Linde investiert in Wasserstoff

Eine neue H2-Erzeugungsanlage in Leuna – das deutsche Gaseunternehmen richtet sein Geschäft immer weiter in Richtung Wasserstoff aus. Wie der Industriegasehersteller am 24. Oktober 2018 bekanntgab, soll der bereits bestehende Chemiekomplex in Sachsen-Anhalt um einen zusätzlichen H2-Verflüssiger erweitert werden, wodurch sich die Produktionskapazität ab der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2021 auf insgesamt zehn Tonnen Wasserstoff pro Tag verdoppeln würde.

Die neue wird ebenso wie die bereits bestehende Anlage an das regionale Pipelinenetz angeschlossen, über das sie mit der H2-Produktionsanlage verbunden ist. Um dann den tiefkalten Flüssigwasserstoff zu den Kunden transportieren zu können, soll zudem die Zahl der LH2-Trailer erhöht werden.

Jens Waldeck, zuständig bei Linde für Mitteleuropa, sagte: „Mit Blick auf die zunehmende Verwendung von Wasserstoff als Kraftstoff für den Straßen- und Schienenverkehr ist der Wasserstoffverflüssiger eine wertvolle Investition in die Zukunft.“ Neben der Lieferbereitschaft soll sich dadurch auch die Produktreinheit verbessern, so der Manager.

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