Weiterer Wechsel bei SOLIDpower

Andreas Ballhausen
Andreas Ballhausen

Die SOLIDpower-Group kommt nicht zur Ruhe. Nachdem Mitte Februar 2019 Alberto Ravagni SOLIDpower S.p.A. verlassen und Platz für den aus Österreich kommenden Dr. Andreas Pichler als neuen Geschäftsführer gemacht hatte, verließ Ende März 2019 auch Andreas Ballhausen die SOLIDpower GmbH. An seine Stelle trat Gerald Neuwirth, der fortan die Geschicke des deutschen Unternehmens als Geschäftsführer und als Vertriebs-Chef der australisch-deutsch-italienischen Gruppe lenken wird.

Wie es anlässlich der Berufung des gelernten Betriebswirtes aus der Firmenführung hieß, „richtet sich die SOLIDpower Group für die Zukunft aus“, um ihre Expansionsstrategie besser umsetzen zu können.

Ballhausen war im Februar 2017 zu SOLIDpower gekommen und hatte den Posten von Guido Gummert übernommen (s. HZwei-Heft Apr. 2017). Wie es aus Firmenkreisen hieß, verließ Ballhausen den Hersteller von Hochtemperaturbrennstoffzellengeräten auf eigenen Wunsch, da seine Ziele mit denen der teils neuen Investoren nicht deckungsgleich waren. SOLIDpower hatte 2017 „eine strategische Finanzspritze in Höhe von 40 Mio. Euro“ von einem nicht benannten Investor erhalten und war Mitte 2018 eine langfristige Kooperation mit Buderus Thermotechnik eingegangen. Andreas Pichler, Mitglied des SOLIDpower Aufsichtsrates, erklärte: „Gemeinsam mit Gerald Neuwirth als CSO werden wir eine neue Vermarktungsstrategie realisieren und insbesondere unser Geschäftsfeld in Europa erweitern.“

Ballhausen hat Anfang Juni einen neuen Posten angenommen, der nur noch indirekt mit Brennstoffzellen zu tun hat.

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