Hydrogenics – Quartal nicht repräsentativ

Hydrogenics setzt ebenfalls stark auf die Entwicklung in diversen Märkten, vor allem in China. Beide arbeiten parallel auch mit Alstom bzw. Siemens zusammen, wobei beide Großunternehmen ihre Schienenaktivitäten in einer Firma gebündelt haben, sodass man darauf schließen kann, dass man sich absichert, indem man auf beide BZ-Unternehmen als fachlich versierte Zulieferer setzt. Ballard ist darüber hinaus mit der chinesischen CRRC verbunden. Hydrogenics wie Ballard arbeiten auch mit anderen Partnern an der Umrüstung von Lokomotiven und Lkw (weg vom Diesel, hin zum Wasserstoff). Es zeigt sich, dass beide Unternehmen hier klar eine Führungsposition innehaben. Und dies bezogen auf sehr wachstumsstarke Weltmärkte. Neben China wird da besonders auch Indien immer interessanter. Hydrogenics ist, anders als Ballard, auch stark bei Elektrolyseuren.

Zu den Zahlen für das erste Quartal: US-$ 8,1 Mio. Umsatz (Vorjahr: US-$ 8,7 Mio.) und ein auf unter US-$ 2 Mio. (minus US-$ 0,13/Aktie) gefallener Verlust. US-$ 19,4 Mio. Bargeldbestand und über US-$ 140 Mio. in den Auftragsbüchern. Der CEO Daryl Wilson sieht das erste Quartal allerdings nicht als repräsentativ für das Gesamtjahr. Nach dem zwischenzeitlich eingetretenen Kursrückgang ist jetzt wieder ein guter Zeitpunkt für Zu- und Neukäufe eines mittelfristig gut gemischten Portfolios in Sachen Brennstoffzelle.

Risikohinweis

Jeder Anleger muss sich immer seiner eigenen Risikoeinschätzung bei der Anlage in Aktien bewusst sein und auch eine sinnvolle Risikostreuung bedenken. Die hier genannten BZ-Unternehmen bzw. Aktien sind aus dem Bereich der Small- und Mid-Caps, d. h., es handelt sich nicht um Standardwerte, und ihre Volatilität ist auch wesentlich höher. Es handelt sich bei diesem Bericht nicht um Kaufempfehlungen – ohne Obligo. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen und stellen, was die Einschätzung angeht, ausschließlich die persönliche Meinung des Autors dar, der seinen Fokus auf eine mittel- und langfristige Bewertung und nicht auf einen kurzfristigen Gewinn legt. Der Autor kann im Besitz der hier vorgestellten Aktien sein.

Autor: Sven Jösting

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