VDA: Mattes löst Wissmann ab

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat Anfang 2018 einen neuen Präsidenten gewählt. Am 30. Januar votierte der Vorstand in Berlin einstimmig für Bernhard Mattes. Er löst damit Matthias Wissmann ab, der diesen Posten seit Juni 2007 innehatte, dessen Vertrag aber jetzt ausgelaufen war. Mattes war von 2002 an Vorsitzender des Vorstands der Ford-Werke AG und nach deren Umfirmierung bis Ende 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. In dieser Zeit war er auch Mitglied des VDA-Vorstandes und zudem von 2002 bis 2004 VDA-Vizepräsident.

Arndt G. Kirchhoff, VDA-Vizepräsident und Geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe, sagte: „Die Entscheidung wurde von allen drei Herstellergruppen im Vorstand und Präsidium einstimmig getroffen. Der VDA ist auch deshalb so stark, weil hier Hersteller und Zulieferer unter einem Dach vertreten sind. Dieses besondere Verhältnis kennt Herr Mattes gut, denn er war selbst viele Jahre im Verband aktiv.“

Zur zukünftigen thematischen Ausrichtung des VDA sagte Mattes: „Unsere Industrie steht in einem historischen Umbruch, der geprägt wird von den großen Trends der Elektrifizierung und Digitalisierung, des autonomen Fahrens und neuer Mobilitätskonzepte, aber auch der Herausforderung weiterer Verbrauchs- und Emissionsreduzierung. Es geht darum, die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Schlüsselbranche, die von zentraler Bedeutung für den Industriestandort Deutschland ist, zu sichern und auszubauen.“

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