftssitz alle erforderlichen Komponenten herangeschafft und miteinander verknüpft.

So kam am 8. Mai 2020 die Brennstoffzelle von Proton Motor – in einem blauen Container (s. Abb. 1). Nicht weit davon entfernt stand bereits ein grüner Container, in dessen Innerem sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) der Firma 2G befindet. Auf dem Hof diverse weitere Container, alle in weiß. In ihnen befinden sich H2-Tanks, die direkt von der Firma emano angeliefert wurden. Währenddessen erfolgten weiter hinten auf dem Werksgelände die Baumaßnahmen für die Wasserstofftankstelle, die mit Hilfe von McPhy und Resato errichtet wird. Aber der Reihe nach:

„Wir liefern als zertifizierter Full-Service-Spezialist maßgeschneiderte Systemlösungen für die Energie von morgen.“

Mathias Hehmann, geschäftsführender Gesellschafter der APEX Energy Teterow GmbH

Integriertes Versorgungskonzept

Momentan herrscht in den großzügig gestalteten Hallen einer ehemaligen Druckerei, in die der 47-Jährige mit seinem Team vor 18 Monaten eingezogen ist, noch gähnende Leere. Nur knapp ein Dutzend Container stehen aktuell etwas verloren auf der großen, grauen Betonfläche. Zukünftig sollen hier Produktionsanlagen verschiedener Partnerunternehmen aufgebaut werden, um von hier aus komplette Energiesysteme ausliefern zu können.

weiterlesen im HZwei Juli-Heft

1 Gedanke zu “Der H2-Projektierer

  1. Hallo Zusammen,
    ich bin begeistert. Leider konnte ich auf Grund einer anderen Strategie, nämlich der mit dem Corona Virus ( Begrenzung der Personenzahl bei Veranstaltungen oder auch Vermeidung von w/t Publikationen ) nicht an der Eröffnungsveranstaltung im Juni 2020 teilnehmen.
    Ich freue mich, dass sich eine sinnvolle Strategie zur Lösung der „erdgeschichtlich“ anstehenden Probleme durchsetzt und das noch in unserer unmittelbaren Umgebung.
    Die Teilnahme/Teilhabe ( dazu zähle ich auch das Investment an der Börse ) sollte noch breiter zum Tragen kommen und auch zur Verhinderung des Bau`s dieser Musk`schen Batterie-Bomber-Fabrik in Brandenburg beitragen.
    Ich wünsche uns mit dieser Entwicklung gutes Gelingen.
    Beste Grüße Edo

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