Bekenntnis zu Brennstoffzellenbussen

Nahverkehr mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen.
Aberdeen ist mit insgesamt vier Van-Hool-Bussen ebenfalls an High V.LO-City beteiligt, © Aberdeen City Council, HyER

Das Interesse war groß während der European-Zero-Emission-Bus-Conference (ZEB), die vom 27. bis 28. November 2018 in Köln stattgefunden hat. Nach der ZEB-Auftaktveranstaltung 2016 in London kamen insgesamt über 360 Teilnehmer in die Rheinmetropole, um über den aktuellen Entwicklungsstand in diesem Mobilitätsbereich zu diskutieren und für neue Zukunftsvorhaben zu werben. Die zentrale Frage war auch hier: Wo sollen die BZ-Busse herkommen?

Dass ausgerechnet Köln der Veranstaltungsort der zweiten ZEB war, verwunderte kaum, denn hier am Rhein sind E-Fahrzeuge schon lange ein Thema. Aktuell betreiben die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) eine der deutschlandweit größten Elektrobusflotten und bauen diese noch weiter aus. Bis 2020 sollen dort 150 Elektro-Radlader, -Gabelstapler, -Groß- und -Kleinkehrmaschinen sowie rund 50 -Busse in Betrieb sein (Investitionsvolumen: über 40 Mio. Euro).

2018 hatte die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) zudem einen Vertrag mit Van Hool über die Anschaffung von 30 Brennstoffzellenbussen unterschrieben, der als „größter Auftrag aller Zeiten für Wasserstoffbusse in Europa“ bezeichnet wurde, da zeitgleich auch noch zehn Exemplare von den Wuppertaler Stadtwerken bestellt wurden. Die Auslieferung dieser neuen Fahrzeuge vom Typ A330 mit Stacks von Ballard soll ab dem Frühjahr 2019 erfolgen.

„Mit dem künftigen Einsatz von 30 weiteren Brennstoffzellen-Hybridbussen gehen wir gemeinsam mit unseren Eigentümern den Weg eines emissionsfreien Nahverkehrs in unserem Verkehrsgebiet konsequent weiter.“

Eugen Puderbach, Geschäftsführer RVK

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Autor: Sven Geitmann

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