f-cell zieht zahlreiche Zulieferer an

H2-Wettfahrt sorgt für Öffentlichkeit
H2-Wettfahrt sorgt für Öffentlichkeit

Am 10. und 11. September 2019 hat in Stuttgart zum 19. Mal die f-cell stattgefunden, und wie man unzweifelhaft feststellen konnte, hat sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre grundlegend verändert. Nach der zwischenzeitlichen Fokussierung auf die Messe steht jetzt wieder das Symposium mehr im Mittelpunkt.

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Die zentrale Funktion, die dieser Herbst-Event für die internationale Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche einnimmt, ist allerdings das Networking, was in diesem Jahr besonders deutlich wurde.

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Jahrelang galten Veranstaltungen wie die f-cell oder auch die Hannover Messe als sogenannte Nabelschauen, bei denen Wissenschaft und Wirtschaft zeigten, was sie entwickelt hatten, um sich dann gegenseitig auf die Schulter zu klopfen. Dieses Mal waren im Haus der Wirtschaft weniger von den altbekannten Akteuren erschienen, aber dafür mehr Newcomer. Während einige Gesichter, die über viele Jahre regelmäßig in die baden-württembergische Hauptstadt gekommen waren, fehlten, konnte Organisator Peter Sauber umso mehr neue Gesichter begrüßen.

Insbesondere aus dem Zuliefersektor waren bislang teils noch unbekannte Firmen angereist, um sich über die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik zu informieren, aber auch, um sich der Community vorzustellen und um ihre Produkte beziehungsweise Dienstleistungen anzubieten (40 Aussteller). Das umfassende Angebot an Matchmaking-Gesprächen, Workshops und Thementischen bot passend dazu mannigfaltige Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Geschäftsanbahnung.

Die Konferenz, zu der an beiden Tagen jeweils rund 250 Teilnehmer erschienen, hatte insbesondere am zweiten Tag interessante Vorträge zu bieten. Unter anderem berichtete Bill Johnston, der Minister von Westaustralien für Minen und Erdöl, von H2-Aktivitäten in Down Under, und Dr. Afkenel Schipstra über die Pläne im frisch von der EU gekürten Hydrogen Valley in den Niederlanden.

Das Rahmenprogramm war in diesem Jahr um zwei Highlights erweitert worden: Am Veranstaltungsvortag hatte Jürgen Pfeiffer zu seinem Polit-Talk in die König-Karl-Halle eingeladen (s. Abb. 2), so dass diese am Abend bei der Aufzeichnung der Podiumsdiskussion gut gefüllt war – vorrangig mit technikinteressierten Herren reiferen Alters. Inhaltlich ging es um die politischen Rahmenbedingungen, aber auch um die wirtschaftliche Ausrichtung von Unternehmen der Automobilbranche wie beispielsweise Audi und ElringKlinger.

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