Japanischer Elektrolyseur für h2herten

Asahi
Gemeinsame Inbetriebnahme, © Asahi Kasei

Die Asahi Kasei Europe GmbH hat Ende April 2018 den Betrieb eines Elektrolyseurs im Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum h2herten zur Erzeugung grünen Wasserstoffs gestartet (s. Foto). Die erst kürzlich in Deutschland gegründete Gesellschaft ist Teil der Asahi Kasei Group, eines japanischen Chemiekonzerns mit rund 30.000 Mitarbeitern, der über umfangreiches Know-how im Bereich der Chloralkali-Elektrolyse verfügt. Dessen jetzt in Herten installierter alkalischer Elektrolyseur ist insbesondere für den fluktuierenden Betrieb aus regenerativen Energiequellen konzipiert und soll zunächst ein Jahr lang im Rahmen eines Demonstrationsvorhabens, das von der Landeswirtschaftsförderung NRW.INVEST sowie NRW Japan K.K. finanziell unterstützt und von der EnergieAgentur.NRW betreut wird, erprobt werden.

Hideki Tsutsumi, Managing Director von Asahi Kasei Europe, erklärte: „Die Energiewirtschaft in Europa ändert sich dramatisch, und sowohl neue Speichertechnologien als auch Produktionstechnologien für grüne Energie sind stark nachgefragt.“ Dementsprechend engagiert sich Asahi Kasei nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern beispielsweise auch in dem auf drei Jahre angelegten europäischen Verbundprojekt ALIGN-CCUS.

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