ElringKlinger stößt SOFC-Technik ab

Der Automobilzulieferer ElringKlinger trennt sich von seinem Festoxidbrennstoffzellengeschäft. Wie das Dettingener Unternehmen Ende September 2018 bekanntgab, konzentriert es sich künftig auf mobile Anwendungen und die dafür relevanten Niedertemperaturbrennstoffzellen. Seine Aktivitäten mit SOFC-Systemen (solid oxide fuel cells) sowie seine Beteiligung an der Neubrandenburger new enerday GmbH veräußerte die ElringKlinger AG an die Dresdner Sunfire GmbH. Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender des baden-württembergischen Unternehmens, erklärte: „Für mobile Anwendungen ist insbesondere die PEM-Brennstoffzellegeeignet, die wir in den letzten Jahren zur Marktreife gebracht haben. Diese Technologie wollen wir in Zukunft weiter vorantreiben.“

Sunfire teilte passend dazu mit, fortan sowohl die Entwicklung als auch die Produktion stationärer SOFC-Brennstoffzellen in Neubrandenburg bündeln zu wollen. Die Sachsen waren bislang im Bereich netzferner BZ-Stromversorgungssysteme mit drei Kilowatt elektrischer Leistung aktiv. Zudem waren sie entscheidend bei der Entwicklung der Stacks für die BZ-Heizgeräte von Vaillant involviert. Mithilfe dieses Know-hows sowie der sechzehn Mitarbeiter von new enerday nun die Weiterentwicklung eines neuen Beistellgeräts vorangetrieben werden. Eine limitierte Auflage mit 500 Geräten soll bereits 2019 unter der Bezeichnung Sunfire-Home über Vertriebspartner aus der Flüssiggasbranche angeboten werden.

Hydrogenics

1 Gedanke zu “ElringKlinger stößt SOFC-Technik ab

Schreibe einen Kommentar