Hexis abermals gerettet

Mayur
Siddharth R. Mayur, © h2e

Wieder einmal ist Hexis vor einer drohenden Schließung bewahrt worden. Wie Viessmann bekanntgab, hat die mPower GmbH das Hexis-Aktienpaket am 1. Juni 2020 übernommen. Das in Dresden ansässige Unternehmen gehört zu h2e Power Systems Private Limited, einem Hightech-Unternehmen mit Sitz in Pune, Indien.

Der Gründer und CEO von h2e Power Systems Inc., Siddharth R. Mayur, der auch Geschäftsführer von mPower ist, erklärte: „Mit der Übernahme von Hexis haben wir nicht nur ein großartiges Team bekommen, sondern auch eine sehr starke Basis, um Produkte von Weltklasse zu wettbewerbsfähigen Preisen zu entwickeln. […] Neben dem Immobilien-, Gewerbe- und Öko-Wasserstoffmarkt wollen wir das Hexis-Produktportfolio auf Anwendungen in den Bereichen Landwirtschaft, Öl und Gas sowie Telekommunikation ausweiten. Mit unserer sozialen Vision, dem deutschen und schweizerischen Ingenieurwesen und dem indischen Unternehmertum wollen wir das erste wirklich globale SOFC-Unternehmen aufbauen.“ Alexander Dauensteiner, bei Viessmann für verantwortlich Brennstoffzellen, zeigte sich davon überzeugt, mit h2e „den richtigen Investor und Partner für Hexis gefunden zu haben“, mit dem man bei der Lieferung von SOFC-Brennstoffzellenmodulen auch weiterhin zusammenarbeiten werde.

Am 19. März 2020 hatte Viessmann die Trennung von seiner schweizerischen Tochter bekanntgegeben (s. Viessmann schließt Hexis). Nachdem 2005 ein Schweizer Investor den BZ-Hersteller aus Winterthur gerettet hatte, hatte der Heizgerätehersteller Hexis im Herbst 2012 übernommen (s. HZwei-Heft Jan. 2013 und Apr. 2006).

2 Gedanken zu “Hexis abermals gerettet

  1. Ceres Power ist Ihnen ein Begriff? Die Technologie nach der Sie suchen existiert schon lange und wird gerade von diversen Playern industrialisiert.

  2. Werte Brennstoffzellengemeinde,
    solange,daß keine Keramik ,welche gegen Temperaturschwankungen unempfindlich ist,erforscht wurde,wird das Thema SOFC für die Massennutzung uninteressant bleiben.
    Die Anlagen benötigen einen kostspieligen Wartungsaufwand,welcher beim Kauf ebenfalls zum Lieferumfang gehört resp.mitgekauft werden muß.Die Nutzen,Kostenrechnung geht einfach nicht auf.Mit diesen Geräten macht sich Europas führender Hersteller der Heizungstechnik keinen guten Namen.
    Mfg
    J.Siegel

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