BZ-Heizgeräte sind ein guter Anfang

Installationsarbeiten im Keller.
Installationsarbeiten im Keller, © Klaus Lehmeyer

Leserbrief von Klaus Lehmeyer
Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel „Die Suche nach Alternativen im Heizungssektor“ im Magazin HZwei, Heft 1, Januar 2019 gelesen.

Ich habe seit nun fast einem Jahr eine Brennstoffzellenheizanlage. Lange habe ich mich damit beschäftigt, eine neue Heizanlage für mein Gebäude (Baujahr 1955) zu finden. Als zertifizierter Energieberater und -effizienzexperte habe ich mir die Aufgabe nicht leicht gemacht.

Hydrogenics

Da ich überzeugter Wasserstofffan bin (Teilnehmer bei der JESS-Sommerschule für Brennstoffzellen in Athen 2018) war die Brennstoffzelle meine Wahl. Nach nun fast einem Jahr praktischer Erfahrung kann ich mit belastbarem Zahlenwerk aufwarten.

Die Anlage hat mit Brennwerttherme und Brennstoffzelle fast 30.000 Euro gekostet. Der Zuschuss von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) betrug 9.300 Euro. Ferner erhielt ich in meinem Fall von der BAFA einen Zuschuss in Höhe von 926 Euro. Damit ich nicht eigens eine GmbH gründen musste, um den Stromüberschuss ins Netz geben zu dürfen, habe ich die Option der einmaligen Vergütung gewählt. Dadurch steuerten die städtischen Werke nochmals als pauschale Einspeisevergütung 1.800 Euro hinzu. Diese Pauschale gilt für zehn Jahre und dient als Ersatz für die entgangene Einspeisevergütung (pro Jahr ca. 180 Euro). Und ich habe mir den Verwaltungsakt, eine GmbH zu gründen, erspart und auch den jährlichen Meldeaufwand bei der BAFA.

Meine in die Jahre gekommene Niedertemperaturheizung (ebenfalls Baujahr 1995) wurde ausgetauscht. Der Austausch gegen eine konventionelle Brennwertheizanlage (Brennwerttherme, Pufferspeicher usw.) hätte mich nach den mir vorliegenden Angeboten etwa 13.000 Euro gekostet. Nun war die Rechnung recht einfach:

weiterlesen im HZwei Juli-Heft

Autor: Klaus Lehmeyer

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